Ardoer Camping „De Rotonde“ in Enspijk, Erfahrungsbericht

Über Himmelfahrt waren wir bereits einige Tage in „De Pekelinge„, ein Campingplatz der Ardoer-Gruppe, den wir immer wieder gerne buchen. Bisher im Miet-Chalet oder im Zelt, nun mit unserem eigenen Wohnwagen.

Das hohe Niveau des Platzes hat sich seit 2015 bisher nicht verändert, Insbesondere die Sauberkeit der Toilettenhäuser kann man immer wieder loben. In diesem Jahr hatten Freunde etwas Pech, ihr Platz wurde doppelt vergeben, was man erst am Anreisetag bemerkte.

"De Betuwe" - Niederlande, an der Linge

„De Betuwe“ – Niederlande, an der Linge, Fernradweg LF17

Das darf nicht passieren. Da der Platz völlig ausgebucht war, führte das zu erheblichen Diskussionen und viel schlechter Laune.

Über Pfingsten sind wir auf den letzten Drücker dann noch einmal los, sehr kurzfristig, aber wenn man den Kasten schon mal vor der Tür hat… 😉 Weiterlesen

Erfahrungsbericht: Landal-Park Coldenhove

Wir sind nun schon seit einigen Jahren auf Campingplätzen unterwegs, weder meine Frau noch ich haben als Kinder über unsere Eltern Kontakt mit dieser Art Urlaub gehabt. Für uns war der erste Urlaub auf einem Campingplatz eine wirklich neue Erfahrung. Begonnen hat alles mit einer Miet-Lodge (Mobilheim) auf dem Ardoer-Platz „De Pekelinge“ in Zeeland, der immer noch bei uns sehr hoch im Kurs steht und mindestens einmal im Jahr angefahren wird.

Campingplatz im Landal Park "Coldenhove"

Campingplatz im Landal Park „Coldenhove“

Später sind wir dann auf ein Zelt umgestiegen und einige Jahre dabei geblieben, seit diesem Urlaub im Landal Park Coldenhove in Gelderland (Niederlande) sind wir ganz offziell Wohnwagen-Camper und haben mit den Osterferien unsere persönliche „Saison“ eröffnet. Wenn man so eine Kiste erstmal hat, will man auch damit unterwegs sein.

Ein Arbeitskollege meiner Frau hatte uns die niederländischen Landal-Parks empfohlen, auf Empfehlungen dieser Art, die auf tatsächlichen Erfahrungen beruhen, greifen wir gerne zurück. Für uns war es der erste Urlaub auf einem Campingplatz dieser Gruppe, bisher hatten wir nur eine Reihe Plätze der Ardoer-Gruppe besucht. Ein Vergleich drängt sich daher schon fast auf. Insbesondere, weil die Landal-Parks, ebenso wie die Ardoer-Plätze, einen „Fünf-Sterne-Anspruch“ haben. Weiterlesen

Papa, es nieselt doch nur!

Bulls Kinderrad 24″

Es gibt Momente, da bin ich stolz auf unser Kind, aus völlig unerwarteten Gründen.

Heute Morgen regnete es recht ordentlich und das bei knapp über null Grad Celsius. Er zog seine Regenhose zwar leicht widerwillig an, aber als wir die Tür öffneten, kam bloß ein vorwurfsvolles: „Papa, es nieselt doch nur!“

Das dürfte dann doch die Untertreibung des Tages gewesen sein, umso erfreuter war ich, dass es keinerlei Diskussionen gab. Er fuhr wie immer tapfer die 1800 Meter zur Schule mit seinem Fahrrad. Auf dem Weg kamen wir noch an einigen Vätern und Müttern vorbei (Elterntaxis), die sehr gestresst ihre Kinder in die SUV’s scheuchten, damit bloß nichts nass wird – Kinder sind ja bekanntermaßen aus Zucker. Von den hektischen Szenen an den Elterntaxen waren es übrigens noch sage und schreibe 400 Meter bis zur Schule. Weiterlesen

Zwei Wochen Campingplatz, Kindheit wie früher

Die Sommerferien sind vorbei, der Alltag hat uns wieder, das Kind ist in der zweiten Klasse angekommen. In den letzten Ferienwochen waren wir wieder in De Pekelinge, also in den Niederlanden, genauer gesagt in Zeeland, unmittelbar an der Nordseeküste.

