Der große „O“

Die neue Camper-Saison nähert sich mit großen Schritten, auch wir freuen uns bereits auf den den ersten Ausflug mit unserem „Chateau“.

Probe-Campen mit dem Chateau Calista 450 im Herbst

Wir haben den Wohnwagen ja bereits im Herbst gekauft, waren aber kurz vor dem Saisonende nur wenige Tage damit unterwegs, bevor wir den Caravan in den Winterschlaf geschickt haben. Uns war bereits klar, dass mit dem Kauf des Wohnwagens noch ein ganzer Rattenschwanz an weiteren Anschaffungen anstehen würde. Die Gesamtmenge hat uns dann aber doch überrascht.

Damit meine ich nicht unbedingt die offensichtlichen Dinge, wie Kabel, Fahrradträger, Markise oder Vorzelt, das haben wir ja netterweise direkt mit gekauft. Wir haben dann noch in neues Emaille-Geschirr investiert, sowie Auffahrhilfen, Bremsblöcke, Gasanschlüsse, einen zweiten Campingtisch zum Kochen, Toilettenchemie und für die Markise Abspanngurte angeschafft.

Wir benötigten auch noch einen neuen Grill. Auf den Campingplätzen in den Niederlanden haben wir immer wieder bei unseren Nachbarn die gleichen Geräte gesehen. Wenn also beinahe alle Holländer die gleichen Dinge nutzen, dann muss das gut funktionieren. Also kauften wir auch noch einen Cadac-Grill. Ich bin gespannt, wie gut das Teil wirklich ist. Den Grill haben wir beim großen „O“ online bestellt. Eine Tour dorthin haben wir uns dann doch geschenkt, aber irgendwann fahren wir sicherlich einmal dorthin, nur zum Gucken, versteht sich. 😉

Auch in der weiteren Vorbereitung machen wir Fortschritte. Meine Frau nimmt gerade Fahrstunden, um den Wohnwagen auch selber sicher fahren zu können. Rechtlich darf Sie das zwar auch jetzt schon, sie ist aber noch nie mit einem Hänger gefahren und Sie muss ja nicht gerade mit unserem eigenem Wohnwagen üben. Sie hat sogar über ein Fahrsicherheitstraining nachgedacht, aber das wollte ich dem alten Schätzchen dann doch nicht zumuten.

Ich meine den 16 Jahre alten Wohnwagen.

Vor einigen Wochen habe ich dann doch noch die Batterie des Autark-Paketes aus dem Caravan ausgebaut, die Spannung lag nur noch bei 10,3 Volt. Die extra angeschaffte Solarzelle brachte im Gewächshaus leider nicht genug Leistung. Ich konnte die 120A Blei-Batterie wieder fit machen und auf 13,1V aufladen. Eine neue Batterie geht dann eben doch ins Geld und kann schnell über 200 Euro kosten.

Centurion 12V-120A-Pb-Batterie aus dem Caravan

Was wir, neben dem üblichen Putzprogramm, noch auf dem Plan stehen haben ist eine große Waage. Wir möchten gerne wissen, was unser Chateau Calista 450 wirklich wiegt, im fahrbereitem Zustand, ohne Gepäck. Einige Videos bei Youtube haben uns einen kleinen Schrecken eingejagt.

Im letzten Jahr haben wir Bekannte noch belächelt, die mit einer grammgenauen Packliste daher kamen.

Wohnwagen wiegen wohl gerne mehr als angegeben und viel mehr, als man so denkt. Da unserer mit 1300kg eher zu den Leichtgewichten zählt und das Autark-Paket mit Mover schon einiges an Gewicht mitbringt, bleibt vermutlich nicht allzu viel Ladekapazität übrig. Zwei Gasflaschen wollen ja auch noch mit und die Sack-Markise wiegt auch schon gut 10Kg.

Mal sehen, wo wir landen, ich fange dann schon mal mit der Packliste an…

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