Bärlauch-Pesto und Bärlauch-Butter

Bärlauch-Pesto

Wir haben nicht wirklich einen Nutzgarten, aber wir haben in unserem Garten viele Nutzpflanzen. Die stehen einfach zwischen Stauden, Büschen und Heckenpflanzen und fallen so meist wenig auf. Der ein oder andere Besuch fragt schon mal, was da denn so toll blüht und schaut dann recht verwundert, wenn die Antwort zum Beispiel: Feldsalat, Radieschen oder Mangold lautet.

Aktuell ist es Zeit den ersten Wintersalat zu ernten und vor allem den Bärlauch zu pflücken, am besten, bevor dieser beginnt zu blühen. Bärlauch hat eine schöne Knoblauch-Note und ist ein Wildgemüse, was man auch in der freien Natur finden kann. Weiterlesen

20c° im Februar – Wer braucht da ein Frühbeet?

Seit gut zwei Wochen werkle ich im Garten bereits herum, dabei hat noch nicht einmal die Zierquitte geblüht. Der Wintersalat erfreut sich bester Gesundheit, der Feldsalat sprießt in jeder Ecke und selbst Mangold und Pak-Choi haben begonnen zu wachsen. Der Senfkohl oder auch Asia-Salat „Green in Snow“ ist bereits ernte-reif gewachsen.

„Merveille des quatre saisons“ – Feldsalat – roter Mangold

Wir haben immer noch Februar und in wenigen Tagen werde ich den ersten Freiland-Salat ernten. Ich habe noch nicht einmal mein Frühbeet fertig gemacht und gerade erst damit begonnen, das Hochbeet vorzubereiten. Weiterlesen

Ein Blick ins Haushaltsbuch, 2018

Wir sind so umweltbewusst, wir recyceln sogar unsere guten Vorsätze in jedem Jahr. 😉

Die Zucchini im Vorgarten – BIO und spart Verpackung. 🙂

An meinem persönlichen „Haushalts-Masterplan“ ändert sich in der tat nur wenig, was aber nicht bedeutet, dass es keine Erfolge gäbe. Wir kommen insgesamt mit unseren guten Vorsätzen in jedem Jahr ein Stück weiter, was die Angelegenheit natürlich auch immer schwieriger macht. Wer mein Blog nicht so regelmäßig ließt, hier die Kurzübersicht: Weiterlesen

Hummelfutter im Frühjahr

Viele Pflanzen in unserem Garten sind schon sehr alt und stehen dort bereits viele Jahrzehnte, entweder in der ersten Generation oder durch Selbstvermehrung. Einige schöne Pflanzen brauchten wir daher nicht kaufen und haben bei der Neugestaltung des Gartens während der Haussanierung überwiegend auf vorhandenen Bestand zurück gegriffen.

Zum einen sparte (und spart) das eine Menge Geld, zum anderen kann man so sicher sein, dass die Pflanzen auch überleben und gedeihen werden. Viele nachgekaufte Pflanzen sind uns eingegangen oder kümmern etwas vor sich hin. In einem Nordgarten mit schwerem Lehmboden und viel Nässe fühlt sich halt nicht jede Pflanze wohl.

geflecktes Lungenkraut, tolles Hummelfutter im Frühjahr

Bereits vor einiger Zeit haben wir darauf geachtet, blühende Pflanzen im Garten zu haben, die als Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen geeignet sind. Einige haben wir nachgekauft, andere waren bereits vorhanden. Insbesondere den Hummeln wollen wir etwas gutes tun, denn wir haben einige Nester bei uns im Garten, meist sind es Erdhummeln, oder solitäre Bienen, die sich bei uns sehr wohl fühlen. Wir haben ja auch was davon, denn unsere Obstbäume und Sträucher müssen schließlich auch bestäubt werden. Weiterlesen

Kleine lila Blümchen im Rasen

Ich gebe zu, der Titel ist etwas euphemistisch. Wir haben keinen Rasen, sondern eine Grünfläche mit einigen Grashalmen.

Unsere Grünfläche besteht aus: Gänseblümchen, Butterblumen, Klee, Disteln, Zaunwinden, Huflattich, Brennnesseln, Moos, Löwenzahn, Giersch und kleinen lila Blümchen. Sozusagen die gesamtem top 10 der nervigsten Rasenunkräuter. Wir sprechen nicht ohne Grund nicht von Rasen. 😉

Die kleine Braunelle: Heilkraut, Unkraut, Bodendecker

Seit Wochen wollte ich schon nachsehen, was sich da auffällig stark, und eigentlich ganz hübsch lila, ausbreitet und sogar das Moos platt macht.

Google sagt, dass ich nicht der Einzige bin, der danach gesucht hat. Satte 600.000 Treffer für die Suchanfrage im Titel. Respekt. Weiterlesen

Voranzucht auf der Fensterbank, 2017

Es ist Februar, einige werden mit der Voranzucht von Paprika, Peperoni und Melonen bereits im Januar begonnen haben, ich habe erst vor einigen Tagen den ersten Voranzucht-Kasten (Minigewächshaus) auf die Fensterbank platziert.

Spitzkohl, Mangold, Tomaten, Gurken, Rettich

Das gesamte Bio-Saatgut habe ich mittlerweile selbst vermehrt, was in etwa 50,00 bis 75,00 Euro Eigenbedarfsanteil entspricht, so hoch waren vorher meine Saatgut-Bestellungen jährlich bei „Dreschflegel“ und beim „Biogartenversand“. Einige Sorten brauchen zwei Jahre um vermehrt zu werden, bei anderen braucht man etwas Glück, andere wird man nie wieder los, ich denke da zum Beispiel an „Green-in-Snow.“ Dieser Asia-Kohl ist nicht unterzukriegen und wächst selbst im Winter fleißig weiter.

