„Einmal Regenbogen, bitte.“

Eis am Spielplatz

Eis am Spielplatz

Wir waren auf Spielplatz-Erkundung und fuhren zu einem Spielplatz, den man sogar auf Google-Maps sofort erkennen konnte.

Mit dem Fahrrad war es nicht weit, mitten in einem Neubaugebiet, das vermutlich 10 Jahre alt ist. Der Spielplatz ist dreigeteilt, also für drei Altersstufen ausgelegt. Das ist sehr sinnvoll, damit die kleinen Kinder den großen nicht unter den Füßen rumrennen, es verbessert auch die Übersichtlichkeit enorm.

Meine Hoffnung, auf andere Eltern mit Kindern im gleichen Alter zu treffen, wurde erfüllt. Als wir ankamen saß dort bereits eine Mutter mit zwei Kindern, die wir vom Kinderturnen her kennen, besser geht es nicht. Piet war auch sofort unterwegs, das Wetter war schön und ich konnte von den anwesenden Müttern wertvolle Tipps zur Umgebung ergattern. So hatte ich mir das erhofft.

Als dann auch noch der Eiswagen am Spielplatz anhielt, war die Welt auch für unseren Sohn perfekt. Wir gingen natürlich hin, vor uns standen schon zwei Kinder:

„Eine Kugel Regenbogen bitte.“

„Für mich eine Kugel blau“

In diesem Moment kam ich mir irgendwie blöde vor. Was sollte das denn bitte sein? Ich überlegte kurz, ob ich eine Kugel „kariert“ bestellen sollte, aber mein Sohn wollte lieber Erdbeer.

Es war das künstlichste Erdbeer, was ich seit langem gesehen und gerochen habe, aber ihm schmeckte es, obwohl oder weil es pink war. Ich bin dann doch ein wenig von unserer „Eisliebe“ in Grimlinghausen verwöhnt worden, und verzichtete mit leichtem Herzen auf eine eigene Kugel.

 

 

 

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