Kleine lila Blümchen im Rasen

Ich gebe zu, der Titel ist etwas euphemistisch. Wir haben keinen Rasen, sondern eine Grünfläche mit einigen Grashalmen.

Unsere Grünfläche besteht aus: Gänseblümchen, Butterblumen, Klee, Disteln, Zaunwinden, Huflattich, Brennnesseln, Moos, Löwenzahn, Giersch und kleinen lila Blümchen. Sozusagen die gesamtem top 10 der nervigsten Rasenunkräuter. Wir sprechen nicht ohne Grund nicht von Rasen. 😉

Die kleine Braunelle: Heilkraut, Unkraut, Bodendecker

Seit Wochen wollte ich schon nachsehen, was sich da auffällig stark, und eigentlich ganz hübsch lila, ausbreitet und sogar das Moos platt macht.

Google sagt, dass ich nicht der Einzige bin, der danach gesucht hat. Satte 600.000 Treffer für die Suchanfrage im Titel. Respekt. Weiterlesen

It’s not a bug, it’s a feature!

Seit einiger Zeit ärgere ich mich darüber, dass das Theme „Lonely Road“ mit dem ich seit dem „Hackerunfall“ arbeitete, beim Datum keine Jahreszahl anzeigt. Ich konnte auch nicht heraus finden, wo man das ändert, oder ob man das überhaupt ändern kann. Auch wenn ich seit beinahe 10 Jahren blogge, HTML kann ich nach wir vor nur rudimentär, ich bin daher auf ein gutes Theme angewiesen.

Vollzeitvater-Hintergrund

Ein neues Theme zu finden, war aber auch nicht so leicht, wie man zuerst meinen mag, kleine Ansprüche, wie zum Beispiel die eigene Farbanpassung grenzen die Auswahl schon erheblich ein. Das aktuelle Theme „Confit“ ist jetzt auch nicht unebdingt für mich perfekt, zeigt aber zumindest das vollständige Datum an, bei einem Blog, der nun sechs Jahre auf dem Buckel hat, nicht ganz unwichtig, wie auch Leser immer wieder anmerkten.

Das Prinzip des Minimalismus habe ich auch bei digitalen Inhalten gerne im Auge, obwohl ich es auch nicht 100% nüchtern haben mag. Das Theme „Confit“ ist ebenso wie das alte „Lonely Road“ als „clean“ und „very light“ beschrieben. Das trifft es ganz gut und passt zu meinem persönlichem Stil ohne übertrieben spartanisch zu sein. Witzigerweise ist „Confit“ eigentlich als Webseite für Restaurants gedacht, passt also doppelt gut. 😉

Die Einbindung anderer sozialer Medien stellt mich auch bei diesem Theme wieder vor Rätsel, aber ich muss ja nicht alle Probleme auf einmal lösen.


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Voranzucht auf der Fensterbank, 2017

Es ist Februar, einige werden mit der Voranzucht von Paprika, Peperoni und Melonen bereits im Januar begonnen haben, ich habe erst vor einigen Tagen den ersten Voranzucht-Kasten (Minigewächshaus) auf die Fensterbank platziert.

Spitzkohl, Mangold, Tomaten, Gurken, Rettich

Das gesamte Bio-Saatgut habe ich mittlerweile selbst vermehrt, was in etwa 50,00 bis 75,00 Euro Eigenbedarfsanteil entspricht, so hoch waren vorher meine Saatgut-Bestellungen jährlich bei „Dreschflegel“ und beim „Biogartenversand“. Einige Sorten brauchen zwei Jahre um vermehrt zu werden, bei anderen braucht man etwas Glück, andere wird man nie wieder los, ich denke da zum Beispiel an „Green-in-Snow.“ Dieser Asia-Kohl ist nicht unterzukriegen und wächst selbst im Winter fleißig weiter.

Nicht alles wächst bei uns gut, wir haben einen Nordgarten und sehr schweren Boden. An dem Boden arbeite ich nun schon seit einiger Zeit und es wird endlich besser. Mit einigen Gemüsesorten habe ich aber einfach kein Glück, dabei gelten die sogar teilweise als „einfach“, wie zum Beispiel Kohlrabi. Der hat bei mir noch nie gekappt, die Nachbarin erntet mit meinem Saatgut Kohlrabi groß wie Fußbälle. Ich gebe da nicht auf. 😉 Weiterlesen

Ein Blick in das Haushaltsbuch

Gerade habe ich unser Haushaltsbuch für 2016 abgeschlossen. Nach einem Jahr eine kleine Analyse finde ich immer hilfreich für die guten Vorsätze im folgenden Jahr. Bei uns hat sich an den Vorsätzen, auf den Haushalt bezogen, prinzipiell zu 2016 nicht viel geändert:

Die Auswertung des Haushaltsbuchs zeigt eindeutig: Wir haben da noch eine Menge Arbeit vor uns. Im letzten Jahr waren nur 10% unserer Einkäufe BIO, das ist viel weniger, als ich dachte. Allerdings hole ich ja auch was an Gemüse und Obst aus dem Garten und über die Pflückgemeinschaft, sonst wäre der Wert zumindest etwas höher.

