Drei Jahre mit dem Chariot Cougar (Ergänzung zum Erfahrungsbericht aus 2011)

Drei Jahre im Chariot Cougar

Drei Jahre im Chariot Cougar

Ja, wir fahren immer noch mit dem Chariot Cougar und sind immer noch zufrieden. Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass, bei all dem Quatsch, den man so als frische Eltern kauft, der Chariot Cougar sein (vieles) Geld wirklich wert war.

Mein Sohn fährt immer noch gerne mit, inzwischen ohne die Sitzverkleinerung, die ich sehr empfehlen kann. Demnächst wird es vermutlich sogar wieder erheblich mehr, denn den Weg zum Kindergarten werde ich sicherlich mit dem Rad zurück legen.

Den ersten Erfahrungsbericht, übrigens immer noch der meist gelesene Artikel hier im Blog, gibt es hier:

Erfahrungsbericht zum Child Transport System (CTS)

Bald steht auf jeden Fall der nächste Frühjahrsputz an, der Wagen sieht mal wieder aus wie sau. 🙂

Weitere Mängel, außer denen aus dem ersten Jahr, sind nicht aufgetreten. Eine Sache möchte ich allerdings erwähnen:

Die Pannen-Anfälligkeit ist mir definitv zu hoch. In den drei Jahren habe ich mit dem Wagen insgesamt vier platte Reifen gehabt, während ich an meinem Fahrrad, dank gutem Pannenschutz, keinen einzigen vorweisen kann.

Als erste Maßnahme habe ich nun die „Made-in-China“ Kenda-Schläuche gegen Schwalbe getauscht, sollte noch ein Platten auftreten, werden auch noch bessere Mäntel montiert. Optisch sehen die zwar immer noch gut aus, aber irgend etwas kann da ja nicht stimmen.

Die Griffe habe ich mit einem Lederschutz verkleidet, der eigentlich für einen Kinderwagen gedacht war. Der Cougar hat sich in den drei Jahren drei mal auf die Seite gelegt, beim ersten Mal ist die Griffbespannung beschädigt worden, was danach durch den Schutz vermieden werden konnte. Das Leder hat übigens keinen Schaden genommen. Auch unserem Sohn ist nichts passiert, der Chariot ist sicher und hat genügend Kopffreiheit.

Freunde von uns haben sich gerade für den aktuellen Croozer entschieden, als Doppelsitzer für die Zwillinge. Bei Gelegenheit werde ich mir den mal in Ruhe ansehen, vielleicht hat sich da ja etwas mehr getan als bei Chariot in den letzten drei Jahren, zumindest der Preis ist für das Komplett-Set einen extra Blick wert.

Das Design finde ich aber ich aber immer noch nicht gelungen. 😉

9 Gedanken zu „Drei Jahre mit dem Chariot Cougar (Ergänzung zum Erfahrungsbericht aus 2011)#8220;

  1. Pingback: Erfahrungsbericht zum Child Transport System (CTS) | Vollzeitvater

  2. Hallo,
    ich bin per Zufall auf ihre Seite aufmerksam geworden weil ich im Moment das Internet nach Infos über Fahrradanhänger von Chariot durchsuche. Ihre Erfahrungsberichte haben mir schon sehr weiter geholfen und ich bin mir mittlerweile sicher, dass es ein „Chariot“ werden soll. Jetzt stehe ich nur noch vor der Frage, welches Modell das geeignetste ist. Vielleicht kurz zur Erklärung… mein Sohn ist gerade ein Jahr alt geworden und im Juni erwarten wir unser zweites Kind. Damit ist der Altersabstand nicht sehr groß und wir kommen um einen Doppelkinderwagen nicht herum. Die Alternative sehen wir jetzt in einem Fahrradanhänger als Zweisitzer. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man ein Baby darin tatsächlich schon so früh transportieren kann (in der Buggyvariante)? Die Modelle von Chariot verfügen ja über eine Art Hängematte, haben sie ihren Sohn auch darin transportiert? Ich tendiere eigentlich zu dem Chinook, der ja ein extra Babyset mitliefern soll, allerdings kann man dort die Hängematte nicht verwenden. Und der Babysitz erscheint mir nicht als optimale Lösung.. So, jetzt habe ich viel geschrieben und hoffe es ist einigermaßen verständlich;)
    Vielleicht können sie mir dazu ja ein paar Infos\Erfahrungen nennen…
    Vielen Dank im Voraus!
    Rike

    • Hallo Rike,

      die Hängematte funzt, sogar ausgezeichnet, wenn man die im Doppelwagen verwendet (maximal eine), wird es für das zweite Kind recht eng. Das gilt aber prinzipiell für alle Doppelwagen. Der Chariot ist als Buggy im Alltag gut einsetzbar, für den Winter können herkömmliche Universal-Fußsäcke verwendet werden. Es gibt für Babys auch noch einen Einsatz in Form einer Tragetasche, dann darf der Wagen aber nicht als Anhänger verwendet werden. Die Tasche nimmt auch nicht so viel Platz weg, wie die Hängematte und ist einfacher zu handhaben. Die Hängematte haben wir ab einem Alter von vier Wochen verwendet. Nach ca. einem Jahr sind wir auf die Sitzverkleinerung umgestiegen.

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  4. Hallo!
    Auch ich bin auf der Suche nach Erfahrungsberichten in ihren Blog gestolpert. Liest sich sehr gut und hat mich bei der Entscheidung für einen Chariot bisher bestätigt. Wir erwarten zum Feb 2015 unseren Zwerg und überlegen jetzt schon mal welcher Kinderwagen es sein soll. Da wir gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist die Überlegung einen Multifunktionsanhänger zu kaufen. Der Chinook 1 mir Babyausstattung wird es wahrscheinlich werden.
    Jetzt hätten wir noch eine Frage. Haben Sie die Babytragetasche ebenfalls für die erste Zeit verwendet und ist diese mit einem üblichen Kinderwageneinsatz für Neugeborene vergleichbar?

    Vielen Dank im voraus und für den tollen Blog!
    Alexandra & Johannes

    • Hallo Alexandra,

      wir haben die Babytasche nicht verwendet, es ist aber eher eine Tasche und entspricht nicht den üblichen Kinderwageneinsätzen. Wir haben daher (ab 3 Monate) nur die Hängematte verwendet und vorher einen klassischen Kinderwagen, den wir günstig gebraucht erworben hatten.

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  7. Hallo,
    erst einmal vielen Dank für die ausführlichen Testberichte, die uns bei unserer Kaufentscheidung sehr geholfen haben (es wurde ein Chariot CX1). Nun haben wir heute die erste Testfahrt mit unserer 8 Monate alten Tochter gemacht (haben uns zusätzlich auch für die „Hängematte“ entschieden). Was nach 2 Kilometern, und davon waren nur ca. 500 m Sandweg negativ auffiel, dass, trotz eines normalen Schutzbleches an meinem Hinterrad und dem heruntergelassenen Gage- und Sonnenverdeck, unsere Tochter und der Rest des Innenraums voll mit feinem Sand war.
    Was tun? Immer das Regenverdeck der Front verschließen? Das kann ja eigentlich nicht im Sinne des Erfinders (der Konstrukteure) sein und bei dem Preis schon gar nicht in unserem.
    Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Sie, Herr Vollzeitvater 😉 , fahren ja sogar ein Rad ohne vorinstallierte Schutzbleche. Wie haben Sie dieses Problem gelöst oder war es bei Ihnen gar keines?
    Wir freuen uns auf Ideen bzw. Lösungsvorschläge!

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