Männer schwimmen anders

Babyschwimmen, mit Papa im Wasser.

Babyschwimmen, mit Papa im Wasser.

Heute war wieder Babyschwimmen in der Niederrhein-Klinik. Eigentlich macht das ja meine Frau mit unserem Sohn zusammen, ohne mich. Da sie aber aus medizinischen Gründen heute nicht ins Wasser durfte, „musste“ ich ran. Der Kurs ist offiziell voll ausgebucht, was zehn Teilnehmer im Wasser bedeutet. Diesmal waren aber nur vier anwesend. Ich fand das kleine Becken auch schon so voll genug. 😉

„Das gemeinsame Spielen und Erleben im Wasser unterstützt die geistige  und körperliche Entwicklung Ihres Babys, insbesondere die Atmung und das Herz-Kreislaufsystem. Es kräftigt Arm-, Bein- und Rumpfmuskulatur und den gesamten Bewegungsapparat. Durch engen Körper- und Hautkontakt werden sowohl die Mutter-Vater-Kind-Beziehung als auch das soziale Kontaktverhalten gegenüber anderen Babys positiv stimuliert.savita.de

Piet ist mit sechs Monaten mit Abstand der Jüngste im Kurs (7-12 Monate), das fällt jedoch nicht weiter auf, denn die Anderen können ja auch noch nicht schwimmen. Wie so oft wurde wieder reichlich gesungen.
Jaja, singen ist pädagogisch wertvoll. Ich singe nicht.

Dafür verstehe ich unter Tauchen mehr, als nur mit der Nase unter Wasser zu gehen, sonst wäre es ja Döppen. Die (weiblichen) Zuschauer bekamen beinahe Schnappatmung, weil er oft den Mund unter Wasser hatte, wenn ich ihn durch das Becken zog. Mein Sohn ist doch nicht doof, der merkt schon, dass man unter Wasser nicht atmen kann. 🙂
Witzigerweise war er der Einzige, der in den gesamten 45 Minuten kein Wasser geschluckt hat.

Nach dreißig Minuten war es unserem Sohn eigentlich genug, mit etwas mehr Action als vorgesehen, hielt er aber bis zum Schluss noch durch. Die Kursleiterin fand das nicht so witzig, mir war es egal. Immerhin kostet die Stunde 12,50 Euro. Insbesondere das Rückenschwimmen war wieder voll in Ordnung. Danach war unser Kleiner richtig geschafft.

Den nächsten Kurs macht wieder meine Frau. Ich bin da auch nicht traurig drum.

 

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