Kleine lila Blümchen im Rasen – Deluxe

Vor einiger Zeit habe ich einen kleinen Beitrag über die “ kleine Braunelle“ geschrieben, bei uns findet man diese beinahe flächendeckend im „Rasen“, neben Gänseblümchen und Butterblumen.

Kleine Braunelle im Rasen – bekämpfen?

Jetzt gerade blühen diese wieder um die Wette, die Bienen freuen sich sichtlich darüber, daher mähen wir aktuell nicht ganz so pünktlich, damit die Natur auch was davon hat. Wir halten unseren Garten bewusst recht naturnah, was, ganz nebenbei, viel weniger Arbeit macht. Nicht alle Nachbarn freuen sich darüber. Andere kämpfen in Schwerstarbeit gegen den, in diesem Fall, hartnäckigen Bodendecker. Dabei stören mich allenfalls Giersch und Quecke wirklich. Da ich den Giersch sowieso nicht los werde, ich diesen aber gerne im Salat esse, achte ich nur darauf, dass er sich nicht überall ausbreitet, alles andere endet nur in mühseliger Arbeit. Weiterlesen

7% Inflation? Mein Haushaltsbuch sagt etwas anderes.

Ich führe seit sehr vielen Jahren ein Haushaltsbuch, früher, weil wir es mussten, denn es gab Zeiten bei uns, da war das Geld sehr knapp. Damals rechnete ich jedes Teil, das ich in den Einkaufswagen legte, im Kopf auf den Cent genau mit, denn ich wusste sehr genau, wie viel Geld ich noch im Geldbeutel hatte und mehr war auch nicht mehr da. Diese Angewohnheit habe ich über viele Jahre nicht ablegen können, auch wenn es schon lange nicht mehr nötig war.

Seit vielen Jahren brauchen wir uns um die normalen Einkäufe keine Sorgen mehr zu machen und wir begreifen dies immer noch als „Luxus“.

Dennoch habe ich mein Haushaltsbuch stets beibehalten, aus verschiedenen Gründen, denn nur so kann ich zum Beispiel unseren Anteil an Bio-Lebensmitteln erkennen, oder wie hoch die Mehrkosten im Monat für meine glutenfreie Ernährung sind, oder wie viel Fleisch wir im Jahr essen. Die Inflation, genau genommen natürlich unsere ganz individuelle, eben tatsächlich unseren eigenen Warenkorb, kann ich dabei auch ablesen, denn über einen Monat sind unsere Ausgaben recht konstant, der Dezember ist immer ein Ausreißer, wegen Weihnachten und früher auch der Oktober, wenn wir unsere Geburtstage gefeiert haben und dafür groß einluden. Das hat so schon länger nicht mehr stattgefunden.

Heizölrechnung

Beim Heizölkauf fiel es uns natürlich auch auf, wobei wir Glück hatten und zwei Tage vor dem Ukraine Krieg getankt haben. Wir fanden den Preis zu diesem Zeitpunkt schon hoch, hatten aber einfach kein Öl mehr. Den Entschluss eine neue Ölheizung zu kaufen kam beinahe zeitgleich, obwohl durch den Krieg das Heiz-Öl noch einmal erheblich teurer wurde. Gas allerdings im Verhältnis noch deutlich mehr. Weiterlesen

Der Strompreis ändert alles

Wir haben eine „Preisanpassung“ unseres Energieversorgers erhalten, wir zahlen nun das Doppelte.

Ja, wirklich.

Der monatliche Abschlag beträgt nun für uns 207 Euro, der Preis je kWh nun 0,51 Euro. Das war schon ein kleiner Schock.



Wir haben hier direkt Spar-Maßnahmen ergriffen, auch einige ungewöhnlichere. Durch einen Zufall konnten wir günstig zwei gebrauchte Laptops erstehen, für mich einen DELL Latitude E5540 mit i7-4600 und 16 GB RAM und für meinen Sohn einen HP mit i5-Prozessor. Diese beiden laufen nun im Tagesbetrieb statt der beiden Workstations, diese werden nun nur noch dann hochgefahren, wenn die Leistung wirklich gebraucht wird, zum Spielen, für den Videoschnitt oder die Bildbearbeitung. Die restliche Zeit arbeiten wir nun mit den Laptops, was enorm Energiekosten spart. Mein DELL T7600 zieht unter Last bis zu 750 Watt, das Laptop maximal 75 Watt. Das sollte sich bemerkbar machen.

