Testbericht glutenfreie Backmischung für Brot: Schär Bio Mix Pan Classic

Schär Bio Mix Pan Classic

Es ist immer noch Corona, das Kind geht weiterhin in die Schule und wir bemühen uns, mal wieder, so wenig wie möglich Kontakte zu haben.

Mittlerweile fahre ich aber zumindest wieder zwei Mal in der Woche einkaufen und auch wieder zum Biomarkt. Die Backmischung für Brot in Bio-Qualität habe ich aber nicht von dort, sondern von einem Ausverkauf eines großes Supermarktes, es lag an einer völlig absurden Stelle, daher konnte ich durch Zufall eine größere Menge zu einem kleinen Preis ergattern. Weiterlesen

Harira, Kichererbsen-Eintopf mit Rindfleisch

Harira, Kichererbseneintopf mit roten Linsen

Harira, Kichererbseneintopf mit roten Linsen

Es gibt Gerichte, die ich immer wieder gerne koche, dazu gehört auf jeden Fall der “Harira” Eintopf. Ich koche diesen richtig mit Substanz und nicht als “Ochsenschwanzsuppe mit Kichererbsen”, wie ich diese schon serviert bekommen habe. Das ist natürlich Geschmackssache, wer lieber eine Suppe mag, kann einfach mehr Brühe und Tomaten zugeben. Das Gericht gibt es in unzähligen Varianten, ich habe verschiedene Rezepte ausprobiert, dieses ist mir am liebsten.

Die Mengenangaben beziehen sich auf einen großen Topf, das Gericht ist glutenfrei, caseinfrei und erfüllt die Richtlinien für pegane Ernährung.

Die Kartoffeln und Karotten in kleine Würfel schneiden, den Stauden-Sellerie quer in kleine Streifen, die Zwiebeln fein hacken und alles beiseite stellen. In einem großen Topf Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln glasig schmoren, dann das Fleisch dazu geben. Wenn das Fleisch Farbe angenommen hat oder zu viel Saft verliert das Gemüse, Kichererbsen und die Linsen zugeben und mit Brühe bedecken. Alles zusammen aufkochen und in etwa eine halbe Stunde köcheln lassen (bei Verwendung von Gulasch anstatt Hackfleisch 60 Minuten), dann die Gewürze unterheben. Wenn der Eintopf zu fest wird, die Tomaten portionsweise zugeben und insgesamt 30 Minuten weiter kochen. Am Ende der Garzeit die fein geschnittene Petersilie unterheben und mit Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer abschmecken. Falls der Eintopf zu flüssig geworden ist, mit Tomatenmark oder Speisestärke abbinden.

Anstatt Rind habe ich schon mal Lamm oder Hähnchen verwendet, ist auch sehr lecker. Es geht auch vegan ganz gut, dafür einfach das Fleisch weg lassen und Gemüsebrühe verwenden, durch den hohen Anteil Hülsenfrüchte ist das Gericht auch vegan sehr proteinhaltig.

 

Zutaten: Weiterlesen

Die Pegane Ernährung bei Myalgischer Enzephalomyelitis (ME-CFS), Poly-Neuropathie und Fibromyalgie

Jahrelang hatte ich nur wenige Symptome meiner Myalgischen Enzephalomyelitis und der  Polyneuropathie, die damit zusammenhängende Fibromyalgie war beinahe komplett verschwunden. Einige Symptome, wie z.B. Juckreize an Armen, Beinen, Händen und Füßen blieben konstant vorhanden, ebenso häufige Krämpfe in Waden, Beinen und dem Rücken, alle anderen Symptome habe ich durch eine GFCF-Diät vor über 10 Jahren und anschließender dauerhafter anti entzündlicher und vor allen glutenfreier Ernährung überwiegend beseitigt.

Seit drei Jahren sammelten sich immer mehr neue Symptome an, die ich anfangs gar nicht mir der Myalgischen Enzephalomyelitis, der Polyneuropathie oder Fibromyalgie in Verbindung gebracht habe:

“Die Myalgische Enzephalomyelitis/das Chronische Fatigue-Syndrom ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die oft zu einem hohen Grad körperlicher Behinderung führt. […] Neben der Post-Exertional Malaise leiden die Betroffenen unter Symptomen des autonomen Nervensystems wie Herzrasen, Schwindel, Benommenheit und Blutdruckschwankungen. Viele Betroffene können dadurch nicht mehr für längere Zeit stehen oder sitzen. Medizinisch spricht man von der orthostatischen Intoleranz. […] Hinzu kommen Muskelzuckungen und -krämpfe, massive Schlafstörungen und neurokognitive Symptome wie Konzentrations-, Merk- und Wortfindungsstörungen (oft als »Brain Fog« bezeichnet) sowie die Überempfindlichkeit auf Sinnesreize. ”  mecfs.de
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Polyneuropathie, ME/CFS und Fibromyalgie oder doch noch was anderes?

