Ein Blick ins Haushaltsbuch, 2017

Für unseren Haushalt habe ich jedes Jahr so was wie gute Vorsätze, es geht dabei stets um Umweltfreundlichkeit, Bio-Lebensmittel, Minimalismus und Nachhaltigkeit. Mein Haushaltsbuch ist dabei ein wichtiger Kontrollfaktor:

  • Habe ich den Bio-Lebensmittel-Anteil erhöhen können?
  • Bin ich mit mit weniger Kosmetik oder Putzmitteln ausgekommen?
  • Habe ich sparsamer gehaushaltet, obwohl oder weil ich mich um die oberen Punkte bemühe?
  • Wie viel Geld haben wir eigentlich für „Non-Food“ ausgegeben?
  • Was kostet unsere Katze wirklich?
  • Wie viel Fleisch essen wir eigentlich?

BIO und glutenfrei, für mich die ideale Kombination.

Generell folge ich dabei diesen Grundsätzen:

  • Insgesamt weniger konsumieren, also weniger kaufen, dafür aber wenn möglich hochwertiger
  • Mehr „BIO“ kaufen, den Bio-Lebensmittelanteil möchte ich kontinuierlich steigern
  • Weniger Fleisch konsumieren
  • Weniger Müll erzeugen, einfacher gesagt, als getan, denn oft bedeutet „Bio“ mehr Verpackung, leider
  • Nachhaltiger Einkaufen, stets getreu dem Motto: „Brauche ich das wirklich?“
  • Weniger Dinge besitzen (Minimalismus), muss ich etwas verbrauchtes oder kaputtes wirklich ersetzen?

Das Haushaltsbuch wartet am Jahresende eigentlich immer mit der einen oder anderen Überraschung auf, dann riskiere ich mal einen Blick:

Die Gesamtausgaben haben sich für den Gesamt-Haushalt (ohne Haus) um gut 9% verringert, die Ausgaben für Lebensmittel blieben dabei konstant, für Bio-Lebensmittel habe ich die Ausgaben um 26% erhört. Damit habe einen Vorsatz für 2017 auf jeden Fall erfüllt.

Ein weiterer Punkt waren die Ausgaben für Putzmittel, die ich unbedingt reduzieren wollte, auch das hat gut geklappt, diese Kosten sind um beinahe 30% gesunken. Dies liegt unter anderem daran, dass ich meine Putzmittel teilweise nun selbst „herstelle“, der Löwenanteil der Kosten entfällt aber nach wie vor auf Waschpulver und Geschirrreiniger-Pulver.

Ich verwende zum Entkalken von Kaffeemaschine, Wasserkocher und anderem nun reine Zitronensäure, so haben Oma und Opa das auch gemacht, das spart Geld und ist besser für die Umwelt. Meinen Allzweckreiniger mische ich aus Essigessenz, Destilliertem Wasser, Orangenschalen und Spiritus, auch zum Fensterputzen ist das super. Für Natursteine und Laminat nehme ich etwas „Spüli“ und Alkohol, einfacher geht es kaum. Wie man sieht „übertreibe“ ich bei diesem Ansatz nicht, ich verarbeite noch keine Kastanien oder Efeu, aber auch so ist mein Putzmittel nun ökologischer und preiswerter und ich spare an Verpackung. Ich habe bereits von Rezepten für Waschpulver auf Basis von Kernseife und Soda gelesen, aber noch habe ich nicht die Muße gefunden, das auszuprobieren. Aktuell verwende ich Kernseife nur zur Vorbehandlung bei hartnäckigen Flecken.

Wir „produzieren“ im Jahr maximal 420 Liter Hausmüll, vor dem Hintergrund, dass es Familien schaffen mit 1 (!) Liter aus zukommen, unverschämt viel und dennoch liegen wir damit schon ganz gut. Wir konnten uns bisher noch nicht zu einer 25-Liter-Tonne durchringen, da Mönchengladbach bald auf „moderne“ Tonnen umsteigt, hat sich das wohl auch erledigt. Ohne die Katze würden wir das mit den 25 Litern Müll in der Woche übrigens locker schaffen.

2 Gedanken zu „Ein Blick ins Haushaltsbuch, 2017#8220;

    • Danke, sorry, ich gebe die Kommentare aus Sicherheitsgründen nur manuell frei, das kann dann schon mal einige Tage dauern.

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