Erfahrungsbericht Ahrsteig: Von Bad Neuenahr-Ahrweiler nach Sinzig

Ahrsteig, auf dem Weg nach Sinzig

Ahrsteig, auf dem Weg nach Sinzig

Das Hotel Cascada war nicht die erste Wahl, da Bad Neuenahr-Ahrweiler gut ausgebucht war, der Preis dafür wirklich günstig, denn es war tatsächlich sogar preiswerter als die Landgasthöfe zuvor.

Das Hotel war ein lustiger Stilmix, aber alles war gut gepflegt. Was dem Hotel an Modernität fehlte, wurde durch die wahnsinnig netten Inhaber wieder wett gemacht. Der Hauswein auf der Sonnenterasse war natürlich aus der Region und kostete 2,90 Euro für 0,25 Liter. Das Frühstück war gut, ich musste allerdings auf Rührei verzichten, die gekochten Eier waren aber wunderbar.

Wir verließen den Ort ebenso, wie wir ihn betreten hatten und gingen den Berg hinauf, am Friedhof vorbei zum Ahrsteig. Nach einer kurzen Waldetappe führte der Weg durch Dörfer und Felder. Die Sonne brannte ganz gut, was den Weg beschwerlicher machte, als er eigentlich war.

Ahrsteig beim "Ehlinger Ley"

Ahrsteig beim „Ehlinger Ley“

 

Wir suchten uns einen Weg durch Sinzig bis zum Bahnhof und fuhren mit dem Zug erst nach Remagen, dann durch das Tal zurück (RB30) nach Kreuzberg zu unserem Auto. Der Bus (841) fuhr nur alle zwei Stunden, den hatten wir gerade verpasst, als wir ankamen.

Die Züge hatten Verspätung und wir wollten nun auch wirklich nach Hause, immerhin durften wir „kostenlos“ Zug fahren, denn die Kurtaxe in Bad Neuenahr-Ahrweiler (2,50 Euro), dient am Tag der Abreise als Ersatzticket im Kreis. Dei dritte Etappe gefiel mir mit Abstand am wenigsten, könnte an den Weizenfeldern gelegen haben, auf die ich allergisch reagiere. Auch war mir die Zivilisation stets zu präsent.

Insgesamt haben mir die drei Tage auf dem Ahrsteig besser gefallen, als meine letzte Tour:

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