Alte Fritz Box (7270) als W-Lan Repeater an 6490 Cable

FritzBox 7270 als Repeater

FritzBox 7270 als Repeater

Das Ausräumen vom Fotogeschäft habe ich in den letzten Tagen abgeschlossen, einige buchhalterische Dinge stehen natürlich noch aus, aber die Bude ist nun komplett geräumt, renoviert und gereinigt.

Das war eine Menge Arbeit.

Nun haben wir natürlich einiges an Krempel geerbt, auch wenn ich an Ware beinahe alles los geworden bin, bleiben am Ende Verbrauchsmaterialien und einige Bürogegenstände übrig, die ich nicht weg werfen wollte.

Dazu zählten auch zwei ältere AVM Fritz Boxen, einmal eine 7270 aus dem Jahr 2007, die von 1und1 gelabelt war, sowie eine 7490 von 2013, die wir leider zu Hause nicht verwenden konnten, aber noch neu verkauft wird und in den meisten Bereichen und Funktionen aktuelle Leistungsdaten liefert.

Da wir dringend eine stabile VPN-Verbindung im Home-Office brauchten, auch schon vor der Pandemie-Geschichte, hatten wir uns statt des Unitymedia-Kabel-Routers (CONNECTBox), mit dem wir immer Ärger beim VPN hatten, eine eigene 6490 FritzBox besorgt. Die 6490 hat praktisch die gleichen Merkmale wie die 7490 und ist nur zwei Jahre neuer, aber eben für einen Kabelanschluss und nicht für DSL ausgelegt.

Damit hatten sich die VPN-Verbindungsprobleme plötzlich erledigt. Ein guter Tipp von jemandem, der sich besser auskannte. Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen.

Leider konnten wir wegen dem Kabel-Anschluss dafür die 7490 nicht verwenden, die werden wir also abgeben. Für die alte 7270 von 1und1 lohnt sich das kaum, aber zum Wegwerfen ist diese dennoch zu schade. Weiterlesen

Altbau-Sanierung: Die Öl-Heizung ersetzen mit einer Wärmepumpe?

Plan-Heizkörper im Schlafzimmer

Plan-Heizkörper im Schlafzimmer

In letzter Zeit hatte ich wieder mehrere Anfragen bezüglich unserer Altbau-Sanierung vor einigen Jahren. Mittlerweile können wir recht gut beurteilen, was in unserem Sinne funktioniert hat und was nicht.

Besonders die „nicht erfolgte“ energetische Sanierung aber zeitgleiche Umstellung auf Wärmestrahlung mit T10 Heizkörpern interessiert viele Leser offenbar, denn rechnerisch kann das laut Aussage der meisten Energieberater und Sanitärfirmen „nicht funktionieren.“

Nur leider geht es eben doch und das sogar ausgesprochen gut. Was ich hier schreibe ist natürlich absoluter Laienkram, ich kann nichts rechnerisch beweisen und natürlich ist die Aussage, dass wir im Winter nicht frieren sehr subjektiv.

Auch wohnen wir nicht in den Alpen, sondern im milden Rheinland, sogar eigentlich noch diesiger, am Niederrhein. Unsere Winter sind selten hart, dennoch habe ich ja Erfahrungswerte unserer Freunde, die hier ebenfalls, teilweise im Niedrigenergiehaus-Neubau, wohnen, und wir schlagen uns mit dem Haus aus 1962 nicht schlecht. Im Mittel verbrauchen wir inklusive Warmwasser unter 2000 Liter Öl auf 152qm Wohnfläche + 100 qm beheizter Nebenfläche (Garage und Keller).

Kann sich jeder selber ausrechnen, wie gut oder schlecht das ist. In diesem „Winter“ liegen wir voraussichtlich bei 1500 Litern, neuer persönlicher Niedrig-Rekord.

Ich werde einfach die Fragen der Leser und meine Antworten hier erneut zusammen schreiben, bitte nicht wundern, wenn einiges doppelt vorkommt:

 

„Welche Erfahrungen haben Sie mit den Typ-10-Heizkörpern gemacht? Halten diese die Räume warm?  Wie haben Sie diese größentechnisch ausgelegt? Nach Gefühl oder irgendwelchen Richtwerten?“ Weiterlesen

Mediterraner Vorgarten

Die Aprikose im Vorgarten als Spalierobst

Als wir nach dem Hauskauf unseren Vorgarten vor einigen Jahren neu anlegten, übernahmen wir alle Pflanzen, die noch zu retten waren und ergänzten diese vor allem mit Pflanzen die essbar sind, sowie einigen Kräutern die ich für die Küche benötige.

In direkter Nähe zur Haustüre kamen verschiedene Salbei, Rosmarin, verschiedene Thymian, Majoran, Estragon, Pfefferminze, echte Spearmint, Katzenminze und Curry- sowie Bohnenkraut.

