Ökonomische Fortbewegung

Wir haben bei uns in der Wohnung komplett auf glatte Böden umgestellt, da vor einiger Zeit festgestellt wurde, dass ich (auch noch) eine Hausstaub-Allergie habe. Piet hat daher eine sehr eigenwillige Art der Fortbewegung entwickelt, er robbt.

Das alleine ist nicht ungewöhnlich, allerdings robbt er einarmig, immer auf den linken Arm gestützt. Da er inzwischen auch in der Lage ist sich hochzuziehen, zu sitzen und sogar seit gestern auch zu stehen, wenn er sich am Tisch oder etwas ähnlichem festhält, waren wir schon davon ausgegangen, dass er nie krabbeln wird und direkt in das Laufen übergeht. Das kommt angeblich häufiger vor.

Heute wurde ich überrascht, es war mal wieder Babyclub in Dormagen. Es war richtig voll, mit vielen neuen Gesichtern. Die Eltern, na gut, Mütter, saßen alle außen um die Matten rum, die man noch aus dem Turnunterricht der eigenen Schulzeit kennt, während die Kinder wie üblich in der Mitte tollten. Es war mir nicht möglich auszumachen, ob die 15 Mütter oder die 15 Kinder mehr Krach machten, zusammen hätten sie sicher auch einem Jumbo-Jet Paroli bieten können.  😉

Piet war direkt aktiv dabei und stellte fest, dass auf Turnmatten robben anstrengend ist und wechselte plötzlich in eine Krabbel-Bewegung. Etwas wacklig zwar, aber es klappte gut. Am Mattenrand angekommen machte er einen kleinen Hechtsprung auf das PVC, wo er wieder einarmig robbend vorwärts drang. Ungeschickt ist er offenbar nicht und wählt einfach die jeweils ökonomische Fortbewegung. 🙂

 

2 Gedanken zu „Ökonomische Fortbewegung#8220;

  1. Hi,

    ich habe eine Frage bzgl. Deiner Hausstaub Allergie. Ist es dank der Hartböden nun besser geworden? Unsere Tochter hustet nachts wahnsinnig stark und ich vermute ebenfalls die Hausstaub Allergie und wir wollen vom gemütlichen Teppichboden auf Parkett umsteigen.

    • Hallo Daniela, die Böden helfen schon, zumindest, wenn man regelmäßig „swiffert“. Wichtiger ist aber das Bettzeug. Kopfkissen regelmäßig waschen und zwischendurch tiefkühlen. Natürlich auch das restliche Bettzeug allergikergerecht behandeln und regelmäßig wechseln. (60° Wäschen). Das Gleiche gilt auch für Kuscheltiere, sonstige Kissen und so weiter. Ich verwende zusätzlich milbenhemmende Matratzenschoner, die haben wirklich merklich geholfen, ebenso die Umstellung von Daunen auf Synthetikfaser (kann man besser waschen). Zusätzlich haben wir auf Ledersofa und Rattanstühle ohne Polster umgestellt. Probleme habe ich nur noch, wenn ich vergesse das Kopfkissen zu waschen.

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