Ein Tag und eine Nacht, Teil 2.

Dass es hart werden würde, haben alle gesagt. Dennoch macht man sich ja Pläne, wie man es angehen könnte. Die funktionieren natürlich alle nicht, denn es gibt ja nur noch einen hier im Haushalt, der den Ton angibt.

Junge, Junge, jede Stunde aufstehen, füttern oder wickeln, immerhin bekommt man so Routine.
Wickeln kann ich jetzt im Schlaf. 🙂

Meine Frau hat übrigens super geschlafen. 😉 Es hilft natürlich schon, wenn man sich zu zweit kümmern kann. Im Krankenhaus musste sie sich ja komplett alleine mit Piet rumschlagen.

Solange er auf einem von uns drauf lag, war alles prima, aber wehe er sollte in sein Bett. Keine Chance.
Also haben wir sein Bett in unseres geholt. Mit Händchen halten ging es dann, so ab 5:00 Uhr morgens.

Händchen halten hilft.

Händchen halten hilft.

Um sieben sind wir dann aufgestanden. Ich fühlte mich wie nach einem Flug von Deutschland nach China mit zwölf Zwischenlandungen und einer netten Zeitverschiebung.

Wir hatten uns einige Sorgen wegen unserer Katze gemacht. Das Kimba, die sehr gerne kuschelt, sich auf das Baby legen könnte, kratzen würde, oder sonst irgendwas machen würde, dass uns nicht gefällt. Aber nichts von alle dem.

 

Piet wurde ausgiebig beschnüffelt und als Familienmitglied akzeptiert.

Kimba kuschelt.

Kimba kuschelt.

Viel mehr noch, Kimba ist ja selbst erfahrene Mutter, sie hat stets gut aufgepasst uns sofort geweckt, wenn Piet quengelte.
Nicht, dass es nötig gewesen wäre, uns zu wecken. 🙂

Heute Morgen habe ich dann unsere Hebamme beim ersten Hausbesuch kennenglernt. Vor dem „Hechelkurs“ habe ich mich ja erfolgreich gedrückt und meine Frau zum Kurs für „Single-Mütter“ geschickt.

Die Hebamme ist super nett, wie auch alle Schwestern auf der Abteilung F1 im Lukas-Krankenhaus in Neuss. Übrigens habe ich am schwarzen Brett der Klinik gelesen, dass dieses Krankenhaus das Zweitbeste in NRW sein soll, dies wussten wir vorher nicht, aber den Eindruck können wir auf jeden Fall bestätigen.

Großes Lob und vielen Dank an die Damen der Neugeborenen Abteilung.

4 Gedanken zu „Ein Tag und eine Nacht, Teil 2.#8220;

  1. Pingback: Ein Tag und eine Nacht, Teil 1. | Vollzeitvater

  2. Hallo Ihr 3 äh 4 (sorry Kimba!) Süßen,

    herzlichen Glückwunsch noch einmal und … hach, was hab ich für einen süßen Großcousin! Very nice work! 🙂

    Der Blog ist klasse, keep on writing.

    Liebe Grüße aus dem Feindesland, Heike

  3. Pingback: Mein Kind, Dein Kind, 15 Jahre Abi-Nachtreffen. | Vollzeitvater

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