Außerdem hat mich diese enorme Preiserhöhung dazu veranlasst, direkt auch noch eine Photovoltaik-Anlage für den Netzbetrieb zu kaufen. Eigentlich sollte das erst mit der Dach-Sanierung stattfinden, die wir wegen der neuen Heizung verschoben hatten. Nun werden wir in diesem Jahr „nur“ die Dach-Gaube auf der Südseite sanieren und gleichzeitig eine 2,3 kWh Anlage installieren lassen.

Statt der Ziegel-Eindeckung werden wir eine Folien- und Bitumen-Beschichtung verwenden, samt 28cm Dämmung, das senkt das Gewicht und wir können sorgenfrei die PV-Anlage ergänzen. Diese besteht aus 6 Panels und passt exakt im 3×2 Verbund auf die Gaube, von der Straße aus ist diese praktisch nicht zu sehen.

Volle Südlage, aktuell noch mit der alten Mini-PV-Anlage auf der Dachgaube, die nun einer neuen 2,3 kWh Netz-Anlage weichen muss.

Die Anlage von Solar-Pac kostete 2500 Euro, zzgl. 500 Euro für die Befestigung, dazu kommen die Kosten für Dachdecker und Elektriker mit zusammen rund 500 Euro. Jetzt müssen die Handwerker nur noch Zeit haben, aber wir warten ja schon etwas länger. Weiterlesen

Quartett mit Syndromen und Autoimmunerkrankungen: #MECFS – #POTS – #MCAS – #Fibromyalgie – #Zöliakie – #Diabetes Insipidus Zentralis

Eine Auto-Immunerkrankung kommt selten alleine. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wer das zu mir gesagt hat, oder wo ich es zum ersten Mal gehört habe, aber es ist definitiv was dran.

Meine Liste mit diagnostizierten, chronischen Erkrankungen ist gerade noch einmal um einiges länger geworden und vermutlich bin ich noch nicht am Ende angelangt.

Posturales Tachykardiesyndrom

In in der ANS-Klinik (Neurologische Klinik für das Autonone-Nerven-System)  wurde gerade untersucht, warum mir beim Aufstehen ständig schwindelig wird, mein Herzschlag deutlich ansteigt und nach dem Steigen einiger Treppen mein Herz vorhat aus der Brust heraus zu platzen. Probleme mit meinem autonomen Nervensystem habe ich schon seit einigen Jahren, diese zu diagnostizieren ist aber nicht ganz einfach, denn die meisten Ärzte nehmen die Probleme nicht ernst, in der Fachsprache nennt man das „Medical Gaslightning“, ein Problem, mit dem Menschen, die chronische Krankheiten haben, oft konfrontiert sind. Durch andere Betroffene wurde ich auf die Idee gebracht, meine Werte mit einem Puls-Oxymeter zu erfassen. Das kleine, nicht besonders teure Gerät, brachte mir die notwendigen Hinweise, denn meine Herzfrequenz stieg von 55-66 im Sitzen auf 110 im Stehen an, nur durch das Aufstehen. Die niedrige Sättigung %SpO2 ist vermutlich das Resultat der bereits diagnostizierten Polyneuropathie, das wurde aber noch nicht untersucht.

Posturales Tachykardiesyndrom (POTS)

Einige Ärzte ändern ihre Haltung mir gegenüber, wenn Untersuchungen dann doch eindeutige Probleme nachweisen, einige aber selbst dann noch nicht. Spätestens nun wechsle ich, wenn möglich, den Arzt. Ich war bei vier Urologen in Behandlung, bevor mich einer Ernst genommen hat, am Ende hat mich meine Hausärztin zur Video-Urodynamik in eine Spezialklinik geschickt, denn kein Urologe sah in dieser Untersuchung eine Notwendigkeit für mich. Die Video-Urodynamik zeigte dann eine Neurogene Blasen-Funktionsstörung, nächste Woche werde ich eine Botox-Behandlung erhalten, nachdem ich monatelang verschiedene Medikamente probiert habe, ohne Erfolg.

