Ein Blick ins Haushaltsbuch, 2018

Wir sind so umweltbewusst, wir recyceln sogar unsere guten Vorsätze in jedem Jahr. 😉

Die Zucchini im Vorgarten – BIO und spart Verpackung. 🙂

An meinem persönlichen „Haushalts-Masterplan“ ändert sich in der tat nur wenig, was aber nicht bedeutet, dass es keine Erfolge gäbe. Wir kommen insgesamt mit unseren guten Vorsätzen in jedem Jahr ein Stück weiter, was die Angelegenheit natürlich auch immer schwieriger macht. Wer mein Blog nicht so regelmäßig ließt, hier die Kurzübersicht:

  • Insgesamt weniger konsumieren, also weniger kaufen, dafür aber wenn möglich hochwertiger
  • Mehr „BIO“ kaufen, den Bio-Lebensmittelanteil möchte ich kontinuierlich steigern
  • Weniger Fleisch konsumieren, die Zielvorgabe ist aktuell die WHO-Empfehlung
  • Weniger Müll erzeugen, einfacher gesagt, als getan, denn oft bedeutet „Bio“ mehr Verpackung, leider
  • Nachhaltiger Einkaufen, stets getreu dem Motto: „Brauche ich das wirklich?“
  • Weniger Dinge besitzen (Minimalismus), muss ich etwas verbrauchtes oder kaputtes wirklich ersetzen?
    Meine Faustregel: Jedes Teil in unserem Haushalt muss mindestens einmal in 12 Monaten verwendet werden, sonst kommt es weg.
    Lesetipp im Blog: 30 Tage – 30 Dinge

Ich führe schon seit vielen Jahren ein Haushaltsbuch mit allen Ausgaben, im letzten Jahr habe ich begonnen, alle Fleisch und Wurstwaren genau zu dokumentieren, denn ich musste feststellen, dass mein Gefühl mich arg getäuscht hat. Als ich dann die neue WHO-Empfehlung für den Fleischkonsum erfahren habe, bekam ich regelrecht ein schlechtes Gewissen, denn wir lagen erheblich darüber, wenn auch noch deutlich unter dem allgemeinem Schnitt in Deutschland.

„Der Mittelwert in Deutschland pro Kopf und Jahr liegt bei aktuell gut 60 Kg, für Männer liegt dieser Wert sogar bei gut 100 Kg. Die WHO empfiehlt 300 – 600g Fleisch und Wurstwaren pro Woche und Kopf, was in etwa 15 – 30Kg im Jahr pro Kopf sind.“

Für das gesamte Jahr 2018 liegen wir bei 40,3 kg pro Kopf und Jahr – damit habe ich unser Ziel deutlich verfehlt, in 2017 lagen wir übrigens bei gut 50 Kg pro Kopf und Jahr. Aber wenn ich mir nur die letzten sechs Monate ansehe, was dem Zeitraum entspricht, an dem ich von der WHO-Empfehlung erfahren habe, kommen wir nur noch auf  31,6 Kg, immer noch knapp über der maximalen Empfehlung, jedoch schon recht nahe daran.

Das Ziel für 2019 ist damit schon vorgegeben und absolut erreichbar.

Ein weiterer Punk auf meiner Liste bleiben die Ausgaben für Putzmittel und deren Verwendung. Von 2016 auf 2017 konnte ich diese bereits um gut 30% reduzieren, von 2017 auf 2018 sind es noch einmal 12% weniger geworden, da geht aber sicher noch was.

Der Anteil der BIO-Lebensmittel an den Gesamtausgaben für Lebensmittel ist leicht gestiegen auf 16,34%, immer noch viel zu wenig. Dafür konnten die Gesamtausgaben um über 20% gesenkt werden, ein großer Erfolg, auch haben wir erheblich weniger gefuttert, den Wert des Vorjahres nur für die Lebensmittel konnten wir um 14% senken, hier macht sich der Fleischverzicht bemerkbar, denke ich.

Insgesamt sind wir da auf einem guten Weg.

Was den Minimalismus der Dinge angeht, die Serie „Consumed“ auf Netflix hat uns in den letzten Tagen reichlich Beine gemacht. Mehr als eine Folge am Abend ertrage ich nicht, die Serie ist schlimmer, als mancher Horrorfilm, zumindest für mich. 😉

Wem die Motivation fehlt auszumisten, dem sei zumindest die erste Folge der zweiten Staffel wärmstens empfohlen.

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