Über die Haustüre und die Garageneinfahrt lasse ich eine Tafeltraube ranken, dazu gesellen sich ein Feigenbaum, eine Aprikose, ein Pfirsichbäumchen, ein Birnenbaum, eine Nektarine und eine Feige und einige Lavendel-Büsche.

Wenn man das so liest, könnte man meinen, wir hätten einen riesengroßen Vorgarten, es sind aber nur gut 25 qm, inkl. Aufgang zur Haustüre.

Der Vorgarten und die Haustüre liegen nicht beschattet in voller Südseite, was unsere Pflanzenauswahl erklärt. Weiterlesen

Das Stelzenhaus: Erfahrungsbericht ISIDOR Domizilio Spielturm

Isidor Domizilio Stelzenhaus mit 2 Meter Plattformhöhe

Isidor Domizilio Stelzenhaus mit 2 Meter Plattformhöhe

Seit weit über einem Jahr sprach unser Kind davon, ein neues Spielhaus oder Baumhaus haben zu wollen, da sein altes Smoby-Spielhaus aus Kunststoff nun wirklich viel zu klein geworden war. Wir haben es so lange wie irgend möglich heraus gezögert, denn so ein Stelzenhaus geht ordentlich ins Geld, macht eine Menge Arbeit beim Aufbau und wird voraussichtlich nur wenige Jahre bespielt werden.

Der Sohn ist mittlerweile acht Jahre alt und kommt nun in die 3. Klasse. Wie viele Jahre soll er damit noch spielen können und vor allem wollen? Das Stelzenhaus musste also auf jeden Fall eine gewisse Größe haben, um irgendwie Sinn zu machen. Die Plattformhöhe sollte mindestens zwei Meter sein, was die Auswahl erheblich einschränkte, die Stehhöhe im Haus selber sollte mindestens 1,60 Meter betragen.

Wir haben also dem Kind ein Jahr lang gesagt, dass es sonst nichts zum Geburtstag bekommen würde und wir in der Verwandtschaft zu diesem Zweck zusammenlegen werden. Er war einverstanden und wollte es dennoch auf jeden Fall haben. Nun gut. Weiterlesen

Bärlauch-Pesto und Bärlauch-Butter

Bärlauch-Pesto

Wir haben nicht wirklich einen Nutzgarten, aber wir haben in unserem Garten viele Nutzpflanzen. Die stehen einfach zwischen Stauden, Büschen und Heckenpflanzen und fallen so meist wenig auf. Der ein oder andere Besuch fragt schon mal, was da denn so toll blüht und schaut dann recht verwundert, wenn die Antwort zum Beispiel: Feldsalat, Radieschen oder Mangold lautet.

Aktuell ist es Zeit den ersten Wintersalat zu ernten und vor allem den Bärlauch zu pflücken, am besten, bevor dieser beginnt zu blühen. Bärlauch hat eine schöne Knoblauch-Note und ist ein Wildgemüse, was man auch in der freien Natur finden kann. Weiterlesen

20c° im Februar – Wer braucht da ein Frühbeet?

Seit gut zwei Wochen werkle ich im Garten bereits herum, dabei hat noch nicht einmal die Zierquitte geblüht. Der Wintersalat erfreut sich bester Gesundheit, der Feldsalat sprießt in jeder Ecke und selbst Mangold und Pak-Choi haben begonnen zu wachsen. Der Senfkohl oder auch Asia-Salat „Green in Snow“ ist bereits ernte-reif gewachsen.

„Merveille des quatre saisons“ – Feldsalat – roter Mangold

Wir haben immer noch Februar und in wenigen Tagen werde ich den ersten Freiland-Salat ernten. Ich habe noch nicht einmal mein Frühbeet fertig gemacht und gerade erst damit begonnen, das Hochbeet vorzubereiten. Weiterlesen

Wärmestrahlung mit T10 Heizkörpern nach Konrad Fischer – Erfahrungsbericht

Da bin ich schon so viele Jahre Blogger und wundere mich dann doch noch manchmal, zu welchen Beiträgen auch noch nach Jahren Nachfragen kommen. Was mich übrigens freut.

In den letzten Wochen habe ich zahlreiche Nachfragen per E-Mail und Kommentare im Blog zur Haussanierung vor einigen Jahren gestellt bekommen. Wir haben damals ja bewusst weitestgehend auf eine „energetische“ Sanierung verzichtet und haben zuerst einen anderen Weg ausprobiert.

Wir hatten den Plan alle Heizkörper auf Wärmestrahlung umzustellen und zwar altmodisch mit T10-Heizkörpern, was eher preiswert ist, und nicht mit einer trägen Fußboden- oder Wandheizung. In der Theorie braucht man dadurch eine geringere Raumtemperatur, als mit herkömmlichen Heizkörpern mit hoher Konvektion, bei gleichem Wohlbefinden. Das soll Energie sparen und besser für die Raumluft sein. Dazu soll man laut, dem leider mittlerweile verstorbenen, Konrad Fischer auf die Nachtabsenkung verzichten und möglichst auf massive Baustoffe setzen.

