Haussanierung, update

Nein, wir sind noch nicht umgezogen. 😉

Unser Fensterlieferant hatte bei der ersten Bestellung sozusagen „Just-in-Time“ geliefert, bei der zweiten hat er dafür mal eben den Lieferzeitpunkt zweimal verschoben, was uns dazu zwang, umzuplanen. Zwei Wochen Lieferverzug konnten wir erfolgreich abpuffern, vier Wochen war aber ein Tick zu lang (und sehr ärgerlich). Der angestrebte Liefertermin war KW 51-13, geliefert wurde heute, KW 3-14.

Haussanierung / Kellersanierung: Irgendwo unter der Eingangstüre haben wir ein Problem

Haussanierung / Kellersanierung: Irgendwo unter der Eingangstüre haben wir ein Problem

Der Maler kann nun erst im Februar beginnen und wird voraussichlich vier Wochen benötigen. Erfreulicherweise war heute (mal wieder) der Tischler zu Gast und hat doch tatsächlich innerhalb der von uns gesetzten Frist die Türe beinahe fertig gestellt. Die neuen Wärmeschutz-Verbundglasscheiben wurden erfolgreich in die alte Holz-Haustüre von 1963 geklöppelt.

Unsere Haussanierung geht in die zweite Hälfte, inzwischen steht der vierte Bauschutt-Container vor der Tür und füllt sich allmählich, es ist schon erstaunlich, wo der ganze Kram immer noch her kommt. Morgen kommt jemand vorbei, um sich den Marmorbruch-Werksteinboden in der Diele anzusehen, zwecks Aufarbeitung. Den Estrich im Keller lasse ich dann auch direkt beurteilen, allerdings könnte dafür das Budget nicht mehr reichen, denn das erste Angebot für die Kellersanierung haben wir nun auch vorliegen. 🙂

Ich habe mich internsiv mit Ursachen und Methoden zur Kellersanierung auseinander gesetzt, als der Verteter der Sanierungsfirma vorbeikam, war mir schon klar, was ich mir anzuhören hätte:

  • aufsteigende Feuchte
  • defekte Horizontalsperre
  • defekte Vertikalsperre
  • Lösung: Alles neu machen, außen dämmen und innen Sanierputz anbringen

Dazu werde ich in einem extra Beitrag etwas schreiben, nur soviel: In Physik war ich hin und wieder anwesend und lasse mir den Quatsch mit der „aufsteigenden Feuchte“ nicht erzählen. Nachdem ich klar gemacht hatte, was ich haben will, kam auch ein entsprechendes Angebot, nur leider etwas über meiner Preisvorstellung.

Die Ursache für die zwei Quadratmeter feuchte Wand im alten Waschkeller liegt für mich persönlich auf der Hand, nur das wollte keiner hören, ist wohl zu billig ein Rohr zu reparieren, auch wenn es außen unter der Eingangstreppe liegt. Ich bin zwar kein Hellseher, aber der Keller ist sonst, dem Alter enstrechend, trocken. Solange man darin nicht wohnen will, kann man auf die Luxussanierung getrost verzichten.
Spannend ist auch, dass die „Fachleute“ stets nur mit den „Deppenmessgeräten“ arücken, die ich selbst auch verwende. Die funktionieren zwar, lassen sich aber von Salzen gerne in die Irre führen, da helfen nur Mikrowellen-Messgeräte, die kosten aber gleich das 10 bis 100-Fache.

Ein Architekt gab mir einmal (sinngemäß) den Rat: „Wenn die ausführende Firma in ihrem Namen das Produkt trägt, dass verwendet werden soll, lass die Finger davon.“
Na, dann warte ich mal auf das nächste Angebot.

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