In den letzten Monaten stieg der BIO-Anteil allerdings bis auf 20%, Tendenz steigend.

Die Bohnen „Kaleningrad“ blühen schön rot und nehmen den Topinambur als Kletterhilfe

Den Fleischkonsum haben wir tatsächlich in 2016 reduziert, mit einem gutem Anteil BIO. Schwein und Rind kommt praktisch nur noch in BIO-Qualität (und sehr selten) auf den Tisch, bei Hühnchen klappt das noch nicht so gut. Einen Teil vom Schwein- und Rindfleisch haben wir durch Lamm, Kaninchen und veganen Fleischersatz ersetzt. Gespart haben wir dadurch allerdings nicht. Die Milchprodukte sind zum Großteil in BIO-Qualität, damit ersetze ich persönlich einen hohen Anteil an Fleisch, rein rechnerisch stammen nur 20% der von mir täglich 150 g konsumierten Proteine aus Fleisch. Bei anderen Bodybuildern sieht das ganz anders aus. Weiterlesen

Silvester in der Jugendherberge: Erfahrungsbericht zum Silverster-Programm in Leutesdorf 2016/2017

Zum fünften Mal Silvester in der Jugendherberge, fünf verschiedene Herbergen, fünf verschiedene Programme, diesmal ging es in das ehemalige Kloster in Leutesdorf.

Rheinblick über einen Teil der ehemaligen Kloster-Anlage aus dem Zimmer

Wie in den letzten Jahren auch, fuhren wir mit mehreren Familien, diesmal waren es insgesamt vier mit 7 Kindern zwischen einem Jahr und 7 Jahren. Auch diesmal gaben wir vorab den Hinweis „glutenfrei“ für mich an.

Hier kurz die Übersicht über die letzten vier Jahre:

Als wir die Jugendherberge in Leutesdorf gebucht haben, war diese noch im Bau, daher gab es damals auch noch keine Informationen zum Silvester-Programm oder irgendwelche Erfahrungsberichte oder Bewertungen. Da „Leutesdorf“ zur Kategorie „IV+“ gehört, machten wir uns aber nur wenig Sorgen um die Qualität, womit wir auch richtig lagen.

Anlage und Ausstattung Weiterlesen

Der neue alte Rechner, oder: Es war einmal eine T5500 Workstation für 10K-USD

DELL T5500 als Spiele-Rechner

Für viele Menschen ist ein Smartphone ein richtiger Computer-Ersatz geworden und ich muss zugeben, dass für viele tägliche arbeiten am PC selbst mir ein Netbook völlig ausreichen würde, aber eben nicht für alle. Außerdem benutze ich kein Smartphone, außer zum Navigieren beim Radfahren. 😉

Energetisch geht nichts über ein Laptop, außer einem vergleichbarem Mini-PC. Aber damit geht weder Bildbearbeitung, noch Video-Bearbeitung wirklich gut und auch nicht das Spielen aktueller Spiele, zumindest, wenn man kein Vermögen ausgeben möchte. Ich kaufe schon seit Jahren keine neuen PC mehr, sondern greife stets auf ausgediente Workstations zurück, die als Leasingrückläufer von großen Firmen abgeschrieben sind. Diese Systeme sind dann meist 5 Jahre alt, ich rüste den Rechner für meine Zwecke ein wenig um und habe so eine hochwertige Hardware für vergleichsweise wenig Geld.

In meinem Bekanntenkreis stößt das auf wenig Verständnis. Nichts ist doch älter, als der PC von gestern. Viele sind obendrein der Meinung, dass Workstations, die oft Server-Technik verbaut haben, nie gute Spiele-Rechner sein können. Ich vermute, das hängt stark vom Anspruch ab und natürlich kann ein mehrere Jahre altes System einem brandneuen Spiele-PC nicht das Wasser reichen, soll er auch gar nicht, er soll nur seinen Job möglichst ohne Murren machen, uns dies für möglichst wenig Geld. Weiterlesen

„Alle haben ein Hochbett!“

Bei allen Bemühungen zum Thema „Nachhaltigkeit“ und „Minimalismus“ gibt es einige Bereiche, die sich irgendwie unserer Kontrolle entziehen. Viele Menschen sammeln Dinge an, dabei müssen es nicht immer die Klassiker „Filme“, „Musik“ und „Bücher“ sein.

Wir sammeln Betten.

Das war schon so, bevor wir ein Haus bewohnten, wurde aber mit dem Umzug noch schlimmer. Wer viel Platz hat, kann ja auch Gäste beherbergen. Wir könnten auf die Schnelle 7 Schlafplätze vorweisen, Luftmatratzen und Sofa nicht mitgezählt, sondern nur in Betten. Das letzte Upgrade ging auf unser Kind.