Die T10-Heizkörper von Viessmann wurden anfangs gerne übersehen, wir wurden oft gefragt, ob wir eine Fußbodenheizung eingebaut hätten.

Nicht alles was her Fischer schrieb oder sagte findet meine Zustimmung, aber ich dachte, dass wir es im Bezug auf seine Tipps für Altbauten ruhig ausprobieren können, insbesondere was seine Hinweise zur Dämmung und der ENEV angeht.

Da wir nun einige Winter in dem Haus mit Baujahr 1962/63 verbracht haben, ist es vielleicht kein Fehler, noch einmal den Erfolg oder auch Nicht-Erfolg in einem kleinem Erfahrungsbericht zusammen zu fassen.

Auch wenn wir auf große Maßnahmen wie Fassaden-,  Dach-, und Kellerdämmung verzichtet haben, einige kleinere „energetische“ Maßnahmen haben wir dann doch gemacht: Weiterlesen

Ein Blick ins Haushaltsbuch, 2018

Wir sind so umweltbewusst, wir recyceln sogar unsere guten Vorsätze in jedem Jahr. 😉

Die Zucchini im Vorgarten – BIO und spart Verpackung. 🙂

An meinem persönlichen „Haushalts-Masterplan“ ändert sich in der tat nur wenig, was aber nicht bedeutet, dass es keine Erfolge gäbe. Wir kommen insgesamt mit unseren guten Vorsätzen in jedem Jahr ein Stück weiter, was die Angelegenheit natürlich auch immer schwieriger macht. Wer mein Blog nicht so regelmäßig ließt, hier die Kurzübersicht: Weiterlesen

Hummelfutter im Frühjahr

Viele Pflanzen in unserem Garten sind schon sehr alt und stehen dort bereits viele Jahrzehnte, entweder in der ersten Generation oder durch Selbstvermehrung. Einige schöne Pflanzen brauchten wir daher nicht kaufen und haben bei der Neugestaltung des Gartens während der Haussanierung überwiegend auf vorhandenen Bestand zurück gegriffen.

Zum einen sparte (und spart) das eine Menge Geld, zum anderen kann man so sicher sein, dass die Pflanzen auch überleben und gedeihen werden. Viele nachgekaufte Pflanzen sind uns eingegangen oder kümmern etwas vor sich hin. In einem Nordgarten mit schwerem Lehmboden und viel Nässe fühlt sich halt nicht jede Pflanze wohl.

geflecktes Lungenkraut, tolles Hummelfutter im Frühjahr

Bereits vor einiger Zeit haben wir darauf geachtet, blühende Pflanzen im Garten zu haben, die als Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen geeignet sind. Einige haben wir nachgekauft, andere waren bereits vorhanden. Insbesondere den Hummeln wollen wir etwas gutes tun, denn wir haben einige Nester bei uns im Garten, meist sind es Erdhummeln, oder solitäre Bienen, die sich bei uns sehr wohl fühlen. Wir haben ja auch was davon, denn unsere Obstbäume und Sträucher müssen schließlich auch bestäubt werden. Weiterlesen

Wie man sich bettet…

Ich liege meiner Frau zu Füßen, wortwörtlich.

Aber von vorne:

Seit einiger Zeit fahren wir mit einem Zelt in den Urlaub, auch aus Kostengründen, aber auch, weil es uns wirklich gut gefällt, insbesondere unserem Kind. Zu Beginn hatten wir keine Ahnung, welche Ausstattung wirklich funktioniert und haben uns auf den Rat von erfahrenen Freunden verlassen. Das war auch eine gute Idee und hat uns sicherlich sehr viel Ärger erspart, nur in einer Sache haben wir uns später anders entschlossen, als empfohlen.

Tipp: Zelten mit Kind: Ginsterveld bei Renesse in Zeeland, Holland

Der erste Zeltversuch wurde von uns mit „besseren“ Luftmatratzen als Schlafunterlage in Angriff genommen, aber schon nach einer Nacht war klar, das funktioniert so nicht. Ich konnte auf den Teilen nicht pennen und unser Kind rutsche herunter und lag die halbe Zeit auf dem kaltem Boden. Wir brauchten eine andere Lösung und kauften uns die festen Iso-Matten, die auch die „Thru Hiker“ (Fernwanderer) auf den Fernwanderwegen in den USA verwenden. Nicht ganz preiswert, aber praktisch unzerstörbar und warm. Auf die Idee bin ich übrigens auch nur gekommen, weil ich noch gerne Reise-Blogs über den Pacific Crest Trail (PCT) oder den Appalachian Trail (AT) lese.

Auf dem Boden schlafen…

Mit diesen Iso-Matten lösten sich dann beide Probleme, ich konnte gut schlafen und unser Kind konnte nicht mehr runter rutschen, sondern schlimmstenfalls auf eine andere, was er auch gerne tat.

Nach dem letzten Urlaub wurde mir klar:

So gut wie im Urlaub schlafe ich zu Hause nie. Weiterlesen