Das Stelzenhaus: ISIDOR Domizilio Spielturm, 1 Jahr später

Unser Erfahrungsbericht über den Aufbau vom ISIDOR Domizilio Spielturm, einem Stelzenhaus mit 2 Metern Podesthöhe, erfreut sich gerade höchster Beliebtheit.

Isidor Spielturm (Stelzenhaus), Erfahrungsbericht, Domizilio

Isidor Spielturm (Stelzenhaus), Erfahrungsbericht, Domizilio

Vielleicht liegt es an der aktuellen #wirbleibenzuhause Situation, dass das Interesse an Spielhäusern offenbar massiv gestiegen ist.

Wir haben ebenfalls den Camping-Urlaub am Veerse-Meer verlegen müssen, statt zum Veerse-Meer geht es nun für uns über Ostern ans Wohnzimm-Meer. Freunde von uns fahren wohl doch nicht nach Dänemark, sondern haben spontan nach Wannezuela umgebucht. Wieder andere haben alles abgesagt und machen stattdessen Wochenendausflüge mit dem Fahrrad nach Terassien, auch ganz schön zu dieser Jahreszeit.

Wer sich glücklich schätzt, hat einen eigenen Garten für die Kinder, aber da muss ja auch was geboten werden. Grund genug beinahe ein Jahr später noch einige Anmerkungen zu dem Erfahrungsbericht zu machen.

Das Spielhaus wurde und wird intensiv bespielt, obwohl der Sohn mittlerweile beinahe 9 Jahre alt ist. Unsere größte Sorge ist damit vorerst vom Tisch. Wir haben an dem Stelzenhaus noch einige Upgrades vorgenommen, es kommen aber auch noch weitere hinzu.

Seilzug für das Spielhaus

Seilzug für das Spielhaus

Aus der ursprünglichen Fahnenstange haben wir einen Ladekran gebaut, den wir mit einem Flaschenzug ergänzt haben.

Die Treppe hat, wie ich das bereits befürchtet habe, aufgrund der miesen Konstruktion kaum einen Monat gehalten, nach dem Winter waren praktisch alle Stufe lose gebrochen. Hier habe ich stattdessen eine alte Dachbodentreppe aus dem Bauschutt neu verwendet, aktuell noch provisorisch, aber die ist 1000x besser, als die Krankheit von vorher. Im Spielhaus selber haben wir jetzt Teppich liegen, den wir im Keller vom Geschäft meines Vaters beim Ausräumen neuwertig vorgefunden haben, in guter Industrie-Qualität aus dem Messebau. Dazu improvisiere ich noch die Tage einige Fußleisten. Der Sohn wünscht sich auch noch eine richtige Wandverkleidung und Fensterscheiben. Da habe ich noch einiges zu tun.

Die Konstruktion als ganzes steht dafür noch wie eine eins, die durchaus heftigen Herbststürme konnten dem Spielhaus nichts anhaben. Die Verschlüsse der Fensterläden muss ich aber noch einmal überarbeiten, sonst klappert das bei Wind einfach zu viel.

Die Rutsche ist nach einigen Monaten bereits merklich verschossen, die UV-Beständigkeit ist offenbar nicht so der Kracher.

Mit dem Dach bin ich auch noch nicht ganz fertig, aber eher aus Kostengründen. Bisher hat es nur für Dachpappe gereicht, es soll aber noch ein Blechdach folgen, dazu installiere ich vielleicht noch eine Mini-Photovoltaik-Anlage mit USB-Laderegler, die wir vom Wohnwagen übrig haben. Noch hat er zwar kein Handy, aber vielleicht reicht der Strom ja auch zum Laden für eine kleine Boombox oder so.

Kleines Fazit nach einem Jahr: Es hat sich gelohnt, aber es wird viel teuer als man denkt, wenn man es richtig und nachhaltig (haltbar) machen möchte.

 

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