De Pekelinge haben wir schon oft besucht, allerdings noch nie in der Hauptsaison. Der Preis für zwei Wochen Camping ist im Verhältnis zu anderen Familienurlauben immer noch ein Schnäppchen, über das Zelten mit Kind hatte ich schon einmal geschrieben, wir kommen nach wir vor sehr gut damit zurecht.

Auch dieses Mal haben wir, wie immer nach zwei Wochen im Zelt, über einen Wohnwagen nachgedacht, dieses Jahr waren wir nach dem Urlaub sogar auf der Caravan Messe in Düsseldorf. Einen Wohnwagen haben wir aber nicht gekauft, dazu in einem anderen Artikel später mehr.

Nach Zeeland mit dem Fahrrad

Wie bereits zwei Jahre zuvor bin ich mit einem Freund zusammen auf dem Rad vorgefahren, allerdings mit nur einer Übernachtung, was ich so nicht mehr wiederholen werde, ich bin eben kein Ausdauer-Sportler. Wir sind in Roermond gestartet, so dass die Strecke „nur“ rund 270 km hatte. Wie zuletzt haben wir in Etten-Leur übernachtet. Der erste Reisetag war diesmal ein Traum 25c°, wenig Wind, blauer Himmel. Auch diesmal dachte ich nach bereits 80 Kilometern, dass es langsam reicht, leider lagen zu diesem Zeitpunkt noch 60 Kilometer vor uns. Der zweite Tag hatte es dann in sich, viele Wolken, ein paar Schauer, zwischen 40 und 50 K/mh Wind mit Böen bis 80 K/mh. Natürlich Westwind, also immer schön von vorne. Wir kamen erheblich später an, als gedacht. Immerhin haben wir uns dieses Mal nicht verfahren, GPS und den Knotenpunkten sei dank, die Kombination hat ausgezeichnet funktioniert.

Klettern in De Pekelinge

Als ich am Campingplatz ankam, hatten meine Frau und der Sohn bereits das Zelt aufgebaut, worüber ich sehr dankbar war. Weiterlesen

Die Fahrrad-Codierung als Diebstahlschutz: CODE-No.com

„Klassische“ Codierung über eine Gravur

Uns ist bereits einmal ein nagelneues Fahrrad direkt vor der Haustüre gestohlen worden. So etwas ist extrem ärgerlich und damals waren wir nicht einmal für den Fall versichert. Wir haben beim Abschluss der neuen Hausratversicherung besonders auf diesen Punkt geachtet und sind nun zumindest ausreichend gegen Verlust geschützt. Besser wäre es natürlich, das Fahrrad käme gar nicht erst weg.

Vor einem Jahr hat die Polizei in Hamburg hunderte (ca. 1500) gestohlene Fahrräder auf einmal sichergestellt. Das war sicher ein großer Erfolg, allerdings ist es für die Polizei oft kaum möglich anschließend die Eigentümer zu ermitteln. Weiterlesen

Das vierte Kinder-Fahrrad

Bulls Kinderrad 24″

In den letzten Wochen wurde klar, unser Kind benötigt ein größeres Fahrrad.

Dabei hatte er doch gerade ein größeres bekommen, oder ist das doch schon wieder länger her?

