Die offene Küche

Die Durchreiche für den Kaffee "to go", ehemals der Sicherungskasten

Die Durchreiche für den Kaffee „to go“, ehemals der Sicherungskasten

Einige unserer Freunde hatten uns bei der Besichtigung der Baustelle gefragt, warum wir nicht eine offene Küche einrichten würden, da sich doch der Grundriss dafür anbieten würde.

Wir haben da dankend abgelehnt, aus zwei Gründen:

  1. Wir haben kein Geld für eine neue Küche, die wäre aber dann fällig
  2. Wir hatten bereits 8 Jahre eine offene Küche, wir wollen nie wieder eine

Offene Küchen sehen in den Wohnzeitschriften immer total super aus, auch in den Werbespots, wo die perfekte Mutter dem Kind die Süßigkeit aus dem Kühlschrank holt, sind es immer tolle, offene Küchen. Wer aber eine offene Küche wirklich benutzt stellt sehr schnell die Nachteile fest.

Nur in der Vorstellung ist es romantisch, in der Küche zu stehen und noch etwas von den Gästen mitzubekommen. In der Realität ist es so, dass man sowieso nichts von den Gästen hört, weil die super starke Dusttesse dröhnt  und man eh mit 1001 anderen Dingen beschäftigt ist.

Hinzu kommt, dass dreckige Teller und Töpfe die schönste offene Küche in einen Saustall verwandeln. Daher steht für mich fest, dass dieser Aufbau nur für Leute wirklich gut ist, die entweder nicht kochen, oder sich für nichts zu fies sind. 🙂

Übrigens: Alle in unserem Bekanntenkreis, die keine offene Küche haben, finden die Idee super, und alle, die bereits eine in Verwendung haben, würde NIE WIEDER eine kaufen.

Dank der fleißigen Handwerker kamen wir dann heute doch unerwarteter Weise zu einer offenen Küche, allerdings in Form einer Durchreiche zum Flur, für den Kaffee to go. 😉

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