In diesem Jahr ist er ein gern gesehener Gast auf Kindergeburtstagen, immer, wenn wir fragten, wie es denn war, kam als Antwort: „Die Sowiso hat ein Hochbett.“

Wir haben das stets ignoriert. Als nun aber auch noch seine beste Freundin ein Hochbett bekam, war es kaum noch auszuhalten. Wir ließen uns breit schlagen. Weiterlesen

Als Familie zahlt man mehr

Seit unserem Umzug, weg aus Düsseldorf nach Neuss und etwas später nach Mönchengladbach ist uns klar, dass die Gemeinden sehr unterschiedlich zur Kasse bitten. Besonders krass war der Unterschied der Müll-Gebühren von Neuss nach Mönchenlgadbach, für den Preis einer 35 Liter Tonne (mittlere Größe) konnten wir in Neuss eine 1100 Liter Tonne nutzen. Wer in MG Kinder im Windelalter hat, kommt mit 35 Litern aber kaum aus, die größte Tonne, 50 Liter, kosten im Jahr 304,14 Euro.

Die Wasser- und Abwasser-Gebühren sind auch nicht ohne, als Familie braucht man logischerweise auch mehr Wasser, wir zahlen grob 900 Euro im Jahr. Huch.

Aber, was auch die ARD im „Geld-Check“ treffend festgestellt hat, besonders teuer wird es bei der KITA-Betreuung. Die Unterschiede sind enorm:

„Der „Geld-Check“ hat dies für die Ballungsräume Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Leipzig und München berechnet. In einem Radius von jeweils 20 Kilometern liegen die Kitakosten in den einzelnen Kommunen weit auseinander. Spitzenreiter ist der Ballungsraum Hamburg, bei zwei Kita-Kindern liegt die  Differenz hier bei 4400 Euro pro Jahr.“ Weiterlesen

Testbericht glutenfreie Backmischung für Brot: Bauckhof Schwarzbrot

Als wir vor einigen Tagen noch in Holland waren, staunte ich nicht schlecht, dass bei einem normalem Supermarkt regelmäßig frische glutenfreie Backwaren im Regal lagen, also wirklich frische, nicht in Vakuum. Die Brote und Brötchen waren dabei nicht einmal teuer, 750g kosteten 4,25 Euro.

Zu Hause habe ich in der Nähe keine vergleichbare Möglichkeit frisches glutenfreies Brot zu besorgen, daher wird regelmäßig gebacken. Ich mische die Mehle teilweise selbst,  greife aber auch gerne mal auf eine Backmischung zurück. Viele sind eher teuer und taugen nichts, andere bestehen beinahe ausschließlich aus Mais- und Reisstärke, das bringt zwar gute Ergebnisse, ist aber für die Ernährung kein großes Plus.

Unser Alltagsbrot ist dieses: Quark-Proteinbrot

Weitere Rezepte für glutenfreies Brot und Erfahrungsberichte für glutenfreie Backmischungen in meinem Blog unter dem Link.

Diesmal fand ich im Biomarkt eine Neulistung: Das Schwarzbrot von Baukhof. Die Mehle von Baukhof verwende ich sehr gerne, die Backmischungen konnten mich bisher jedoch nicht überzeugen.

Baukhof Schwarzbrot, Backmischung

Baukhof Schwarzbrot, Backmischung

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Zelten mit Kind im Herbst, oder Erfahrungsbericht „Julianahoeve“ bei Renesse

Im Oktober noch einmal ein paar Tage raus, noch einmal an die Nordsee. Nach unseren Erfahrungen im Sommer, bei 12 c° und Dauerregen, dachten wir, uns kann auch im Herbst nichts schocken, wenn wir das Zelt nehmen. Vorausgesetzt, wir rüsten bei den Schlafsäcken und Isomatten etwas auf.

Wir entschieden und für „Julianahoeve“ bei Renesse, wieder ein Campingplatz mit Schwimmbad, Indoor-Spielmöglichkeit und zahlreichen Spielplätzen, ganz ähnlich wie „De Pekelinge“ und nicht weit weg von „Ginsterveld„, wo wir im Sommer zum ersten Mal gezeltet haben.

Auf dem Platz waren wir übrigens die einzigen im Zelt. Na ja, nicht ganz, neben uns war auch eine Familie mit Zelt angereist, die zelteten zum ersten Mal. Vermutlich auch zum letzten Mal, nach einer Nacht flohen die regelrecht vom Campingplatz. Ich vermute, es lag an der mangelhaften Schlafausstattung, nur eine Decke, keine Schlafsäcke und Yoga-Matten als Isolation zum Boden. Im Sommer kann das gut gehen (muss aber nicht), im Herbst ist das aber in keinem Fall eine gute Idee.

Strand, Wasser, Schippe, mehr braucht es nicht.

Strand, Wasser, Schippe, mehr braucht es nicht.

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