Einen Euro für seine Gedanken

Ein Euro-Kohlestift

Ein Euro-Kohlestift

Was für ein Wochenende, mal wieder. Der April hat es in sich und weil es gerade so gut läuft, war meine Frau noch einmal eine Woche so richtig krank, ausnahmsweise war es nachweislich nicht unser Kind, dass die Krankheit angeschleppt hat.

Das dürfte das erste mal in fünf Jahren sein. 😉

Gestern war die Kommunion der Tochter meines letzten verbliebenen Jugendfreundes. Unser Sohn fand das jetzt nicht so spannend, obwohl er eigentlich ganz gerne in die Kirche geht, lag wohl daran, dass wir nicht viel sehen konnten. Im Kindergarten erklärte er der Erzieherin heute Morgen aber sehr treffend, was dort passierte:

Am Samstag zuvor hatten wir einen kleinen Krach mit unserem Kind. Wir hatten schon öfters das Problem, dass er mit Stiften die Wand in seinem Zimmer anmalt, wir haben es ihm mehrfach ausdrücklich verboten und auch schon öfters harte Konsequenzen gezogen. Als wir ihn abends in sein Bett brachten, sahen wir, dass die ganze Wand bemalt war:

„Sohn, warum hast die wieder auf die Wand gemalt? Wir haben dir ausdrücklich verboten mit Stiften auf die Wand zu malen, wir malen nur auf Papier.“

„Das war kein Stift, das war ein Euro!“

Ja, wir haben ein kreatives Kind. Ich war zumindest wieder extrem überrascht und ich musste wieder einige Dinge feststellen:

  1. Ich hätte nicht gedacht, dass man mit einem Euro wie mit einem Kohlestift ein ganzen Kunstwerk auf eine Wand zeichnen kann.
  2. Wir müssen dringend präziser formulieren.
  3. Unser Kind wird vermutlich Politiker, oder Trickbetrüger.

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