Der verbotene Schlüssel

Als ich 18 Monate alt war, habe ich mich in der Wohnung meiner Eltern in der Gästetoilette eingeschlossen, es aber nicht mehr geschafft heraus zu kommen. Ich kann mich daran sehr, sehr gut erinnern. Meine Mutter war in voller Panik, nach einer Stunde konnte ich mich selbst wieder befreien. Piet ist nun in dem Alter, in dem Schlüssel sehr interessant werden und es dauert nicht mehr lange, bis er laufen kann.

Wir haben daher nun alle relevanten Schlösser gegen Versionen ohne Schlüssel (Gaststättenschloss /Bad, WC ,Türgriffe, Türdrücker) ausgetauscht. Die Beschläge kosteten 21,50 Euro je Tür, die Schließanlage (Vierkant /Einsteckschloss) noch einmal 11,98 Euro. Das ist nun nicht nur kindersicher, sondern sieht auch noch netter aus als vorher. Die Kosten halten sich noch in Grenzen, ich fand das eine sehr gute Idee, auch wenn meine traumatische Erfahrung sicher ihren Teil dazu beigetragen hat.

 

Eine kleine Empfehlung für einen Männerabend ist auch dieser Gruselfilm mit passendem Titel: „Der verbotene Schlüssel / The Skeleton Key“

 

Ein Gedanke zu „Der verbotene Schlüssel

  1. Wichtig in diesem Fall zu erwähnen ist, dass die Drückergarnituren (toller Fachbegriff, nicht?) mit jedem Münzstück auch von außen wieder zu öffnen sind.
    So kann man notfalls rein, aber muss nicht die ganze Bude nach einem Ersatzschlüssel durchsuchen 😉

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