Nach vielen Jahren ohne Arztbesuche, außer bei Sportverletzungen und Vorsorge-Untersuchungen, lege ich seit Dezember letzten Jahres wieder einen Ärzte-Marathon hin. Es ist ein kleines Deja-Vu, denn wieder ist es so, dass die Ärzte mir nicht weiter helfen wollten oder konnten.

Ich habe das Pech drei chronische Erkrankungen zu haben, die teilweise kaum einer kennt, dann zusätzlich auch noch das Problem, dass ich nicht in die typischen Muster passe, die normalerweise mit dieser Erkrankung einher gehen. Mit knapp 30 Jahren war es noch viel schlimmer, weil in diesem Alter das einfach extrem selten vorkommt “sie sind viel zu jung”, mit Mitte 40 bin ich an der typischen Altersgruppe erheblich näher dran, dennoch erfülle ich nicht überall die üblichen Kriterien für z.B. die Polyneuropathie, denn ich habe kein Diabetes und ich trinke auch schon seit Jahren nur noch sehr wenig bzw. gar keinen Alkohol mehr, ich ernähre mich nach den allgemeinen Maßstäben sehr gesund. Offiziell ist es eine “unklare Genese”, was bedeutet, dass der Neurologe die Ursache nicht bestimmen konnte, das macht eine Therapie praktisch unmöglich.

“ME/CFS ist seit 1969 von der WHO als Erkrankung des Nervensystems klassifiziert (ICD-10: G93.3). […]ME/CFS ist eine vernachlässigte Erkrankung, die trotz Häufigkeit und Schwere z. B. an keiner deutschen Universität Bestandteil des Curriculums und dementsprechend auch ärztlicherseits kaum bekannt ist.” Aus: Petitionen im deutschen Bundestag Weiterlesen

Bienen- und Hummelfutter im Vorgarten

Nach viel Regen in den letzten Tagen kam heute Nachmittag endlich ein wenig die Sonne raus. Der Vorgarten blüht schon seit Wochen ununterbrochen und nun kommen mit den Sonnenstrahlen auch die Bienen und Hummeln endlich wieder zu Besuch. Im Moment sind Thymian und Salbei sehr beliebt, aber auch der Riesen-Kugellauch erfreut sich großer Besucherzahlen.

Großer, runder Zierlauch, wunderschöne lila Blüten, die ein Bienenmagnet sind.

Das Blaukissen blüht bereits seit Wochen, während die Azaleen schon verwelkt sind. Die Birne, Aprikose und der Pfirsich tragen bereits erste Fruchtansätze, während die Feige noch dabei ist, die ersten Blätter zu bilden, der war es wohl bisher einfach zu kalt.

 

Thymian, Blüten mit Biene

Thymian, Blüten mit Biene

Dazu blüht nun das filzige Hornkraut, ein weiß blühender Bodendecker, der auch Trockenheit gut ab kann und daher bei uns im Vorgarten mit voller Südlage gut zurecht kommt. Die Walderdbeeren haben den Regen sehr gut gefunden und sind kräftig gewachsen, ebenso die Minze und der Majoran. Die gelben Zucchini habe ich gerade erst ausgepflanzt, haben aber den teilweise sehr harten Regen gut überstanden.

 

Das filzige Hornkraut, Bodendecker mit weißen Blüten

Das filzige Hornkraut, Bodendecker mit weißen Blüten

Erfahrungsbericht ISIDOR Stelzenhaus, Teil 3

Isidor Stelzenhaus, die Rutsche hat die UV-Strahlung nicht überlebt.

Es ist wieder Frühjahr und wir haben immer noch einen Lockdown, was offenbar dazu führt, dass wieder viele Leute darüber nachdenken, sich ein Stelzenhaus in den Garten zu stellen.

Meine beiden bisherigen Berichte:

werden gerade wieder erheblich öfter gelesen, was mich sehr freut.

Die guten Nachrichten zuerst:

  • Das Stelzenhaus wird immer noch bespielt, der Sohn ist jetzt 10 Jahre alt.
  • Es steht immer noch recht stabil und hat bereits zwei Wintern und Herbststürmen getrotzt.
  • Die Katze erfreut sich an dem Balkon und liegt hier gerne in der Sonne, wenn die Kinder das Haus gerade nicht bespielen.

