Kleine lila Blümchen im Rasen – Deluxe

Vor einiger Zeit habe ich einen kleinen Beitrag über die “ kleine Braunelle“ geschrieben, bei uns findet man diese beinahe flächendeckend im „Rasen“, neben Gänseblümchen und Butterblumen.

Kleine Braunelle im Rasen – bekämpfen?

Jetzt gerade blühen diese wieder um die Wette, die Bienen freuen sich sichtlich darüber, daher mähen wir aktuell nicht ganz so pünktlich, damit die Natur auch was davon hat. Wir halten unseren Garten bewusst recht naturnah, was, ganz nebenbei, viel weniger Arbeit macht. Nicht alle Nachbarn freuen sich darüber. Andere kämpfen in Schwerstarbeit gegen den, in diesem Fall, hartnäckigen Bodendecker. Dabei stören mich allenfalls Giersch und Quecke wirklich. Da ich den Giersch sowieso nicht los werde, ich diesen aber gerne im Salat esse, achte ich nur darauf, dass er sich nicht überall ausbreitet, alles andere endet nur in mühseliger Arbeit. Weiterlesen

Bienen- und Hummelfutter im Vorgarten

Nach viel Regen in den letzten Tagen kam heute Nachmittag endlich ein wenig die Sonne raus. Der Vorgarten blüht schon seit Wochen ununterbrochen und nun kommen mit den Sonnenstrahlen auch die Bienen und Hummeln endlich wieder zu Besuch. Im Moment sind Thymian und Salbei sehr beliebt, aber auch der Riesen-Kugellauch erfreut sich großer Besucherzahlen.

Großer, runder Zierlauch, wunderschöne lila Blüten, die ein Bienenmagnet sind.

Das Blaukissen blüht bereits seit Wochen, während die Azaleen schon verwelkt sind. Die Birne, Aprikose und der Pfirsich tragen bereits erste Fruchtansätze, während die Feige noch dabei ist, die ersten Blätter zu bilden, der war es wohl bisher einfach zu kalt.

 

Thymian, Blüten mit Biene

Thymian, Blüten mit Biene

Dazu blüht nun das filzige Hornkraut, ein weiß blühender Bodendecker, der auch Trockenheit gut ab kann und daher bei uns im Vorgarten mit voller Südlage gut zurecht kommt. Die Walderdbeeren haben den Regen sehr gut gefunden und sind kräftig gewachsen, ebenso die Minze und der Majoran. Die gelben Zucchini habe ich gerade erst ausgepflanzt, haben aber den teilweise sehr harten Regen gut überstanden.

 

Das filzige Hornkraut, Bodendecker mit weißen Blüten

Das filzige Hornkraut, Bodendecker mit weißen Blüten

Die Polyneuropathie und Myalgische Enzephalomyelitis (ME/CFS) meldet sich zurück

Ostpreußische Walderdbeeren, haben wir im Vorgarten, ebenso Minze, Thymian, Estragon, Majoran, Salbei, Birne, Aprikose, Nektarine, Pfirsich, Tafelweintrauben, Feige und Zucchini.

Im Jahr 2005 erwischte mich eine schwere Grippe, die irgendwie nie wieder verschwand. Jahrelang rannte ich zu verschiedenen Ärzten, keiner konnte mir helfen, nachdem die naheliegenden Krankheiten, wie z.B. Diabetes und Borreliose,  ausgeschlossen waren, schickten mich die meisten zum Psychiater. Nur leider waren die bereits nach einer Sitzung davon überzeugt, dass es eine organische Ursache geben musste.

Durch einen Tipp landete ich bei einem Neurologen, der sich speziell mit schwierigen Fällen auseinandersetzte, das war zumindest sein Ruf. Nach vielen Untersuchungen stellte er die Diagnose sensomotorische Polyneuropathie, Myalgische Enzephalomyelitis (ME/CFS), Fibromyalgie (18-18 / 60%) und postvirales Erschöpfungssyndrom. Das war 2008.

Kortison und verschiedene Psychopharmaka halfen mir nicht. Ich trank ein Jahr lang keinen einzigen Tropfen Alkohol, auch das brachte keine Verbesserung. Der Neurologe hatte keine weiteren Therapie-Ansätze, nur mit hoch dosierten Schmerzmitteln konnte ich den Alltag überstehen und arbeiten gehen. Den Rest des Tages verbrachte ich im Bett.

