DSGVO Umsetzung in diesem Blog

Auf Nummer Sicher beim Datenschutz

Bereits 2016 hatte die EU die neue Datenschutzgrundverordnung beschlossen, die Übergangsfrist endet nun am 25. Mai 2018.

Hiervon sind auch Blogger betroffen, insbesondere dann, wenn gewerbliche Werbeeinnahmen erzielt werden.

Rein private Blogs haben relativ wenig Handlungsbedarf.

Ich habe bereits seit Jahren keine „Werbe-Texte“ mehr verfasst, sogenannte „Do-Follow-Links“ sind bei „Vollzeitvater“ seit langer Zeit ausgestorben. Die letzten paar Affiliate-Links werden nun wohl auch noch aus meinem Blog verschwinden.

Die Datenschutzgrundverordnung geht aber noch einen großen Schritt weiter und möchte, dass keine Daten, also auch keine IP-Adressen, mehr an Dritte heraus gegeben werden.

Das wird vor allem dann für Blogger ein Problem, wenn Plugins verwendet werden, die genau das tun (sollen), wie zu Beispiel Gravatar, Jet-Pack und andere Analytics-Software.

Hinzu kommt beinahe verpflichtend die HTTPS-Übertragung als Standard, was ich bereits vor einiger Zeit umgestellt habe.

In der Datenschutzerklärung muss auf externe Dienste explizit eingegangen werden, der Cookie-Hinweis, sowie ein Hinweis zum Recht auf Löschung der Daten war bereits seit einiger Zeit bei Bloggern im Impressum üblich.

„Social-Share-Buttons“ habe ich bereits länger aus meinem Blog verbannt, meine offizielle Facebook-Seite habe ich inzwischen auch gelöscht. Ärgerlicher für mich ist der notwendige Verzicht auf Anti-Spam-Software, bis eine bessere Lösung gefunden wurde, denn hier werden auch Daten hin und her geschickt, um zum Beispiel den Absender zu prüfen.

Auch „Counter“ werden ab dem 25.05.2018 zum Problem, denn ich kann nicht prüfen, welche Daten (z.B. IP-Adresse) die Gegenseite speichert, bei Werbeanzeigen ist das ganz ähnlich. Gleiches gilt auch für das Einbinden von Videos oder externer sonstiger Inhalte, gerade YouTube-Videos sind ja sehr beliebt, das geht nun so einfach auch nicht mehr. Selbst für das, meines Erachtens unersetzliche, Wordfence könnte genau das zum Problem werden, denn auch hier werden logischerweise IP-Adresse versendet, anders ist ein Abgleich nicht möglich.

Die hier aufgeführten Punkte sind nur ein kleiner Teil dessen, was bedacht werden muss. Eine neue Datenschutzerklärung habe ich bereits eingestellt mit direktem Link aus der Übersichtsseite.

Für einen kleinen, privaten Blog wie meiner einer ist, ist die einzig sinnvolle Möglichkeit: Digitaler Minimalismus.

Ich werde in den nächsten Tagen, alle Werbeanzeigen entfernen, alle Counter entfernen, die meisten Plugins löschen, Externe Inhalte (Youtube) verbannen und hoffen, das dies reicht. Das kostet natürlich viel Zeit, insbesondere, weil ich sieben Jahre Beitrage prüfen muss. Jippie.

Wenn Sie auf meiner Webseite surfen, werden aktuell übrigens folgende Coockies verwendet:

Social Media Tracker: Gravatar und Twitter

Webseiten-Analytics: WordPress-Stats und VG-Wort

Werbung: Amazon Associates und Affilinet

Sie können das auch gerne selber prüfen, für Firefox gibt es das Ghostery-Plugin, das unkompliziert Auskunft erteilt.

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