Nun den zu den nicht so guten Erfahrungen:

  • Die Rutsche ist gebrochen und musste entfernt werden. Die Sonne hatte das Material innerhalb von zwei Sommern völlig spröde werden lassen. So eine Rutsche ist erstaunlich teuer, wir haben diese daher nicht ersetzt.
  • Die Treppe war bereits nach einem Jahr völlig zerfallen, die alte Dachboden-Treppe erfüllt immer noch ihren Zweck, nichts hält länger als ein Provisorium.
  • Das Holz hat sich hier und da verzogen, die Türen und Fenster muss ich daher in diesem Jahr überarbeiten, das hatte ich aber ohnehin vor.

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Die Polyneuropathie und Myalgische Enzephalomyelitis (ME/CFS) meldet sich zurück

Ostpreußische Walderdbeeren, haben wir im Vorgarten, ebenso Minze, Thymian, Estragon, Majoran, Salbei, Birne, Aprikose, Nektarine, Pfirsich, Tafelweintrauben, Feige und Zucchini.

Im Jahr 2005 erwischte mich eine schwere Grippe, die irgendwie nie wieder verschwand. Jahrelang rannte ich zu verschiedenen Ärzten, keiner konnte mir helfen, nachdem die naheliegenden Krankheiten, wie z.B. Diabetes und Borreliose,  ausgeschlossen waren, schickten mich die meisten zum Psychiater. Nur leider waren die bereits nach einer Sitzung davon überzeugt, dass es eine organische Ursache geben musste.

Durch einen Tipp landete ich bei einem Neurologen, der sich speziell mit schwierigen Fällen auseinandersetzte, das war zumindest sein Ruf. Nach vielen Untersuchungen stellte er die Diagnose sensomotorische Polyneuropathie, Myalgische Enzephalomyelitis (ME/CFS), Fibromyalgie (18-18 / 60%) und postvirales Erschöpfungssyndrom. Das war 2008.

Kortison und verschiedene Psychopharmaka halfen mir nicht. Ich trank ein Jahr lang keinen einzigen Tropfen Alkohol, auch das brachte keine Verbesserung. Der Neurologe hatte keine weiteren Therapie-Ansätze, nur mit hoch dosierten Schmerzmitteln konnte ich den Alltag überstehen und arbeiten gehen. Den Rest des Tages verbrachte ich im Bett.

Als er mir mitteilte, dass, wenn es so weiter geht, ich höchstwahrscheinlich mit 40 Jahren komplett bettlägerig sein würde, machte ich mich selbst auf die Suche nach einer alternativen Therapie.

In Deutschland gab es damals kaum Informationen dazu, fündig wurde ich auf englischsprachigen Seiten der USA und Großbritanniens. Hier gab es auch Selbsthilfegruppen für Fibromyalgie und der Myalgischen Enzephalomyelitis. Über Umwege landete ich bei der sogenannten Autismus-Diät, die Patienten mit Fibromyalgie zumindest in vielen Fällen Linderung verschaffen sollte. Valide Studien gibt es dafür bis heute nicht.

Ich wollte es ausprobieren, ging zu einem Ernährungsberater, der sich auf Fibromyalgie spezialisiert hatte, und begann mit der antientzündlichen GFCF-Diät. Nach wenigen Wochen ging es mir viel besser, nach einem Jahr waren die meisten Symptome erheblich abgeklungen, einige sogar verschwunden. Ich benötigte beinahe keine Schmerzmittel mehr. Seither ernähre ich mich konsequent anders, als vor der Erkrankung.

Heute kommt der Begriff “pegane Ernährung” auf, ich nannte es bereits vor Jahren “100% Glutenfrei – 80% Paleo“, im Grunde ist es eine histaminarme, von allergenen freie, anti entzündliche Ernährung. Weiterlesen

1000 Artikel und ich blogge immer noch…

Ein Beitrag von “MamaOnTheRocks” brachte mich etwas ins Grübeln. Ihr Blog ist nun über 10 Jahre alt, “Vollzeitvater” feiert nächsten Monat das 10-Jährige Bestehen, ein Datum zu dem ich bereits darüber nachgedacht habe, den Blog zu beenden.

