Wohnwagen modernisieren und renovieren

Eigentlich wollten wir in den gebrauchten Wohnwagen kein weiteres Geld stecken.

Eigentlich.

Es begann damit, dass ich auf den eigentlich sehr guten Matratzen im Wohnwagen nicht schlafen konnte. Die waren mir viel zu weich. Zuerst schauten wir nach Anfertigungen auf Maß, denn die Matratzen im Chateau Calista haben nicht nur ein Sondermaß, wir haben auch noch einen Grundriss mit französischem Bett, an dem eine Ecke angeschnitten ist. Wir fanden tatsächlich einen Anbieter, der eine Matratze in Härtegrad 5 als Sondermaß herstellen konnte. Preislich lagen wir da bei ca. 450 Euro.

Lesetipp aus dem Blog: Wie man sich bettet

Alternativ fragten wir bei dem Lieferanten an, wo wir bereits die Futons für unser Schlafzimmer erworben hatten. Der machte zwar ein Sondermaß mit geringem Aufpreis, allerdings ohne Ecken-Anschnitt. Das sollte dann 320 Euro kosten.
Meine Frau war der festen Überzeugung, dass Sie die Ecke selbst anschneiden kann, also versuchten wir diese Variante. Hat übrigens gut geklappt, so dass ich nun im Wohnwagen die identische Unterlage habe. Weiterlesen

Erfahrungsbericht: Landal-Park Coldenhove

Wir sind nun schon seit einigen Jahren auf Campingplätzen unterwegs, weder meine Frau noch ich haben als Kinder über unsere Eltern Kontakt mit dieser Art Urlaub gehabt. Für uns war der erste Urlaub auf einem Campingplatz eine wirklich neue Erfahrung. Begonnen hat alles mit einer Miet-Lodge (Mobilheim) auf dem Ardoer-Platz „De Pekelinge“ in Zeeland, der immer noch bei uns sehr hoch im Kurs steht und mindestens einmal im Jahr angefahren wird.

Campingplatz im Landal Park "Coldenhove"

Campingplatz im Landal Park „Coldenhove“

Später sind wir dann auf ein Zelt umgestiegen und einige Jahre dabei geblieben, seit diesem Urlaub im Landal Park Coldenhove in Gelderland (Niederlande) sind wir ganz offziell Wohnwagen-Camper und haben mit den Osterferien unsere persönliche „Saison“ eröffnet. Wenn man so eine Kiste erstmal hat, will man auch damit unterwegs sein.

Ein Arbeitskollege meiner Frau hatte uns die niederländischen Landal-Parks empfohlen, auf Empfehlungen dieser Art, die auf tatsächlichen Erfahrungen beruhen, greifen wir gerne zurück. Für uns war es der erste Urlaub auf einem Campingplatz dieser Gruppe, bisher hatten wir nur eine Reihe Plätze der Ardoer-Gruppe besucht. Ein Vergleich drängt sich daher schon fast auf. Insbesondere, weil die Landal-Parks, ebenso wie die Ardoer-Plätze, einen „Fünf-Sterne-Anspruch“ haben. Weiterlesen

Wohnwagen waschen, wiegen und beladen

1-2-3 Reiniger für den Wohnwagen

Als Besitzer eines Wohnwagens (Caravan) sind wir noch recht unerfahren. Da wir nun bald in die neue Saison starten, standen noch einige Anschaffungen an, mittlerweile haben wir wohl alles beisammen.

Wenn wir den Caravan aus dem Winterschlaf holen, wollen wir ihn direkt außen reinigen, also waschen. Das wirft die Frage auf, wie und wo man das machen kann. Die meisten Leute raten von einer Waschstraße für LKW ab, auf der Straße reinigen ist auch verboten. Zumindest bei uns, das regelt aber jede Gemeinde selber. Online findet man kaum Infos über die Durchfahrtshöhe und Wende-Möglichkeiten von Waschparks. Idealerweise fährt man ja vorwärts rein und ebenso auch wieder raus.

Durch Zufall haben wir gesehen, dass im Nachbarort jemand schneller war als wir und in einem Waschpark seinen Fendt gereinigt hat. Gut zu wissen, da sind wir nun ebenfalls hin gefahren. Weiterlesen

Der große „O“

Die neue Camper-Saison nähert sich mit großen Schritten, auch wir freuen uns bereits auf den den ersten Ausflug mit unserem „Chateau“.

Probe-Campen mit dem Chateau Calista 450 im Herbst

Wir haben den Wohnwagen ja bereits im Herbst gekauft, waren aber kurz vor dem Saisonende nur wenige Tage damit unterwegs, bevor wir den Caravan in den Winterschlaf geschickt haben. Uns war bereits klar, dass mit dem Kauf des Wohnwagens noch ein ganzer Rattenschwanz an weiteren Anschaffungen anstehen würde. Die Gesamtmenge hat uns dann aber doch überrascht.

Damit meine ich nicht unbedingt die offensichtlichen Dinge, wie Kabel, Fahrradträger, Markise oder Vorzelt, das haben wir ja netterweise direkt mit gekauft. Wir haben dann noch in neues Emaille-Geschirr investiert, sowie Auffahrhilfen, Bremsblöcke, Gasanschlüsse, einen zweiten Campingtisch zum Kochen, Toilettenchemie und für die Markise Abspanngurte angeschafft. Weiterlesen

Ein wirklich guter Jahrgang: Chateau Chalet 2003

Unser Coleman-Zelt „Waterfall Deluxe“ mit Deko 😉

Urlaub auf dem Campingplatz hat sich für uns eindeutig bewährt. Es begann mit einem Mobilheim, welches wir auf einem kinderfreundlichen Campingplatz der Ardoer-Gruppe gebucht haben. Freunde von uns waren damals schon weiter und reisten direkt mit einem Wohnwagen an.

Als wir auch den Sommerurlaub auf dem Campingplatz verbringen wollten, stiegen wir auf ein Zelt um, zum einen aus Kostengründen zum anderen, weil man die Mietunterkünfte sehr weit im voraus buchen muss, die sind sehr begrenzt und schnell vergeben. Nebenbei kostet eine Mietunterkunft, wie zum Beispiel ein Mobilheim oder ein festes Safari/Delta-Zelt, grob das Doppelte von einem einem reinem Zelt – oder Wohnwagenplatz.

Campen ist für Kinder super, auf kinderfreundlichen Plätzen finden sich immer neue Freunde zum Spielen und auch das Animationsprogramm kann in den Ferien recht umfangreich sein. Natürlich hat dies auch seinen Preis, unter 50,00 Euro pro Tag ist ein solcher „Luxus-Platz“ kaum zu finden, dafür gibt es allerdings auch oft noch ein Schwimmbad dazu. Wer es preiswerter braucht, Mini-Camping gibt es schon ab 10 Euro am Tag, in den Sommerferien am Meer, versteht sich.

Im Vergleich zu einer Flugreise in der Hauptsaison ist das immer noch ein Schnäppchen, der ökologische Aspekt ist für uns dabei auch nicht ganz unwichtig, denn was bringt es überspitzt gesagt, wenn ich das ganze Jahr fein säuberlich den Müll trenne und BIO einkaufe und dann mit dem Flugzeug in den Urlaub düse? Weiterlesen