Frühschwimmer: Das Kind hat sein Seepferdchen

Ganz spontan hat unser Sohn am letzten Wochenende sein Frühschwimmer-Abzeichen gemacht, besser bekannt als das „Seepferdchen“.

Die Anforderungen hat er gut erfüllt, da er im Zick-Zack geschwommen ist, waren es wohl sogar mehr als die geforderten 25 Meter. 😉

Zur Belohnung durfte er direkt im Anschluss auf die große Wasserrutsche, die ja nur „für Schwimmer“ ist, er war mächtig stolz auf sich. Zwei Schwimmkurse hat es dafür gebraucht, eine Aufgabe, die ich sehr gerne meiner Frau überlassen habe, denn seit dem Zivildienst habe ich eine starke Abneigung gegen „Schwimmbadwasser“, dafür gehe ich ab 11c° Wassertemperatur in die Nordsee, wenn wir im Urlaub sind.

Die Bademeister waren irritiert, dass in den letzten Tagen viele Eltern mit diesem Wunsch am Beckenrand standen, ich war bemüht zu erklären, warum das kein Zufall ist, aber die jungen Menschen sind offenbar noch keine Eltern und konnten den Zusammenhang zwischen baldigem Schulanfang und Schwimm-Abzeichen nicht erkennen.

Wann ich selber Schwimmen gelernt habe, konnte ich auf die Schnelle nicht ganz sicher herausfinden, die Meinungen zwischen meinen Eltern gingen etwas auseinander. Mein Vater meinte, er hätte mir das Schwimmern in „Tossa-de-Mar“ im Urlaub beigebracht, irgendwann, als ich vier bis sechs Jahre alt war. Meine Mutter ist der Meinung, sie hätte dafür gesorgt, dass ich Schwimmen lerne, und zwar im Schwimmverein, als ich ca. sechs war. Da ich die Unterlagen vor einiger Zeit dazu entsorgt habe, wird es ein kleines Rätsel bleiben.

Die Sommerferien sind da und wie viele andere Eltern auch, müssen wir nun sieben Wochen überbrücken. Eine Woche ist nun schon fast um, leider sind viele von den Freunden unseres Sohnes bereits weg gefahren, wir halten uns mit kleinen Ausflügen über Wasser, Montag waren wir mal wieder auf dem Kitskensberg, heute stand eine Reihe Einkäufe an, ausnahmsweise mal mit dem Auto, sonst erledige ich das stets mit dem Rad.

Der Garten verlangt auch ein wenig Aufmerksamkeit, zumindest von uns Eltern, dazu kommen eine Reihe Klein-Reparaturen rund um das Haus. Der Sohn bastelt dafür, was das Zeug hält. Als wir seine kreativen Werke aus dem Kindergarten mitnahmen, und das waren nur die „Best-Of“, hatte wohl keiner eine dickere Mappe dabei, als wir.

Mal sehen, was wir die nächsten sechs Wochen so machen, vermutlich Platz schaffen, für Kunstwerke.

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