10 Jahre Blogger

Schon lange schreibe ich nicht mehr nur über den Sohn und ursprünglich war der Blog sogar als Webseite für meine Tätigkeit als Tagesvater gedacht, seit wir in Mönchengladbach wohnen, mache ich das aber nicht mehr, das ist jetzt nun auch schon Jahre her. Die Zugriffszahlen sind von alten Hochs mittlerweile weit entfernt, auch wenn einzelne Artikel immer noch gute Leserzahlen haben, gut genug zumindest für die VG-Wort, sind es absolut gesehen viel weniger, als vor einigen Jahren. Weiterlesen

Ein Blick ins Haushaltsbuch 2020

Nachdem für 2019 mein Haushaltsbuch leider verloren ging, musste ich für 2020 von vorne anfangen. Zum Glück habe ich in den letzten Jahren einige Zahlen hier im Blog erwähnt, so dass ich Vergleiche ziehen kann.

In diesem Jahr war alles anders, vor allem unser Einkaufverhalten hat sich merklich verändert. Früher bin ich vier Mal in der Woche mit dem Rad zum Einkaufen gefahren, in vier verschiedene Läden. Mittlerweile bin ich auf einen Besuch im Supermarkt runter, während des Jahreswechsel sogar auf einen Einkauf für zwei Wochen. Den Besuch beim Bauern auf dem Weg über die Feldwege zu meiner Mutter nicht mitgerechnet.

Dies hatte auch Auswirkungen auf die Statistik, der Bio-Anteil ist leider von 20% auf 10% gefallen, vor allem, weil ich nicht mehr in den Bio-Markt fahre. Der Fleischkonsum war mit 42,7kg je Kopf auf dem Niveau von 2018 und somit höher als im Vorjahr, wo wir mit 31,5kg knapp an der WHO-Empfehlung lagen, da wollen wir in 2021 natürlich wieder hin.

Die Ausgaben für Putzmittel, inkl. Waschmittel, lagen mit 160 Euro im Jahr niedriger, als ich vermutet habe, aber für meinen Geschmack immer noch zu hoch. Die Katze kostete uns wie immer 200 Euro im Jahr, ohne Impfungen.

Insgesamt haben wir 2019 wieder weniger für den Haushalt ausgegeben, das könnte aber auch an der aktuellen Situation liegen. Die Kindergeburtstage sind praktisch alle ausgefallen, wir haben selber auch keinen ausrichten können, auch beinahe alle Familienfeiern sind ausgefallen, das macht sich auch in den Ausgaben bemerkbar. Das sind allerdings Ausgaben, die ich lieber getätigt hätte.

Für das Jahr 2021 haben wir uns nichts konkretes Vorgenommen, wir hoffen einfach, das es besser wird als 2020, das uns mehrfach hart getroffen hat. Weiterlesen

Omas umgedrehter Apfelkuchen

Dieses Weihnachten war alles anders, vermutlich nicht nur bei uns. Statt “Tante Waltrauts Nachtisch” gab es diesmal “Oma Luzies umgedrehten Apfelkuchen”.

Auf unser mittlerweile traditionelles Hirschgulasch in Gin gekocht haben wir verzichtet und nur meine Fischsuppe, die es sonst als Vorspeise gibt, als Hauptgericht gegessen.

umgedrehter Apfelkuchen

Früher gab es bei uns immer eine Gans, die meine Großmutter selber gemästet, geschlachtet und gerupft hat. Eine gekaufte Gans kommt da nur sehr schwer ran und für mehr als vier Personen wird es dann auch schon knapp. Ich habe das nur einmal gemacht, nach dem Rezept meiner Oma versteht sich. Leider mögen weder meine Frau noch unser Kind Gans gerne, so dass ich davon komplett abgekommen bin. Das Hirschgulasch war ein Versuch, der gut angekommen ist und seit vielen Jahren eigentlich an Weihnachten bei uns dazu gehört, wenn Freunde und Familie an Heiligabend zu Besuch kommen. Das fiel in diesem Jahr nun leider aus.

Den Kuchen wollte ich mir aber nicht nehmen lassen. 😉

Der Kuchen gelingt mit normalem Mehl etwas besser, als meine glutenfreie Variante, bei der ich das normale Weizenmehl und die Speisestärke durch die entsprechende Menge “Kuchen und Kekse Mehl” von Schär ersetze. Aber ich esse den Kuchen auch sehr gerne, daher mache ich ihn eigentlich immer glutenfrei.

Der Apfelkuchen von Oma ist der Beste, das weiß jeder. Hier ist unser Familienrezept für umgedrehten Apfelkuchen: Weiterlesen