Nicht alles wächst bei uns gut, wir haben einen Nordgarten und sehr schweren Boden. An dem Boden arbeite ich nun schon seit einiger Zeit und es wird endlich besser. Mit einigen Gemüsesorten habe ich aber einfach kein Glück, dabei gelten die sogar teilweise als „einfach“, wie zum Beispiel Kohlrabi. Der hat bei mir noch nie gekappt, die Nachbarin erntet mit meinem Saatgut Kohlrabi groß wie Fußbälle. Ich gebe da nicht auf. 😉 Weiterlesen

„Green in Snow“

Puhh, was für eine Woche, und die ist noch nicht einmal rum. 🙂

Meine Frau ist die gesamte Woche unterwegs, auf einer Messe. Ich habe mir die Bronchitis von unserem Kind gefangen und bin nur bedingt einsatzfähig. Wenn ich nicht gerade vor Türrahmen laufe, lasse ich Kaffee-Kannen fallen. Sport fällt seit Tagen aus, was mich nicht unbedingt entspannter macht.

Normalerweise finde ich es ganz gut, einen Tag wirklich alleine zu Hause zu sein, dann kann ich einfach netter putzen. Während meine Frau im Home-Office sitzt, muss ich ja leise sein. 😉 Daher nutze ich an „freien“ Tagen die Gelegenheit die Anlage so richtig aufzudrehen. Dann macht auch das Putzen mehr Spaß. Vorzugsweise greife ich auf die Hits der 90er zurück, was hin und wieder zu Unverständnis führt. Die Nachbarn bekommen auf jeden Fall ne gute Show geboten. 🙂

Mit einer Bronchitis ist das aber nur halb so schön und nach einigen Tagen im Haus fällt mir die Decke auf den Kopf. Gestern habe ich mich daher in den Garten gewagt, der ruft schon seit Tagen ganz doll nach mir, aber die Erkältung und der Regen hielten mich dann doch davon ab. Als dann aber das Unkraut in der Sonne winkte, zog es mich nach draußen. Was ich dort vorfand überraschte mich ein wenig.

Salat, über den Winter draußen gewachsen, echte Permakultur sozusagen.

Salat, über den Winter draußen gewachsen, echte Permakultur sozusagen.

Weiterlesen

Permakultur-Garten, ausversehen

Permakultur ist mittlerweile ein sehr weit gefasster Begriff, für den Bereich des Gemüsegartens bedeutet es so viel wie ökologisch, nachhaltig und ohne strenge oder enge Grenzen in der Planung. Was aber nicht bedeutet, dass ein Permakultur-Garten vor dem Anlegen nicht geplant wird.

Die Pflanzen dürfen mit der Zeit aber dort wachsen, wo es ihnen gut gefällt und werden nicht gezielt jedes Jahr neu ausgesät, sondern es wird versucht, es den Pflanzen zu ermöglichen sich selbst zu vermehren und für sich den optimalen Standort zu finden. Das geht sinnvoll natürlich nur mit biologischem Saatgut und nicht mit Hybriden. Weiterlesen

Kirschpflaumen einmachen

Kirschpflaumen und eine Mirabelle

Kirschpflaumen und eine Mirabelle

Wir waren an unserem alten Wohnort im Naturschutzgebiet Kirschpflaumen und Mirabellen pflücken, dort kenne ich die Bäume gut und brauche nicht lange suchen. Außerdem ernten dort nur sehr wenige, so dass es immer genug gibt.

Wir haben sicher 5 oder sechs Kilogramm an Früchten geerntet.

Bei Kirschpflaumen ist es so, dass die frischen Früchte sehr lecker und süß sind, beim Einkochen aber arg sauer werden. Daher darf man nicht den Fehler machen mit 1:2, oder, noch schlimmer, 1:3 Gelierzucker einzukochen. Unbedingt den 1:1 nehmen, ich habe dann noch zusätzlich etwas Süßstoff dazu gegeben, kein Witz.

Ich empfehle die Kirschpflaumen zu entsteinen und mit den Steinen ein Gelee zu kochen, da immer etwas Fruchtfleisch dran bleibt. Aus den „Schalen“ am besten einen Obstkuchen basteln. Weiterlesen

Wo der Kürbis wächst…

Der Kürbis auf dem Kompost, hat Oma schon so gemacht.

Der Kürbis auf dem Kompost, hat Oma schon so gemacht.

Meine Großmutter hatte ihren Kürbis immer direkt auf dem Komposthaufen gepflanzt, das brachte mich, in Anbetracht der sehr schlechten und sauren Erde bei uns im Garten, auf die Idee, dies auch auszuprobieren.

Unser Schnell-Komposter war für die normale Verwendung noch nicht soweit, ich wollte diesen ohnehin noch eine Weile ruhen lassen, also nahm ich den Deckel ab und setzte meine letzte Charge Kürbisse direkt in den frischen Kompost, ich schütze die Pflanzen mit einer dicken Schicht Rasenschnitt.

Die Bohnen "Kaliningrad" blühen schön rot und nehmen den Topinambur als Kletterhilfe

Die Bohnen „Kaliningrad“ blühen schön rot und nehmen den Topinambur als Kletterhilfe

Ich hatte eigentlich Spaghetti-Kürbis, gelben Riesenkürbis und Hokkaido vorgezogen, aber die Schnecken haben die ersten Pflanzen im Hochbeet komplett vernichtet, ebenso wie meine Gurken und Zucchini. Nur sehr wenige Pflanzen konnte ich retten. Immerhin zwei Gurken und eine Zucchini sind mir geblieben, die stehen aber auch im Vorgarten. Weiterlesen