Das Speckbett

Die meisten Kleinkinder halten einen Mittagsschlaf, unser Kind ist da keine Ausnahme. Früher verteilte sich die Zeit für ein Nickerchen zwischendurch fair auf vormittags und nachmittags. Inzwischen hat sich dies auf den Nachmittag verschoben. Morgens sind es selten mehr als 15-30 Minuten, am Nachmittag aber bis zu zwei Stunden. Üblicherweise wehrt er sich, insbesondere am Nachmittag mit allen Kräften gegen das Einschlafen, das kann ganz schön an den Nerven zehren. Erschwerend kommt hinzu, dass mein Sohn ja nicht irgendwo schlafen möchte. Auch hier helfen Rituale natürlich weiter.

„Sorgen Sie für feste Schlafenszeiten und feste Schlafgewohnheiten. Wenn Ihr Kind nur noch einmal während des Tages schläft, ist es am besten, den Schlaf in die Zeit nach dem Mittagessen zu legen. So weiß Ihr Kind, dass es nach dem Mittagessen Zeit ist, sich zu entspannen und auszuruhen. Etablieren Sie Mittagsschlaf-Gewohnheiten, die ähnlich sind wie Ihre Routine am Abend, zum Beispiel das gleiche Buch vorzulesen oder zu kuscheln. Die Mittagsschlaf-Routine kann aber wesentlich kürzer sein. Bei den Kindern, die richtig müde sind und sich auf ihr Bett freuen, können Sie sie auch ganz weglassen.“ Babycenter.de

 

Mittagsschlaf

Mittagsschlaf

Unser Ritual ist ganz einfach: Nach dem Mittagessen wird grundsätzlich noch ein wenig später eine Flasche getrunken, meist gegen 14:00 Uhr. Dabei schläft mein Sohn beinahe immer auf mir ein.  Ich lese manchmal ein Buch, wenn es jedoch länger dauert, wird es aber meist unangenehm, zumindest für mich. Wenn es geht, lege ich mich dann flach auf das Sofa. Schlafen kann ich so zwar nicht, aber nach einem harten Vormittag und einer kurzen Nacht mal die Augen zu schließen, ist auf jeden Fall auch für mich entspannend. Piet, nachdem er eingeschlafen ist, weg zulegen funktioniert übrigens nicht. Dafür bin ich vermutlich einfach viel zu bequem. Auf meinem Bauch pennt es sich vermutlich so, wie auf einem gut geheiztem Wasserbett, mit dem Unterschied, dass mein Bauch aus anderen Gründen schön weich ist.

Ein Gedanke zu „Das Speckbett

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