Insgesamt sind Menschen mit #MECFS erheblich empfindlicher gegenüber Medikamenten, ich habe dies recht deutlich bemerkt im Zusammenhang mit den verschiedenen Anticholinergika, die ich wegen meiner Neurogenen Blasenfunktionsstörung getestet habe, die Nebenwirkungen fühlten sich für mich teilweise lebensbedrohlich an und waren sehr heftig, dies galt für Solifenacin, Trospiumchlorid und Oxybutynin gleichermaßen, wenn auch mit verschiedenen Auswirkungen. Selbst das Betmiga machte mir nach einigen Monaten Probleme, wobei ich es mit Abstand am besten vertragen habe, es ist aber wohl nicht empfehlenswert, wenn man auch noch Probleme mit dem Herz-Kreislaufsystem hat.

Bei der Darmspiegelung wurde dann, mit gut 10 Jahren Verspätung, Zöliakie festgestellt. Dazu habe ich vermutlich noch MCAS, das Mastzellen-Aktivierungs-Syndrom, dieses wird bei mir offenbar (u.a.) durch Histamine getriggert und scheint dafür verantwortlich zu sein, dass ich eine Reizmagen und Reizdarm-Symptomatik habe. Außerdem steht der Verdacht im Raum, dass das MCAS bei mir eine interstitielle Zystitis auslöst, eine chronische Blasenentzündung ohne Bakterien. Die Diagnose steht aber noch aus, wenn sie überhaupt gestellt werden kann.
Ansonsten fand der Arzt nur einen ungewöhnlichen ruhigen Darm, die Perestaltik war praktisch nicht feststellbar, vermutlich ist das auch ein Effekt der Schädigung des autonomen Nervensystems.

Viele dieser Probleme sind schwer zu fassen, Diagnosen oft nur Zufall.

Daher greife ich jeden Strohhalm, der dazu geeignet scheint meine Symptome zu lindern und siehe da, ich habe einen gezogen, der Linderung verursacht hat. Man darf ja auch mal Glück haben, aber natürlich hat es einen Preis, wie immer. Weiterlesen

Wir bleiben beim Öl

Riskanter Plan: T10 Heizkörper bei der Sanierung - mit Erfolg!

Riskanter Plan: T10 Heizkörper bei der Sanierung – mit Erfolg!

Seit zwei Jahren bemühe ich mich um einen Kostenvoranschlag für eine Wärmepumpe in unserem Altbau. Ich habe ja bereits in zwei Artikeln dargelegt, dass dies durchaus denkbar wäre, da unsere Umrüstung auf T10-Heizkörper ein Erfolg war.

Wir sind, entgegen der Aussagen der Sanitär-Installateure damals, nicht erfroren und haben einen tatsächlichen Energiebedarf von 80 bis 100 Kwh/qm inkl. Warmwasser. Leider muss ich mir immer wieder anhören, das dies gar nicht geht, weder geht das, was wir schon gemacht haben, noch geht das, was ich mir vorstelle.

„Man kann es einfach nicht rechnen“ –  und hier liegt das Problem, denn wenn man es nicht rechnen kann, gibt es auch keine Förderung und niemand will den Kopf für meine seltsamen Ideen hinhalten.

Also, auch wenn es eigentlich absolut möglich wäre, hier eine Wärmepumpe zu installieren, geht es nicht – weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Der Installateur, der heute hier war, zeigte sich durchaus beeindruckt von den tatsächlichen Zahlen der Heizung, sagte auch, dass er sich tatsächlich auch eine Wärmpumpe vorstellen könnte, aber wir müssten dann alle T10-Heizkörper gegen T22 tauschen, damit wir die Förderung beantragen können. Dass wir dann vermutlich die Bude tatsächlich nicht mehr warm bekommen, sei mal dahin gestellt, denn dann hätten wir ja wieder Konvektion, dann arbeitet aber die Wärmepumpe vermutlich nicht wirtschaftlich.

Nein Leute, das machen wir nicht. Unser Konzept funktioniert, Konrad Fischer hatte in diesem Punkt absolut recht: Massiv bauen und dann mit Wärmestrahlung arbeiten, niedrige Raumtemperatur, hoher Wohlfühl-Faktor, keine „trockene Luft“, effiziente Energienutzung.

Lesetipp: Wärmestrahlung mit T10 Heizkörpern nach Konrad Fischer – Erfahrungsbericht

Also werden wir eine neue Öl-Heizung, ohne Förderung, installieren lassen, so lange wir das noch dürfen. Die neue Heizung werden wir entsprechend kleiner bestellen und natürlich wird es ein aktuelles Brennwert-Gerät. Das ersparte Geld, denn dieses System ist merklich preiswerter, als eine Wärmepumpe, stecken wir in das Dach und eine PV-Anlage. Eine Gas-Heizung wollen wir nicht und wäre aktuell bei den Heizkosten um ca. 40% teurer und ich wage jetzt mal die Prognose, dass Gas sicher teurer bleiben wird, als ÖL.

