Deftige Polenta, gluten- und kaseinfrei (gfcf)

Es gibt Rezepte, die gehen schnell, sind extrem preiswert, schmecken auch Kindern und sind obendrein sogar noch sehr gesund. Als ich meiner Mutter sagte, dass ich auf dem nächsten Besuch Polenta mitbringe, sah sie mich ziemlich ratlos an. Polenta hatte sie noch nie gegessen. In Deutschland ist Polenta nicht gerade gängig, aber man bekommt sie wirklich überall. Meist zu fairen Preisen, wobei die türkischen Gemüse- und Lebensmittelhändler üblicherweise deutlich günstiger sind, als die bekannten Supermarkt-Ketten. Ich zahle für ein Kilo einen Euro und fünfzig Cent. Als weitere Zutat braucht man 125 Gramm gewürfelten Speck, eine Stange Lauch (Porre), eine Karotte und ein wenig Öl. Als Flüssigkeit verwende ich Sojamilch und Gemüsebrühe im Verhältnis 1:1. Für 250 g Polenta benötigt man einen insgesamt Liter.

Eine deftige Polenta, gfcf

Eine deftige Polenta, gfcf

Den Speck mit etwas Öl anbraten und den geputzen und klein geschnittenen Lauch dazu geben. Wenn der Lauch zerfällt, die zuvor fein geriebene, Karotte zugeben und danach zügig mit der Flüssigkeit und einem Teelöffel Salz aufgießen. Das Ganze aufkochen und die Polenta sorgsam mit dem Schneebesen einrühren, damit keine Klumpen entstehen. Die Hitze nun reduzieren und einige Minuten unter ständigem Rühren köcheln. Den Herd abschalten und den Topf auf der heißen Platte eine Stunde ruhen lassen. Damit es schöner aussieht, die Polenta vor dem Erkalten glatt streichen. Nach eine Stunde ist die Polenta fest, wenn sich Flüssigkeit abgesetzt hat, diese abgießen. Die Polenta wie einen Kuchen anschneiden und warm essen.  Schmeckt übrigens auch am nächsten Tag aufgewärmt super.

Eine Portion (1/8) hat nur drei Punkte nach dem WW-Prinzip, ein Achtel ist eine schöne Beilage, ein Viertel eine vollwertige Hauptmahlzeit. Die Kosten liegen bei sagenhaften 2,30 Euro, komplett!

 

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