Die Milchbar

Tom Yum, Fischsauce und Tamarinden-Paste

Tom Yum, Fischsauce und Tamarinden-Paste

Heute Morgen bin ich mit Piet eine Runde mit dem Fahrrad in die Stadt gefahren. Ich brauchte einige Zutaten von unserem Asia-Laden, da ich heute Abend ein neues Gericht ausprobieren möchte. Weder Tamarindenpaste noch Tom Yum-Paste hatte ich zu Hause, auch Zitronengras hatte ich nicht mehr frisch da, sondern nur in der getrockneten Variante.

Über das Rezept schreibe ich Morgen etwas mehr, je nachdem, ob es was wird, oder eben nicht. 🙂

Endlich wollte ich auch den neuen Fahrradcomputer anschließen. Die erste Lieferung des SIGMA BC 1609 hat ja, trotz zahlreicher Versuche meinerseits, den Dienst kategorisch verweigert. Aber Amazon hat umgehend nach der Mängelrüge Ersatz geschickt, ich mag ja den Laden ja wirklich gerne. Jetzt funzt das Teil auch endlich, offenbar war das Kabel oder der Speichen-Magnet defekt, der Computer selbst funktioniert, obwohl ich den nicht getauscht habe.

Jetzt weiss ich zumindest, dass es von uns aus knapp unter sieben Kilometer zum Geschäft in der Altstadt von Neuss ist.
Eine schöne Tour am Rhein entlang und durch einen kleines Waldststück, an der Pferderennbahn vorbei und schon ist man da. Piet liebt die Fahrten im Chariot Cougar, kaum sitzt er drin und bekommt den Gurt über den Kopf, fängt er an zu lächeln und pennt kurz darauf ein. Der Anänger war wirklich eine gute Investition.

Zum Hänger bringe ich meinen Sohn mit dem Tragesitz, der anschließend im „Kofferraum“ von Kinder-Anhänger Platz findet. Das ist einfach praktischer, als den Maxi Cosi mitzuschleppen.

Da es mit dem Cougar so super funktioniert, eben auch zum Einkaufen, bewege ich mein Auto nur noch sehr selten.

Das hat sich heute gerächt.

Am Nachmittag fand zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr das Baby-Nachtreffen, genannt die „Milchbar“, in der Hebammenpraxis statt. Dort sind alle Eltern eingeladen, die sich nach den obligatorischen acht Besuchen der Hebamme zu Hause acht Wochen Betreuung durch die Hebamme zu Hause, weiterhin austauschen möchten. Es ist ja auch eine gute Gelegenheit andere Mütter und Väter kennenzulernen.
Naja, letzteres eher nicht, aber dazu später.

Um 13:45 Uhr bin ich mit Piet zum Auto gegangen, ich war echt müde und hatte keine Lust, noch einmal Fahrrad zu fahren. Außerdem musste mein Auto dringend wieder in die Tiefgarage.
Also habe ich Piet in den Maxi-Cosi und anschließend in meinen kleinen, roten Suzuki Swift geladen. Das klappte ausgesprochen gut, auch mit nur drei Türen, da war ich echt überrascht.

Der Wagen startete nicht mehr. Mist, kann ja eigentlich nur die Batterie sein. Wie lange war ich nicht gefahren? Ich konnte mich nicht erinnern. Was solls, schnell das Überbrückungskabel aus dem Keller geholt, meine Frau mit Ihrem Skoda herbeordert und Starthilfe gegeben. Klappte nicht. Oje, hat mir einer das Benzin geklaut? Ne, das wars auch nicht.

Piet brüllte inwischen, ist ja auch langweilig, wenn es nicht brumm brumm macht. Also alles wieder ausgeladen und den ADAC gerufen. Der kam auch promt und stellte die Diagnose: Batterie leer.

Das kann doch nicht. Aber kaum hatte der gelbe Engel seine „Starter-Batterie“ angeschlossen, sprang der Wagen an.
Ach herrje, ich bin zu blöd meinem Wagen Starthilfe zu geben, wofür habe ich eigentlich das schöne Kabel gekauft.
Gut, dass ich kein KFZ-Mechaniker geworden bin, da wäre ich glatt verhungert. 🙂

Das es gerade erst 15:00 Uhr waren, bin ich direkt mit Piet los, der Wagen musste ja nun sowiso bewegt werden.

Das Treffen in der „Milchbar“, direkt neben dem Lukas-Krankenhaus, in dem Piet auch geboren wurde, war wirklich nett. Unser Sohn war mit Abstand der Jüngste dort. Fünf Mütter mit Kindern und drei Hebammen. Ach ja, und ich.

Es war wirklich interessant zu sehen, wie sich die anderen Kinder so anstellten. Piet fand das auch äußerst spannend und rollte sich fleißig von rechts nach links, um auch alles sehen zu können.
O.K., der Termin wird fest in den Familienkalender eingetragen, da hatte ich gar nicht mit gerechnet. Einige der anderen Mütter stillten direkt im Raum, da musste ich Piet die Augen zuhalten.
Nicht, dass der da auf dumme Gedanken kommt. Aus meiner Brust kommt nun mal nichts raus.

Das war eine nette Kaffeerunde, nächste Woche bin ich wieder dabei, dann nehme ich aber gleich mein Radon-Bike. 😉

4 Gedanken zu „Die Milchbar#8220;

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