Fujifilm Order-it Kiosk-System mit ASK-2000

Fujifilm Order-it Kiosk-System im Homeoffice

Fujifilm Order-it Kiosk-System im Homeoffice

Den Räumungsverkauf im Foto-Geschäft meines Vaters haben wir bereits am letzten Wochenende recht erfolgreich beendet, die Restware passte locker in den Kofferraum meines Kleinwagens. Das lief erheblich besser, als ich mir das vorgestellt habe. Nun ist natürlich noch eine Menge Arbeit übrig, denn das Ladenlokal in Düsseldorf muss zeitig geräumt werden. Damit sind wir nun schon seit einigen Tagen beschäftigt, aber es geht voran.

Die Kopiergeräte von Konica-Minolta wurden inzwischen abgeholt, ich habe noch aus der letzten Ladenschließung vor drei Jahren ein C353-Kopiersystem im Keller stehen, daher konnte ich kein weiteres gebrauchen, auch wenn diese Geräte etwas neuer waren.

Das Fujifilm Frontier Mini-Lab LP500 wurde nicht wie erhofft bereits heute abgeholt, der Termin wurde auf Montag verschoben, dafür kam heute der „Schrotti“. Den hatte ich extra aus Mönchengladbach anfahren lassen, von den Düsseldorfer Schrotthändlern wollte keiner für „den Kleinkram“ kommen, auch wenn es auf den Webseiten anders stand. Das hat viel Zeit gekostet.

Es wird also langsam leerer im Geschäft. Ich habe heute noch das Fujifilm Order-it Kiosk System mit nach Hause genommen. Es wäre wohl auch noch verkäuflich gewesen, aber irgendwie fand ich die Idee ganz nett, immer noch selber meine Fotos ausdrucken zu können, in einer halbwegs anständigen Qualität. Der Neupreis dieser Geräte war damals nicht ohne, es besteht aus einem Fujifilm ASK-2000 Drucker in Kombination mit einen Touch-Screen-All-in-One System. Das alles sieht noch etwas „selber gebaut aus“, aber es funktioniert bereits seit Jahren sehr zuverlässig. Durch Zufall wurde noch vor wenigen Wochen eine Wartung durchgeführt und die aktuelle Version der Software aufgespielt.

Leider ist der Drucker nicht für Windows 10 geeignet, daher machte es noch mehr Sinn, das komplette System mitzunehmen, ich werde aber den Anschluss an den DELL XPS 710 ebenfalls versuchen, der läuft mit Win7 Ultimate und hierfür gibt es noch Treiber im Internet.

Der Neupreis dieser Kiosk-Systeme lag bei ungefähr 5000 Euro im Jahr 2006, davon entfiel schätzungsweise die Hälfte auf den Drucker,  heute ist der ASK-2000 vielleicht noch 300 bis 600 Euro wert. Das Papier gibt es zum Glück noch. Die Druckgröße ist entweder 10x15cm oder 15x20cm, mit anderem Papier ist auch die Kombi 9×13 cm und 13×18 cm möglich. Der Selbstkostenpreis liegt bei rund 17 Cent je Bild, damit kann ich ganz gut leben, denn Service-Verträge laufen nun nicht mehr zusätzlich, die den Stückpreis erheblich erhöht hätten.

Selbst im Drogeriemarkt kostet dieses Bild 2 Cent mehr, man da werde ich vielleicht sparen. 🙂

Es war damals wie heute erheblich günstiger, als ein chemisches Minilabor, die mit über 100.000 Euro zu Buche schlugen. Qualitativ fehlt dafür leider auch ein Stück.

Im Laden meines Vaters lief das Kiosk-System als Drucker für die biometrischen Passbilder und printete rund 250  Stück davon im Monat. Bedenkt man, dass das Gerät auch bis zu 450 Bilder in der Stunde schaffen kann, ist es eine eher geringe Laufleistung. Bei Event-Fotografen waren diese Geräte auch recht beliebt, so konnte man direkt vor Ort hochwertige Fotos drucken.

Anstatt des original und unfassbar schweren Racks von Fuji habe ich mich für die Aufstellung im „Corras“ von Ikea entschieden, passt besser in das Büro und ist vor allem auf Rollen. Ein sehr vielseitiges Möbelstück.

 

 

2 Gedanken zu „Fujifilm Order-it Kiosk-System mit ASK-2000#8220;

  1. Hallo, welche Version der Fujifilm-Software befindet sich im Kiosk? Welche Windows-Version wird ausgeführt? Würden Sie für mich eine Festplatten-Sicherung erstellen, Partition C und Partition D?
    Bitte beantworten Sie alle Fragen. Vielen Dank im Voraus.

    • Hallo Vladimir,

      es läuft Win7 Embedded mit der Kiosk Version 9.9.9.26 auf dem Gerät.

      Falls Sie ein solches Gerät besitzen, wenden Sie sich am besten an den Fujifilm-Service in Willich.

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