De Pekelinge ist kein “Ardoer” mehr, sondern nun ein “Capfun”

Katze im Körbchen

In diesen Herbstferien haben wir endlich unseren für das Frühjahr 2019 geplanten Urlaub auf “De Pekelinge” in Zeeland nachgeholt, insgesamt mussten wir diesen wegen der Corona-Maßnahmen viermal verschieben.

In der Zwischenzeit wurde aus dem beliebten Campingplatz der Ardoer-Gruppe ein Capfun-Campingplatz, wir konnten jetzt keine gravierenden Unterschiede feststellen, außer, dass viele Stellplätze, vor allem scheinbar die Dauercamper, zu Mobilheimen umgewidmet werden. Das ist ein Trend, den wir schon länger beobachten, auf vielen Campingplätzen in Zeeland.

Unsere Katze reiste auch diesmal wieder mit und wir hatten den Eindruck, dass sie mittlerweile weiß, was los ist. Sie ist diesmal sofort im Wohnwagen angekommen und hat gespannt die neue Umgebung beobachtet. Im Wohnwagen haben wir aus Teilen des alten Kratzbaums einen Mini-Wohnwagen-Kratzbaum improvisiert, der von ihr sehr gerne angenommen wurde.

Lesen am Strand in Zeeland

Mit dem Wetter hatten wir eigentlich richtig Glück, es hat nur wenig geregnet und wir waren oft am Strand. Früher bin ich bei den Temperaturen sogar noch im Meer Schwimmen gegangen, aber in diesen Jahr war mir irgendwie immer konstant kalt. Selbst im Wohnwagen habe ich oft gefroren. Eine Erklärung dafür habe ich nicht wirklich, denn meine Frau und der Sohn hatten diese Probleme praktisch nicht.

Es wird vermutlich für uns das letzte Mal auf De Pekelinge gewesen sein, das Kind nutzt die Angebote der Animation praktisch nicht mehr, so dass wir auf diesen “Luxus” auch verzichten können und vielleicht woanders auch unseren Spaß haben. Auf den Luxus eines Privat-Sanitär auf dem Stellplatz wollen wir mittlerweile dagegen kaum noch verzichten. Wir haben es vor drei Jahren einmal buchen “müssen” weil nichts anders mehr frei war und absolut schätzen gelernt, in der Corona-Zeit senkte dies das Risiko einer Infektion sozusagen auf das Niveau zu Hause.

In diesem Jahr standen wir auf einem Platz am anderen Ende des Camping-Platzes, hier waren wir noch nie gewesen und wir waren sehr überrascht, wie leise es dort war. Leider hatte uns die Rezeption einen falschen Weg aufgemalt, so was ist uns schon einige Male passiert und es ist erstaunlich, dass die Mitarbeiter ihren eigenen Campingplatz nicht zu kennen scheinen. Auf De Pekelinge, aber nicht nur dort, sind die Wege und Kurven manchmal wirklich knapp, dabei ist unser Wohnwagen nicht einmal besonders breit oder lang. Sich zu verfahren kann aber dennoch fatal sein. Auf dem Weg nach Oostkapelle führte uns das “tolle” VW-Navi durch das Stadtzentrum eines kleinen Ortes, obwohl dieser eine Umgehungsstraße hat, hier war auf dem angezeigten Weg kein Durchkommen und wir mussten uns selber einen Weg hinaus suchen, zum Glück sind die Niederländer gegenüber Fahrzeugen mit Wohnwagen hinten dran zumeist recht tolerant. Meine Frau ist den Großteil der Strecke gefahren, ich habe nur in den besonders engen Situationen das Steuer übernommen.

Für das nächste Jahr haben wir noch keine Pläne, aber für uns ist klar, dass wir nicht weiter fahren wollen, als drei oder vier Stunden, alles andere ist Quälerei für die Katze und für das Kind und somit auch für uns.

Lesetipp aus meinem Blog: Kurzurlaub mit Kind: Camping De Pekelinge in Oostkapelle

Lesetipp aus meinem Blog: Zwei Wochen Campingplatz, Kindheit wie früher

Lesetipp aus meinem Blog: Noch mal ans Meer

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.