Nachtwanderung für Papa?

Verlorenes Übergangsobjekt?

Verlorenes Übergangsobjekt?

Am Sonntag Nachmittag waren wir mit Freunden und deren Tochter, mit der sich Piet sehr gut versteht, mal wieder im Tannenbusch. Das Wetter war ja herrlich und im Wald macht Herbst dann ja auch doppelt so viel Spaß. Dies dachten allerdings auch ein paar andere Eltern. Du meine Güte war das voll dort, so voll, dass wir den Spielplatz weiträumig umfuhren und stattdessen einmal komplett um den Tierpark außen herum wanderten.

Die Kinder hat das nicht weiter gestört und haben sich nach Herzenslust im Wald ausgetobt. Ich habe die Gunst der Stunde genutzt, um bei dem tollen Licht noch ein paar Fotos zu machen. (siehe hier) So langsam macht mir das auch wieder Spaß. Sein Hobby sollte man eben doch nicht zum Beruf machen. Auf dem Rückweg kamen wir noch an einer Bank im Park vorbei, auf der ein vergessener Teddy saß. Irgendwie sah ich in dem Moment einen Vater, der im dunklen den Lieblingsteddy der Tochter oder des Sohnes mit der Taschenlampe im Wald sucht direkt vor mir.

Das wird mir sicher auch irgendwann passieren…

Solche, in der Pädagogik Übergangsobjekte genannte, Kuscheltiere, oder auch Decken, Kissen u.s.w. sind sehr wichtig für Kinder und helfen dabei, sich von den Bezugspersonen zu lösen. Es ist ja auch viel praktischer, wenn der Teddy wache am Bett hält und nicht Mama oder Papa die ganze Nacht Monster fernhalten müssen. Wenn aber ein solches Objekt verloren geht, ist das fast wie der Verlust eines Familienmitglieds. Vermutlich gibt es einige Eltern dort draußen, die davon ein Lied singen können. Die Übergangsobjekte wandern oft noch beim Auszug des Kindes mit in die neue Wohnung, wenn es längst volljährig ist.

Der „Schlafhase“ meiner Frau wohnt übrigens immer noch bei uns. 🙂

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