Wir hatten das letzte Mal sehr günstig ein Kinderrad (20 Zoll) von Pegasus gebraucht erwerben können, 50 Euro waren das nur und der Zustand war erstaunlich gut. Das zweite Fahrrad von Puky mit 18 Zoll hatten wir neu gekauft, da es schon nach einem Jahr zu klein war, haben wir uns gesagt, dies machen wir sicher nicht noch einmal, wenn es sich vermeiden lässt. Sein erstes richtiges Fahrrad hatte noch 12 Zoll Reifen, darauf lernte er Radfahren, als er drei Jahre alt war. Jetzt sollte es ein 24 Zoll-Rad werden.

In Holland waren wir immer wieder überrascht, was für toll ausgestattete Kinderräder dort zu sehen waren, nicht nur auf dem Campingplatz, sondern auch in den kleinen Fahrradläden. Solche Räder sahen wir in Deutschland praktisch nie. Ich kann mich gut erinnern, wie ich mit einem Freund staunend vor einem Schaufenster stand, zu sehen gab es ein Kinder-Rennrad, 24 Zoll Räder, 21 Gänge Shimano-Schaltung, Scheibenbremsen, hydraulisch und auch sonst gute Komponenten. Gut, 600 Euro sollte das kosten, aber so was hatten wir als Kinderrad noch nie gesehen und den Preis empfanden wir als durch aus angemessen.

Hier in Mönchengladbach schließen gerade zwei große Fahrradläden, auch meine Lieblingswerkstatt. Das nahmen wir zum Anlass uns die hiesigen Kinderräder anzusehen. Was folgte, war Ernüchterung. Weiterlesen

Auch in der Schule weihnachtet es sehr…

Drei Lichter brennen bereits, die Tage vor den Weihnachtsferien werden schon gezählt. In der letzten Zeit hatten wir teilweise wirklich mieses Wetter, wie auch heute, knapp über Null Grad und Schneeregen. Selbst mir macht dann Radfahren nicht mehr wirklich Spaß. Zur Schule mit dem Auto wollte unser Kind aber dennoch nicht, denn: „Papa, was stellst du dich so an, es nieselt* doch bloß“. Es „nieselte“ an diesem Morgen gute 6,9 Liter auf den Quadratmeter, der Sohn wächst halt im Rheinland auf, da kennt man es nicht anders.

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Winterreifen für das Fahrrad

Hätte ich mal in den letzten Artikeln nicht so betont, dass ich mit den „Schwalbe Marathon Supreme“ noch nie einen Platten hatte. Letzten Donnerstag Morgen war es dann soweit, nach ca. 5000 Kilometern.

Ausgerechnet natürlich am Hinterrad, das mache ich lieber nicht selber.

Spikereifen als Einterreifen für den Alltagsradler.

Da ich nun ohnehin zum Händler musste, dachte ich erneut über Winterreifen für das Fahrrad nach. Im Grunde gibt es für den Alltagsradler zwei grundsätzliche Varianten, die eine ist auf Schnee und nasser Fahrbahn besser (ohne Spikes), der andere bei Eis und überfrorenem Schnee überlegen (mit Spikes). Beide Reifen-Typen werden bei Bedarf (bei Schnee und Eis) mit Minimaldruck gefahren und in der Übergangszeit (nur kalt und nass) mit Maximaldruck, um den Reifen zu schonen, wobei Winterreifen am Fahrrad generell mit weniger Luftdruck gefahren werden. Meine Sommerreifen sind empfohlen mit 4,5 bis 6,0 Bar, die Winterreifen zwischen 2,5 und 5,0 Bar.

In den letzten Tagen war es vermehrt spiegelglatt auf den Straßen, da ich am Niederrhein wohne, ist Schnee dafür eher selten. Meine Wahl fiel auf den „Schwalbe Marathon Winter„, ein Freund von mir fährt dagegen den „Continental Top Contact Winter II„. Da der Continental ohne Spikes daherkommt, fährt den Reifen locker in den Sommer rein, die Spike-Reifen wird man vermutlich so schnell wie möglich wieder tauschen wollen.

