Kindertagesstätte „Satanlager“ in Mönchengladbach

Gestern hatten wir den ersten Termin für unseren Sohn in einem Kindergarten in Mönchengladbach. Es war der Waldkindergarten „Pfifferlinge“ in direkter Nähe zum Volksgarten, wo wir in Zukunft auch wohnen werden. Es war sehr interessant, leider ist die Gruppe bereits überbelegt und die Aussichten dort für Piet einen Platz zu ergattern dementsprechend sehr gering. Piet hat es auf jeden Fall gefallen.

Die „Pfifferlinge“ haben ihren Wald direkt neben dem Kindergarten „Pfiffikus“. Es war irgendwie schon interessant zu sehen, wie alle Kinder nach und nach eintreffen und direkt draußen aktiv werden, wohingegen das Außengelände des „richtigen“ Kindergartens nebenan still und verlassen da lag. Angenehm aufgefallen ist mir ebenfalls der Lärmpegel, der durch das offene Gelände und den Wald erheblich niederiger lag, als in jedem Kindergarten, in dem wir bisher gewesen sind. Das war sehr angenehm, obwohl sich die Kinder wirklich alle Mühe gaben laut zu sein. 🙂

Auf dem Weg zu den Pfifferlingen fuhren wir durch halb Mönchengladbach, Stadtteile und Straßenzüge in denen ich noch nie gewesen bin, die aber in naher Zukunft zu unserem Einzugsgebiet gehören werden. Ich habe mich bemüht, so viel wie möglich zu behalten und habe besonders auf Einkaufsmöglichkeiten, Sportstätten, Schulen und eben KiTas und KiGas geachtet.

An einer Ecke musste ich stutzen, ein Laden auf der Ecke hatte die Fenster groß beklebt, dort las ich: „Satanlager“.

Gut dachte ich intuitiv, das nenne ich mal einen passenden und mutigen Namen für eine Kita, bzw. Großtagespflege, der hätte glatt von mir sein können.

Auf den zweiten Blick war ich dann aber sehr enttäuscht.

Es handelte sich lediglich um ein Geschäft, welches Sat-Anlagen vetreibt. Das „n“ am Schluss war beschädigt und hatte sich in ein „r“ verwandelt. Schade aber auch, ich hätte direkt nach einem Platz für unseren Sohn gefragt. 😉

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