Deutsches Liedgut, oder auch: „Du riechst so gut“.

In letzter Zeit ist Piet ja etwas schwierig zu beruhigen. Meine Mutter meinte daher, ich sollte ihm öfters etwas vorsingen.

Vorsingen? Ich?

Dazu muss ich noch einmal betonen, dass ich mit Sicherheit der unmusikalischste in der Familie bin. Meine Mutter und meine Omas können gut singen, meine Frau kann es, meine Schwiegereltern und Tanten meiner Frau können es, ich kann es definitiv nicht. Dabei fällt mir ein, dass ich meinen Vater noch nie singen gehört habe, vermutlich komme ich da voll auf ihn, oder er ist ein bisher unerkannter Opernsänger und ich doch der Looser der Familie in diesem Punkt. 🙂

Jedenfalls ist sich meine Mutter sicher, das Singen beruhigend ist und der frühkindlichen Entwicklung hilft. Sie denkt dabei an Lieder wie „Hänsel und Gretel gehen durch den Wald“ oder „Heidschi bum Beidchi bum bum“ oder so ähnlich.
Nichts für mich, sorry. Also habe ich das Problem pragmatisch gelöst, denn ich bin ja nun mal ein Mann.

Seit heute übe ich Texte von deutschen Liedern, die mir passend erschienen und mit denen ich mehr anfangen kann.

Da hätten wir vor allem zwei Möglichkeiten, die mich ansprachen. Rammstein und DÄ.

Meine top drei von Rammstein:

  1. Mutter
  2. Ich Will
  3. Ohne Dich

Meine top drei von DÄ:

  1. Mach die Augen zu
  2. Schrei nach Liebe
  3. Himmelblau

Ich werde das ich den nächsten Tagen mit unserem Sohn auprobieren, wobei mich meine Frau schon seltsam ansah, als ich meinem Sohn gestern bei zu Bett gehen „Du riechst so gut“ vorsang.

 

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