Ich hoffe, da die neue Brennwert-Heizung 30% kleiner ausfällt und moduliert, dass wir dennoch etwas an Heizöl einsparen können. Eventuell bringt das neue Dach ja auch noch was.

Wenn die Aussagen der Energieberater stimmen, könnte unser Altbau den KFW55 Standard erfüllen, aber nur in echt, nicht auf dem Papier.

Testbericht glutenfreie Backmischung für Brot: Schär Bio Mix Pan Classic

Schär Bio Mix Pan Classic

Es ist immer noch Corona, das Kind geht weiterhin in die Schule und wir bemühen uns, mal wieder, so wenig wie möglich Kontakte zu haben.

Mittlerweile fahre ich aber zumindest wieder zwei Mal in der Woche einkaufen und auch wieder zum Biomarkt. Die Backmischung für Brot in Bio-Qualität habe ich aber nicht von dort, sondern von einem Ausverkauf eines großes Supermarktes, es lag an einer völlig absurden Stelle, daher konnte ich durch Zufall eine größere Menge zu einem kleinen Preis ergattern. Weiterlesen

Harira, Kichererbsen-Eintopf mit Rindfleisch

Harira, Kichererbseneintopf mit roten Linsen

Harira, Kichererbseneintopf mit roten Linsen

Es gibt Gerichte, die ich immer wieder gerne koche, dazu gehört auf jeden Fall der „Harira“ Eintopf. Ich koche diesen richtig mit Substanz und nicht als „Ochsenschwanzsuppe mit Kichererbsen“, wie ich diese schon serviert bekommen habe. Das ist natürlich Geschmackssache, wer lieber eine Suppe mag, kann einfach mehr Brühe und Tomaten zugeben. Das Gericht gibt es in unzähligen Varianten, ich habe verschiedene Rezepte ausprobiert, dieses ist mir am liebsten.

Die Mengenangaben beziehen sich auf einen großen Topf, das Gericht ist glutenfrei, caseinfrei und erfüllt die Richtlinien für pegane Ernährung.

Die Kartoffeln und Karotten in kleine Würfel schneiden, den Stauden-Sellerie quer in kleine Streifen, die Zwiebeln fein hacken und alles beiseite stellen. In einem großen Topf Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln glasig schmoren, dann das Fleisch dazu geben. Wenn das Fleisch Farbe angenommen hat oder zu viel Saft verliert das Gemüse, Kichererbsen und die Linsen zugeben und mit Brühe bedecken. Alles zusammen aufkochen und in etwa eine halbe Stunde köcheln lassen (bei Verwendung von Gulasch anstatt Hackfleisch 60 Minuten), dann die Gewürze unterheben. Wenn der Eintopf zu fest wird, die Tomaten portionsweise zugeben und insgesamt 30 Minuten weiter kochen. Am Ende der Garzeit die fein geschnittene Petersilie unterheben und mit Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer abschmecken. Falls der Eintopf zu flüssig geworden ist, mit Tomatenmark oder Speisestärke abbinden.

Anstatt Rind habe ich schon mal Lamm oder Hähnchen verwendet, ist auch sehr lecker. Es geht auch vegan ganz gut, dafür einfach das Fleisch weg lassen und Gemüsebrühe verwenden, durch den hohen Anteil Hülsenfrüchte ist das Gericht auch vegan sehr proteinhaltig.

 

Zutaten: Weiterlesen

Die Pegane Ernährung bei Myalgischer Enzephalomyelitis (ME-CFS), Poly-Neuropathie und Fibromyalgie

Jahrelang hatte ich nur wenige Symptome meiner Myalgischen Enzephalomyelitis und der  Polyneuropathie, die damit zusammenhängende Fibromyalgie war beinahe komplett verschwunden. Einige Symptome, wie z.B. Juckreize an Armen, Beinen, Händen und Füßen blieben konstant vorhanden, ebenso häufige Krämpfe in Waden, Beinen und dem Rücken, alle anderen Symptome habe ich durch eine GFCF-Diät vor über 10 Jahren und anschließender dauerhafter anti entzündlicher und vor allen glutenfreier Ernährung überwiegend beseitigt.

