Frühstück während meiner Bodybuilding-Diät

Selbst die Bodybuilder vor 70 Jahren verstanden unter einem Frühstück nicht unbedingt das, was die meisten Menschen aßen, dies ist heute nicht viel anders als früher. In meinem Bekanntenkreis sind viele Kraftsportler, die Haferflocken in einem Schake zum Frühstück einnehmen, oder, so wie ich früher auch, 500 g Magerquark mit Haferflocken, Milch und Ananasstücken aus der Dose.

Hüttenkäse mit Apfelmus und Banane, Haferkleien, Flohsamen und Zimt

Hüttenkäse mit Apfelmus und Banane, Haferkleien, Flohsamen und Zimt

Auf eine ähnliche Basis hatte ich auch in der Wettkampfdiät mein Frühstück wieder gestellt, die Spiegeleier mit Speck aus der Paleo-Ernährung mussten dafür weichen, leider. Den besagten Magerquark bevorzuge ich inzwischen eher am Abend, aber stets mit frischen Früchten, zum Frühstück kommt bei mir von Montag bis Samstag vorzugsweise Hüttenkäse zum Einsatz.

An Sonntagen gibt es ein Omelett mit Pilzen, oder gekochte Eier, oder einen Protein-Pfannkuchen oder ein glutenfreies Schwarzbrot mit Harzer-Roller oder Putenkassler.

Aus der Tatsache, dass ich Casein wieder vertrage, schlage ich also vollen Profit, das ist natürlich nicht paleo, aber zumindest absolut „Oldschool“ für Bodybuilder.

Ich halte die Kohlenhydrate eher niedrig, den Proteinanteil hoch, aber aus moderner Sicht eher moderat für Kraft-Sportler, da bin ich ganz auf der Linie von Steeve Reeves. Das gilt auch für die drei Mahlzeiten, hin und wieder trennte ich das Abendessen auf zwei Portionen auf, das war aber die Ausnahme.

Hier mal mein Frühstück:

  • 200 g Hüttenkäse
  • 200 g Hüttenkäse, fettreduziert
  • 1 EL Flohsamen
  • 1 EL Haferkleie (glutenfrei), aber nur an Trainingstagen
  • 150 g zuckerfreies Apfelmus, das mache ich selbst
    (und/oder eine klein gehackte Banane)
  • Zimt, hin und wieder

Nährwerte: Kcal 466, Protein 56,5 g, Kohlenhydrate 35 g, Fett 10 g

Verteilung Kalorien: 50 % P – 30 % Kh – 20 % F

Insgesamt bemühte ich mich in drei Mahlzeiten am Tag je ca. 40 bis 50 g Protein zu mir zu nehmen, was ca. 1,4 bis 1,8 g je Kg Lean-Mass entspricht. Für eine Wettkampfdiät ein eher niedriger Wert, aber ich kam wirklich gut damit zurecht, der FFMI ist nur wenig gesunken und die Lean-Mass hat sich bei fast 30 Kg weniger Körpergewicht nicht merklich verändert. Diesem Konzept bleibe ich nun in der Aufbauphase treu.

Auch jetzt, nachdem ich die täglichen Kalorien moderat erhöht habe, bin ich daher bei dem Frühstück geblieben. Die zusätzlichen Kalorien kommen jedoch nicht in der Hauptmahlzeit zum Tragen, sondern werden „versnackt“, mit extra Rohkost, Obst, Nüssen und Schinken.

Sonntag ist „Cheat-Day“, wobei das nicht genau zutrifft, denn dieser Tag ist streng paleo, dafür ohne Kalorien zählen. Da könnte es auch mal wieder Eier mit Speck geben.

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