Hausgemachte Kindernahrung und ein robbendes Kind

In den letzten Tagen stellte sich heraus, dass unser Sohn mein selbst gekochtes Essen definitiv den fertigen Gläschen vorzieht.

Umso besser eigentlich, denn selber kochen ist nebenbei preiswerter. Ich koche abends bei Bedarf ungefähr vier Portionen und fülle diese dann in Einmachgläser ab. Bisher habe ich vier verschiedene Varianten probiert, aber es werden sicher noch einige dazu kommen. Die meisten Gerichte püriere ich nach dem Ende der Garzeit, die Konsistenz darf aber nicht zu flüssig werden. Am besten einen Teil der Kochflüssigkeit vorher abschöpfen und nach Bedarf beim Pürieren wieder zugeben. Oft isst das Kind aber auch einfach unsere üblichen Gerichte mit, zumindest, wenn diese halbwegs kindgerecht, also nicht zu stark gewürzt und gesalzen sind. Gegen eine Pommes zum Mittag hat er aber auch nichts einzuwenden. 😉

Die Aktuelle Speisekarte besteht aus: „Kartoffel-Pastinake-Karotte, Kartoffel-Chinakohl-Karotte, Süßkartoffel-Rind, Polenta (die wird nicht eingeweckt) und Kartoffel-Seelachs-Zucchini-Karotte aus dem Römertopf.

Letzteres habe ich nicht nicht in Gläschen gefüllt, es blieb nichts übrig.

Wir haben bei uns in der Wohnung komplett auf glatte Böden umgestellt, da vor einiger Zeit festgestellt wurde, dass ich (auch noch) eine Hausstaub-Allergie habe. Unser Kind hat daher eine sehr eigenwillige Art der Fortbewegung entwickelt, er robbt.

Das alleine ist nicht ungewöhnlich, allerdings robbt er einarmig, immer auf den linken Arm gestützt. Da er inzwischen auch in der Lage ist sich hochzuziehen, zu sitzen und sogar seit gestern auch zu stehen, wenn er sich am Tisch oder etwas ähnlichem festhält, waren wir schon davon ausgegangen, dass er nie krabbeln wird und direkt in das Laufen übergeht. Das kommt angeblich häufiger vor.

Heute wurde ich überrascht, es war mal wieder Babyclub in Dormagen. Es war richtig voll, mit vielen neuen Gesichtern. Die Eltern, na gut, Mütter, saßen alle außen um die Matten herum, die man noch aus dem Turnunterricht der eigenen Schulzeit kennt, während die Kinder wie üblich in der Mitte tollten. Es war mir nicht möglich auszumachen, ob die 15 Mütter oder die 15 Kinder mehr Krach machten, zusammen hätten sie sicher auch einem Jumbo-Jet Paroli bieten können.  😉

Der Sohn war direkt aktiv dabei und stellte fest, dass auf Turnmatten robben anstrengend ist und wechselte plötzlich in eine Krabbel-Bewegung. Etwas wacklig zwar, aber es klappte gut. Am Mattenrand angekommen machte er einen kleinen Hechtsprung auf das PVC, wo er wieder einarmig robbend vorwärts drang. Ungeschickt ist er offenbar nicht und wählt einfach die jeweils ökonomische Fortbewegung.

 

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