Seit drei Jahren sammelten sich immer mehr neue Symptome an, die ich anfangs gar nicht mir der Myalgischen Enzephalomyelitis, der Polyneuropathie oder Fibromyalgie in Verbindung gebracht habe:

„Die Myalgische Enzephalomyelitis/das Chronische Fatigue-Syndrom ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die oft zu einem hohen Grad körperlicher Behinderung führt. […] Neben der Post-Exertional Malaise leiden die Betroffenen unter Symptomen des autonomen Nervensystems wie Herzrasen, Schwindel, Benommenheit und Blutdruckschwankungen. Viele Betroffene können dadurch nicht mehr für längere Zeit stehen oder sitzen. Medizinisch spricht man von der orthostatischen Intoleranz. […] Hinzu kommen Muskelzuckungen und -krämpfe, massive Schlafstörungen und neurokognitive Symptome wie Konzentrations-, Merk- und Wortfindungsstörungen (oft als »Brain Fog« bezeichnet) sowie die Überempfindlichkeit auf Sinnesreize. “  mecfs.de
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Polyneuropathie, ME/CFS und Fibromyalgie oder doch noch was anderes?

Nach vielen Jahren ohne Arztbesuche, außer bei Sportverletzungen und Vorsorge-Untersuchungen, lege ich seit Dezember letzten Jahres wieder einen Ärzte-Marathon hin. Es ist ein kleines Deja-Vu, denn wieder ist es so, dass die Ärzte mir nicht weiter helfen wollten oder konnten.

Ich habe das Pech drei chronische Erkrankungen zu haben, die teilweise kaum einer kennt, dann zusätzlich auch noch das Problem, dass ich nicht in die typischen Muster passe, die normalerweise mit dieser Erkrankung einher gehen. Mit knapp 30 Jahren war es noch viel schlimmer, weil in diesem Alter das einfach extrem selten vorkommt „sie sind viel zu jung“, mit Mitte 40 bin ich an der typischen Altersgruppe erheblich näher dran, dennoch erfülle ich nicht überall die üblichen Kriterien für z.B. die Polyneuropathie, denn ich habe kein Diabetes und ich trinke auch schon seit Jahren nur noch sehr wenig bzw. gar keinen Alkohol mehr, ich ernähre mich nach den allgemeinen Maßstäben sehr gesund. Offiziell ist es eine „unklare Genese“, was bedeutet, dass der Neurologe die Ursache nicht bestimmen konnte, das macht eine Therapie praktisch unmöglich.

„ME/CFS ist seit 1969 von der WHO als Erkrankung des Nervensystems klassifiziert (ICD-10: G93.3). […]ME/CFS ist eine vernachlässigte Erkrankung, die trotz Häufigkeit und Schwere z. B. an keiner deutschen Universität Bestandteil des Curriculums und dementsprechend auch ärztlicherseits kaum bekannt ist.“ Aus: Petitionen im deutschen Bundestag Weiterlesen

Bienen- und Hummelfutter im Vorgarten

Nach viel Regen in den letzten Tagen kam heute Nachmittag endlich ein wenig die Sonne raus. Der Vorgarten blüht schon seit Wochen ununterbrochen und nun kommen mit den Sonnenstrahlen auch die Bienen und Hummeln endlich wieder zu Besuch. Im Moment sind Thymian und Salbei sehr beliebt, aber auch der Riesen-Kugellauch erfreut sich großer Besucherzahlen.

Großer, runder Zierlauch, wunderschöne lila Blüten, die ein Bienenmagnet sind.

Das Blaukissen blüht bereits seit Wochen, während die Azaleen schon verwelkt sind. Die Birne, Aprikose und der Pfirsich tragen bereits erste Fruchtansätze, während die Feige noch dabei ist, die ersten Blätter zu bilden, der war es wohl bisher einfach zu kalt.

 

Thymian, Blüten mit Biene

Thymian, Blüten mit Biene

Dazu blüht nun das filzige Hornkraut, ein weiß blühender Bodendecker, der auch Trockenheit gut ab kann und daher bei uns im Vorgarten mit voller Südlage gut zurecht kommt. Die Walderdbeeren haben den Regen sehr gut gefunden und sind kräftig gewachsen, ebenso die Minze und der Majoran. Die gelben Zucchini habe ich gerade erst ausgepflanzt, haben aber den teilweise sehr harten Regen gut überstanden.

 

Das filzige Hornkraut, Bodendecker mit weißen Blüten

Das filzige Hornkraut, Bodendecker mit weißen Blüten