Als er mir mitteilte, dass, wenn es so weiter geht, ich höchstwahrscheinlich mit 40 Jahren komplett bettlägerig sein würde, machte ich mich selbst auf die Suche nach einer alternativen Therapie.

In Deutschland gab es damals kaum Informationen dazu, fündig wurde ich auf englischsprachigen Seiten der USA und Großbritanniens. Hier gab es auch Selbsthilfegruppen für Fibromyalgie und der Myalgischen Enzephalomyelitis. Über Umwege landete ich bei der sogenannten Autismus-Diät, die Patienten mit Fibromyalgie zumindest in vielen Fällen Linderung verschaffen sollte. Valide Studien gibt es dafür bis heute nicht.

Ich wollte es ausprobieren, ging zu einem Ernährungsberater, der sich auf Fibromyalgie spezialisiert hatte, und begann mit der antientzündlichen GFCF-Diät. Nach wenigen Wochen ging es mir viel besser, nach einem Jahr waren die meisten Symptome erheblich abgeklungen, einige sogar verschwunden. Ich benötigte beinahe keine Schmerzmittel mehr. Seither ernähre ich mich konsequent anders, als vor der Erkrankung.

Heute kommt der Begriff „pegane Ernährung“ auf, ich nannte es bereits vor Jahren „100% Glutenfrei – 80% Paleo„, im Grunde ist es eine histaminarme, von allergenen freie, anti entzündliche Ernährung. Weiterlesen

Mediterraner Vorgarten

Die Aprikose im Vorgarten als Spalierobst

Als wir nach dem Hauskauf unseren Vorgarten vor einigen Jahren neu anlegten, übernahmen wir alle Pflanzen, die noch zu retten waren und ergänzten diese vor allem mit Pflanzen die essbar sind, sowie einigen Kräutern die ich für die Küche benötige.

In direkter Nähe zur Haustüre kamen verschiedene Salbei, Rosmarin, verschiedene Thymian, Majoran, Estragon, Pfefferminze, echte Spearmint, Katzenminze und Curry- sowie Bohnenkraut.

Über die Haustüre und die Garageneinfahrt lasse ich eine Tafeltraube ranken, dazu gesellen sich ein Feigenbaum, eine Aprikose, ein Pfirsichbäumchen, ein Birnenbaum, eine Nektarine und eine Feige und einige Lavendel-Büsche.

Wenn man das so liest, könnte man meinen, wir hätten einen riesengroßen Vorgarten, es sind aber nur gut 25 qm, inkl. Aufgang zur Haustüre.

Der Vorgarten und die Haustüre liegen nicht beschattet in voller Südseite, was unsere Pflanzenauswahl erklärt. Weiterlesen

Das Stelzenhaus: Erfahrungsbericht ISIDOR Domizilio Spielturm

Isidor Domizilio Stelzenhaus mit 2 Meter Plattformhöhe

Isidor Domizilio Stelzenhaus mit 2 Meter Plattformhöhe

Seit weit über einem Jahr sprach unser Kind davon, ein neues Spielhaus oder Baumhaus haben zu wollen, da sein altes Smoby-Spielhaus aus Kunststoff nun wirklich viel zu klein geworden war. Wir haben es so lange wie irgend möglich heraus gezögert, denn so ein Stelzenhaus geht ordentlich ins Geld, macht eine Menge Arbeit beim Aufbau und wird voraussichtlich nur wenige Jahre bespielt werden.

Der Sohn ist mittlerweile acht Jahre alt und kommt nun in die 3. Klasse. Wie viele Jahre soll er damit noch spielen können und vor allem wollen? Das Stelzenhaus musste also auf jeden Fall eine gewisse Größe haben, um irgendwie Sinn zu machen. Die Plattformhöhe sollte mindestens zwei Meter sein, was die Auswahl erheblich einschränkte, die Stehhöhe im Haus selber sollte mindestens 1,60 Meter betragen.

Wir haben also dem Kind ein Jahr lang gesagt, dass es sonst nichts zum Geburtstag bekommen würde und wir in der Verwandtschaft zu diesem Zweck zusammenlegen werden. Er war einverstanden und wollte es dennoch auf jeden Fall haben. Nun gut. Weiterlesen

Bärlauch-Pesto und Bärlauch-Butter

Bärlauch-Pesto

Wir haben nicht wirklich einen Nutzgarten, aber wir haben in unserem Garten viele Nutzpflanzen. Die stehen einfach zwischen Stauden, Büschen und Heckenpflanzen und fallen so meist wenig auf. Der ein oder andere Besuch fragt schon mal, was da denn so toll blüht und schaut dann recht verwundert, wenn die Antwort zum Beispiel: Feldsalat, Radieschen oder Mangold lautet.

