It’s getting hot in here.

Der heißeste Tag des bisherigen Jahres. Piet ist schon den ganzen Tag wach und nörgelt, mehr oder weniger leise, vor sich hin. Bei dem Wetter kann ja auch kein Mensch schlafen.

Die Radtour gestern war auch schon wirklich grenzwertig, für mich und für meinen Sohn. Der Chariot Cougar ist war mit Sonnenschutz und Fliegengitter ausgestattet, aber eine Klimaanlage hat er nicht eingebaut. Piet war nach der Tour so fertig, dass er von 20:00 Uhr bis 3:00 Uhr morgens durchgeschlafen hat, nachdem er sich eine 200 ml Flasche weggezogen hatte. Sonst trinkt er höchstens 125 ml auf einmal. Ein doppelter Rekord.

Ich habe gerade die Klimaanlage aus dem Keller hochgeholt und erstmals in Betrieb genommen. Zu diesem Zeitpunkt war es in Piets Zimmer, direkt unter dem Dach, 33 Grad Celsius. Zu bedienen ist die Fakir 1020 auf jeden Fall sehr einfach, dafür ist der Transport echt mühsam. 32 kg, ein stattliches Gewicht, da hätten die Konstrukteure zumindest ein paar vernünftige Griffe dran montieren können. Der Fakir ist ungefähr so griffig wie ein Tresor und ist so groß wie unser Gefrierschrank. Hoffentlich erfüllt er seinen Zweck. In vier Stunden weiß ich mehr.

Mein Vater hat es gestern nicht mehr geschafft, uns zu besuchen, daher kommt er heute vorbei. Von meiner Frau habe ich noch nichts gehört, ich gehe mal davon aus, dass sie erst Morgen wiederkommt.

Gestern Abend habe ich noch die Gunst der Stunde genutzt und einen „Männerfilm“ auf dem Beamer angesehen.
Ein Freund hatte mir „Tunnel Rats“ ausgeliehen, den hatte er wohl aus einer Grabbelkiste für einen Euro.
Mehr ist der Film auch nicht wert.

Tunnel Rats DVD

Tunnel Rats DVD

Auf dem Cover steht zwar: “ In The Tradition Of PlatoonAnd Full Metal Jacket„, dies ist aber eine glatte Lüge.

Der Film ist ein B-Movie Horrorfilm im Vietnam-Kriegs-Gewand, mehr nicht. Das wäre ja an sich nicht weiter schlimm, denn ich sehe mir gerne mal einen B-Movie an, aber die Dialoge sind zum Weglaufen und ich habe den Film sogar auf englisch gesehen. Ich möchte lieber nicht wissen, wie schlecht er erst auf Deutsch ist.

Die Schauspieler sterben alle extrem dämlich, wer klettert mit einer Taschenlampe bewaffnet in einen Tunnel voller Menschen, die einen umbringen wollen? Wenn das mal nicht das „Dachboden“-Klischee“ ist.
Immerhin gibt es kein klassisches „Happy End“, das rechne ich dem Film hoch an, es sterben einfach alle. Das lässt zumindest darauf hoffen, dass es keine Fortsetzung geben wird. 🙂

Selbst für eine Euro würde ich den Film niemandem empfehlen wollen.

2 Gedanken zu „It’s getting hot in here.#8220;

  1. Der Papa war aber nach der Radtour genauso geschafft – hat er doch auch seine 8 Stunden durch geschlafen; nur eben etwas zeitlich versetzt.
    Gut, dass Piet zwei „Angestellte“ zum Füttern hat 😉

  2. Pingback: Welche Temperatur soll es sein? | Vollzeitvater

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