Ein Zimmer für die Kindertagespflege

Piet schwimmt.

Piet schwimmt.

Nachdem wir uns ja die ersten Worte eingebildet hatten, war es heute nun tatsächlich soweit.

Unser Sohn hat eindeutig und Objekt- bzw. personenbezogen sein erstes Wort gesagt. Es ist nicht, wie von mir erhofft, Sternenzerstörer geworden. Es ist auch nicht Papa, Daddy oder ein ähnliches Wort für Vater geworden. Ich hätte mich auch über die chinesische Variante „bàba“ gefreut. Aber nein, es ist doch tatsächlich „Mama“. Meine Frau hat sich darüber natürlich waaaahnsinnig gefreut.

Was soll ich dazu sagen? Als mein Sohn wenig später bei mir auf den Arm wollte, habe ich passend gekontert:

„Du kommst hier erst wieder hoch, wenn du Papa gesagt hast.“

Aber ich habe den Augen nicht lange stand gehalten. Mann, ist der gut darin.

In dieser Woche wandere unser Büro von unten nach oben, das Kinderzimmer dafür von der Oberen in die untere Etage. Damit wir den kleinen Krabbler dabei nicht die gesamte Zeit unter den Füßen haben, wurde er kurzerhand zu meiner Mutter ausquartiert. Die Räumaktion hat den ganzen Tag gedauert. Einige Aktenschränke mussten fünf Etagen runter in den Keller, andere Dinge, vor allem Kindermöbel und Spielzeug, mussten hoch.

Ich spüre meine Beine nicht mehr. Vermutlich werde ich diese Morgen um so mehr bemerken.

Darf ich das behalten?

Darf ich das behalten?

Das neue Zimmer ist nun komplett kindersicher und von der Küche aus einsehbar. In diesem Kinderzimmer werde ich später auch die Tageskinder betreuen, zumindest, bis er in den Kindergarten kommt.

Das Jugendamt kommt am Dienstag vorbei und bringt die lang erwartete Pflegeerlaubnis mit. Morgen erwarte ich eine Journalistin aus Hamburg für ein Interview, dabei geht es um ein Buchprojekt. Am Montag kommt dann eine Journalistin aus Neuss und wird einen Bericht in der Neuss-Grevenbroicher-Zeitung veröffentlichen. Eine weitere freie Autorin hat sich aus Berlin gemeldet.

Ich bin offenbar immer noch eine Rarität, wobei ich hoffe, dass sich dies möglichst schnell ändert und andere Väter einen ähnlichen Weg beschreiten werden.

Unser Sohn fand sein neues Zimmer übrigens total spannend und war sichtlich begeistert. Da hat sich die Arbeit wenigstens gelohnt.

Spieltunnel

Spieltunnel

Da wir für das Tageskind, welches ich hoffentlich irgendwann bei mir willkommen heißen kann, noch einen weiteren Hochstuhl brauchen, sind wir am Donnerstag Morgen zu IKEA gefahren. IKEA hat einen sehr preiswerten, einfachen, aber effektiven Hochstuhl im Programm. Ein weiterer TrippTrapp war uns dann doch zu teuer. Ich war schon erstaunt, wie voll es dort mitten in der Woche morgens sein kann.

Den Hochstuhl hatte ich flott eingeladen, aber es bestand noch ein Auftrag für einen Spieltunnel. Auch den habe ich recht schnell gefunden, darauf stand aber was von 18 Monaten, unser Kind ist ja noch nicht einmal elf Monate alt. Kurze Rücksprache bei meiner Frau, sie bestand darauf, also gut, eingetütet. Auf dem Weg nach draußen fand ich noch zwei ideale Regale für den Keller. Erst an der Kasse dachte ich kurz mal darüber nach, wie ich das alles in unser Auto bekomme. Wird schon irgendwie gehen, wir haben ja damals auch die Drei Billy-Regale und einen Flatscreen in das Cabrio bekommen. Gut, die Polizei hat sich schon gewundert, uns allerdings weiterfahren lassen.

Es passte alles rein, gerade so. Zu Hause wurde der neue, grüne Spieltunnel direkt eingeweiht: BUSAAAAA!

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