Die Reifen kosten in den guten Varianten in etwa gleich viel, bei mir wurden gut 100 Euro für den Satz mit Montage fällig, für das Wechseln alleine werden 26,00 Euro berechnet. Weiterlesen

Schwalbe Tracer für den Chariot-Cougar, oder Erfahrungsbericht nach 5 Jahren

Unser Chariot Cougar Kinder-Fahrradanhänger ist in die Jahre gekommen. Der tägliche Einsatz bei wirklich jedem Wetter hat in den Jahren Spuren hinterlassen. Mittlerweile haben wir einige Alterserscheinungen zu beklagen, nach fünf Jahren intensiver Nutzung ist das wohl auch kaum zu vermeiden:

  • Die Räder „wackeln“, vermutlich sind die Lager hinüber, das sehe ich mit die Tage mal an
  • Das Moskito-Netz hat Löcher bekommen
  • Die Verstellung für die Federung ist defekt, da haben wir Schrauben verloren, das spielt allerdings keine Rolle mehr
  • Die Klemmen für das Verdeck lösen sich gerne von alleine, aber auch das ist kein echtes Problem
  • Das Verdeck bekomme ich mittlerweile nicht mehr sauber
  • Die Mäntel sehen zwar noch gut aus, was erstaunlich ist, aber ich hatte mal wieder einen Platten, den insgesamt sechsten

Die kleinen „Zimperlein“ spielen im Alltag kaum eine Rolle, das klappern nervt allerdings in der Stadt schon einmal etwas. Stören tat mich vor allem mal wieder ein platter Reifen. An meinen Fahrrädern habe ich in den letzten fünf Jahren keinen einzigen Platten gehabt, am Chariot Cougar dafür reichlich.

Schwalbe Tracer auf dem Chariot Cougar

Schwalbe Tracer auf dem Chariot Cougar

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Dachlift für Fahrräder, der etwas andere Fahrradträger fürs Auto

Während des Urlaubs in Holland mieteten wir uns Fahrräder, typische, in die Jahre gekommene Holland-Räder. Eigentlich ganz O.K., aber ich war mit vor allem mit der Bremsleistung extrem unzufrieden. Gefühlt war der Bremsweg unendlich. An meinem eigenem Rad habe ich sehr gute Scheibenbremsen, die mich noch nie enttäuscht haben. Dazu kam, dass wir eines Tages keine Räder leihen konnten, es waren bereits alle vergeben, das hatten wir wirklich nicht erwartet.

Also stand der Beschluss schnell fest: Wir brauchen einen Fahrradträger, um unsere eigenen Räder mitnehmen zu können.

Eine Anhänger-Kupplung haben wir leider nicht, die Alternative wäre dann ein „Huckepack-Träger“, der ohne Anhänger-Kupplung auskommt. Wir würden aber gerne den Kofferraum öffnen können, also so kam der „Huckepack“ nicht in Frage. Daher schauten wir uns Dachträger an und kauften einen gebraucht, ganz klassisch von einem bekannten Hersteller. Nach der Montage und dem umständlichem montieren der Räder auf dem Dach war klar: So will ich das nicht. Der Dachträger wurde wieder verkauft.

Dann kam der Zufall zu Hilfe, in einem Prospekt sahen wir einen Dachlift, der alles, was wir wollten, tatsächlich erfüllen sollte:

  • Ohne Anhänger-Kupplung
  • Der Kofferraum lässt sich öffnen, auch mit Rädern
  • Auf dem Dach, aber sicheres Gefühl beim Fahren
  • Einfaches befestigen der Räder

 

Dachlift für Fahrräder, Fahrradträger

Dachlift für Fahrräder, Fahrradträger

Wir erwarben einen Dachlift gebraucht aber wie neu für 150 Euro und staunten nicht schlecht, denn ich hatte den Eindruck, da fehlt was. Im Gegensatz zum alten Dachträger, brauchte man für den Dachlift noch Grundträger, da diese speziell zum Auto passen müssen, kauften wir diese neu für ca. 80 Euro. Weiterlesen