Es ist mal wieder „Liebster-Award“

Liebster-Award-LogoDie Blogger-Kettenbrief-Aktion kommt jedes Jahr wieder, ich habe nicht immer dabei mitgemacht, aber in diesem Jahr finde ich es aus einem bestimmten Grund eine sinnvolle Sache.

Viele Blogger, Männer wie Frauen, haben in den letzten Tagen über die neue Väter-Zeitschrift berichtet, die ab sofort im Handel zu bekommen ist. Die Meinungen waren dabei durchaus geteilt, auch ich bilde da keine Ausnahme. Eine Gemeinsamkeit haben so ziemlich alle Rezensionen zu dem neuen Blatt in der Blogger-Szene gemeinsam:

Alle bemängelten das Klischee betonende Männerbild und die geringe Informationstiefe der Artikel.

Da gibt es jetzt zwei Möglichkeiten:

  1. Ich warte auf ein Wunder, also eine Väter-Mütter-Elternzeitschrift mit Niveau die ohne Klischees auskommt
  2. Oder ich lese Blogs von Männern und Vätern, die eben nicht aktiv die Klischees pflegen (Ja, die gibt es)

Ich habe schon öfters geschrieben, dass ich Klischees mag, weil diese so oft stimmen, das sehe ich immer noch so, allerdings habe ich mittlerweile, eben durch den echten Rollentausch, gelernt, dass Klischees nicht geschlechtsspezifisch sind. Durch den Rollentausch haben sich auch die Klischees bei uns auf die jeweils andere Seite geschlagen. Gerade am letzten Wochenende, wo wir eine kleine Party bei uns hatten, wurde das mal wieder klar.

Meine Frau stand mit meinem einzigen verbliebenen Jugendfreund im Esszimmer, währen ich mit seiner Frau in der Küche diskutierte. Deren Gespräch verlief so:

Mein Freund: „Was machen die da?“
Meine Frau: „Die tauschen Backrezepte aus, was Hausfrauen eben so machen.“

Damit ist eigentlich alles gesagt, die Frage ist dann halt nur, ob sich mein männliches Ego daran stört, oder ob ich „moderner Vater“ genug dafür bin.

Bin ich.

Jetzt zum „Liebster-Award“, der eben genau das Ziel hat, auf weitere authentische moderne Väter aufmerksam zu machen, dies geht übrigens auch ohne kompletten Rollentausch in vielen, vielen Varianten. Ich lese ebenfalls solche Blogs sehr gerne, daher mache ich diesmal wieder mit, offenbar ist das immer noch wirklich nötig.

Ich wurde von Blog-Daddy nominiert, einen Blog, den ich selbst bis heute auch noch nicht kannte, das wird sich nun wohl ändern. 😉

Vielen Dank übrigens für die Nominierung.

Hier die Fragen von „Blog-Daddy“ an mich und die passenden Antworten:

 

  • Dein Blog in einem Wort? (Ja im Ernst jetzt, nur ein Wort!)
    Kabarett
  • Was ist das Besondere an Deinem Blog? Was findet die Community nur bei Dir?
    Die Themenmischung ist sicherlich eher speziell: Kompletter Rollentausch mit Kind, Zöliakie und die glutenfreie Ernährung im Allgemeinen und das Natural-Bodybuilding
  • Auf welchen Beitrag bist Du besonders stolz? Welchen Artikel von Dir sollte jeder gelesen haben?
    Ich hoffe, da gibt es einige gute Artikel, aber einer der für mich persönlich sehr wichtig war und ist:
    Hausmann – Vater – und ? und ergänzend dazu der Artikel: „Mein Leben als Frau“
    Die Artikel sind jetzt nicht sonderlich tiefgründig, aber für mein aktuelles Leben sehr wichtig, wer etwas sehr persönliches lesen will, der sollte mal in den Artikel nachts um halb drei rein lesen, der ist mittlerweile richtig alt, aber für mich selbst immer noch sehr emotional.
  • Gibt es etwas, über dass Du niemals, niemals schreiben würdest?
    Ja, wenn meine Frau mich darum bittet, etwas nicht zu schreiben, das kommt vor.
  • Welcher Typ Mensch sollte Deinen Blog regelmäßig lesen und wer lieber nicht?
    Wer denkt, ich wäre kein Mann mehr, weil ich eine Waschmaschine bedienen kann, sollte hier besser nicht lesen. Ich weiß aus Kommentaren, dass es diese Menschen, oft sind es übrigens Frauen, gibt.
  • Wer wäre Dein Blog, wenn er ein Promi wäre?
    Vermutlich ein Kabarettist, aber ganz sicher nicht Herr Barth.
  • Du darfst auf irgendeiner x-beliebigen Seite im Netz einen Gastartikel veröffentlichen. Welche Homepage wäre das?
    http://www.emma.de/
  • Lass mal die letzten paar Stunden Revue passieren. Was war das Beste am bisherigen Tag?
    „Papa, lass uns noch nicht aufstehen, ich will noch mit dir kuscheln.“ bringt es auf den Punkt.
  • Was war Dein Berufswunsch, als Du noch ein Kind warst?
    Ich wollte reich werden, davor war es wohl Müllabfuhrwagenfahrer.
  • Nenne einen Lieblings-Song und ein Lied, dass Dir so richtig auf die Nerven geht!
    „Carry-On“ von Manowar, der motiviert mich stets beim Sport, kein Witz. Der andere wäre dann wohl „Atemlosdurchenacht
  • Und zum Schluss: Wen möchtest Du grüßen?
    Sibylle Hammann

 

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