Aktuell ist es Zeit den ersten Wintersalat zu ernten und vor allem den Bärlauch zu pflücken, am besten, bevor dieser beginnt zu blühen. Bärlauch hat eine schöne Knoblauch-Note und ist ein Wildgemüse, was man auch in der freien Natur finden kann. Weiterlesen

20c° im Februar – Wer braucht da ein Frühbeet?

Seit gut zwei Wochen werkle ich im Garten bereits herum, dabei hat noch nicht einmal die Zierquitte geblüht. Der Wintersalat erfreut sich bester Gesundheit, der Feldsalat sprießt in jeder Ecke und selbst Mangold und Pak-Choi haben begonnen zu wachsen. Der Senfkohl oder auch Asia-Salat „Green in Snow“ ist bereits ernte-reif gewachsen.

„Merveille des quatre saisons“ – Feldsalat – roter Mangold

Wir haben immer noch Februar und in wenigen Tagen werde ich den ersten Freiland-Salat ernten. Ich habe noch nicht einmal mein Frühbeet fertig gemacht und gerade erst damit begonnen, das Hochbeet vorzubereiten. Weiterlesen

Ein Blick ins Haushaltsbuch, 2018

Wir sind so umweltbewusst, wir recyceln sogar unsere guten Vorsätze in jedem Jahr. 😉

Die Zucchini im Vorgarten – BIO und spart Verpackung. 🙂

An meinem persönlichen „Haushalts-Masterplan“ ändert sich in der tat nur wenig, was aber nicht bedeutet, dass es keine Erfolge gäbe. Wir kommen insgesamt mit unseren guten Vorsätzen in jedem Jahr ein Stück weiter, was die Angelegenheit natürlich auch immer schwieriger macht. Wer mein Blog nicht so regelmäßig ließt, hier die Kurzübersicht: Weiterlesen

Hummelfutter im Frühjahr

Viele Pflanzen in unserem Garten sind schon sehr alt und stehen dort bereits viele Jahrzehnte, entweder in der ersten Generation oder durch Selbstvermehrung. Einige schöne Pflanzen brauchten wir daher nicht kaufen und haben bei der Neugestaltung des Gartens während der Haussanierung überwiegend auf vorhandenen Bestand zurück gegriffen.

Zum einen sparte (und spart) das eine Menge Geld, zum anderen kann man so sicher sein, dass die Pflanzen auch überleben und gedeihen werden. Viele nachgekaufte Pflanzen sind uns eingegangen oder kümmern etwas vor sich hin. In einem Nordgarten mit schwerem Lehmboden und viel Nässe fühlt sich halt nicht jede Pflanze wohl.

geflecktes Lungenkraut, tolles Hummelfutter im Frühjahr

Bereits vor einiger Zeit haben wir darauf geachtet, blühende Pflanzen im Garten zu haben, die als Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen geeignet sind. Einige haben wir nachgekauft, andere waren bereits vorhanden. Insbesondere den Hummeln wollen wir etwas gutes tun, denn wir haben einige Nester bei uns im Garten, meist sind es Erdhummeln, oder solitäre Bienen, die sich bei uns sehr wohl fühlen. Wir haben ja auch was davon, denn unsere Obstbäume und Sträucher müssen schließlich auch bestäubt werden. Weiterlesen

Kleine lila Blümchen im Rasen

Ich gebe zu, der Titel ist etwas euphemistisch. Wir haben keinen Rasen, sondern eine Grünfläche mit einigen Grashalmen.

Unsere Grünfläche besteht aus: Gänseblümchen, Butterblumen, Klee, Disteln, Zaunwinden, Huflattich, Brennnesseln, Moos, Löwenzahn, Giersch und kleinen lila Blümchen. Sozusagen die gesamtem top 10 der nervigsten Rasenunkräuter. Wir sprechen nicht ohne Grund nicht von Rasen. 😉

Die kleine Braunelle: Heilkraut, Unkraut, Bodendecker

Seit Wochen wollte ich schon nachsehen, was sich da auffällig stark, und eigentlich ganz hübsch lila, ausbreitet und sogar das Moos platt macht.

Google sagt, dass ich nicht der Einzige bin, der danach gesucht hat. Satte 600.000 Treffer für die Suchanfrage im Titel. Respekt. Weiterlesen