DELL Workstation T5500, für das Gaming aufrüsten?

Es ist nun drei Jahre her, dass ich meine letzte Workstation gegen ein neueres Modell getauscht habe. Das war im Dezember 2016 und in den letzten Tagen habe ich mich wieder damit beschäftigt, ob ich nun einen Systemwechsel vornehmen sollte.

In dem Artikel: „Der neue alte Rechner, oder: Es war einmal eine T5500 Workstation für 10K-USD“ hatte ich meine Vorlieben für ausrangierte Workstations erwähnt.

Da ich mich dazwischen nicht besonders für PC-Hardware interessiere, dauert es immer ein paar Stunden, bis ich mir einen Überblick verschafft habe, welche Komponenten gerade aktuell sind, was diese kosten und welche Leistung man für sein Geld bekommen kann.

Hinweis: Mein Vorgehen alte Profi-Systeme aufzurüsten ist sicher nicht für jeden sinnvoll!

Was ich an den alten Workstations einfach liebe ist die Tatsache, dass diese Systeme unfassbar stabil laufen. Ich habe in den letzten 15 Jahren nicht einen Ausfall der Original-Hardware gehabt. Mein vorletzter Dell XPS Tower wog mal eben 35 (!) Kilogramm. Er ist immer noch bei meinem Vater im Geschäft im Einsatz und läuft jeden Tag, nur der Gehäuselüfter wurde dieses Jahr getauscht. Meine letzte Workstation dient bei einem Bekannten immer noch als Video-Server, ohne Ausfälle.

Auch aktuelle Workstations wiegen gerne über 15 Kilogramm, das steckt viel Qualität drin. Natürlich kann ein normales Consumer-Gerät in einigen Punkten überlegen sein, es liegen ja teilweise viele Jahre zwischen einem aktuellem i5-System vom Elektronikmarkt zu einer Dell T5500-Workstation aus 2009 oder einer T5600 aus 2013.

DELL T5500, SSD, GTX 1060

Für einen High-End-Gamer steht es ohnehin außer frage, ein mehrere Jahre altes System zu verwenden, hier wird eigentlich immer die neueste Hardware ran müssen, aus der Top-Consumer-Liga, versteht sich. Solche System bekommt man aber auch nicht unter 1500 Euro bis 2000 Euro und die will nun auch nicht jeder ausgeben.

Mit einem günstigen Angebot für 500 Euro kann man zwar surfen, aber kaum anspruchsvollere Bildbearbeitung sinnvoll durchführen und beim Gaming ist dann auch oft früh Feierabend.

In Spielzeitschriften werden oft Benchmarks und FPS mit 3D-Shootern ermittelt, hier spielt die GPU meist die größere Rolle. Für mich ist das nicht ganz so ausschlaggebend, denn ich spiele überwiegend Games wie „Civilisation VI“, die Anno-Reihe und „Galactic Civilisation III“. Dieses Spiele verlangen bei großen Karten dem Rechner ebenfalls alles ab und das vor allem bei der Prozessorleistung. Hier können alte Workstations mit aktuellen Systemen absolut mithalten.

Ich habe halt keine Lust, mir jedes Mal nach „Runde beenden“ erstmal nen Kaffee holen zu können, bevor es weitergeht.
Solche Rechenzeiten / Werte werden zum Vergleich in Testberichten sehr selten heran gezogen, obwohl dies ebenso nervig sein kann, wie hier und da ein Framedrop in einem 3D-Spiel.

Aber weiter im Thema.

Es bleiben für die Kompromissbereiten die Systeme im Neuwert rund um die 1000 Euro. Das wäre die Leistungsklasse, die ich normalerweise auch kaufen würde. Bei den typischen Spiele-Zeitschriften läuft das als „untere Mittelklasse“. Weiterlesen

Couscous- / Bulgur-Salat, glutenfrei

Spielberger Mais Couscous, glutenfrei

Durch Zufall habe ich beim Einkaufen ein für mich neues glutenfreies Produkt entdeckt: Couscous aus Mais von Spielberger.

Früher habe ich gerne Bulgur-Salat gegessen, als ich die Packung sah, musste die einfach mit und ausprobiert werden. Den Couscous habe ich mit kochender Gemüsebrühe aufgegossen, auf 250g Mais-Couscous kommen ca. 400ml Flüssigkeit, das lässt man dann gut 10 Minuten ziehen.

In der Zwischenzeit kann man das Dressing vorbereiten, Rezepte dazu gibt es wie Sand am Meer, ich halte es gerne einfach: Weiterlesen

Mediterraner Vorgarten

Die Aprikose im Vorgarten als Spalierobst

Als wir nach dem Hauskauf unseren Vorgarten vor einigen Jahren neu anlegten, übernahmen wir alle Pflanzen, die noch zu retten waren und ergänzten diese vor allem mit Pflanzen die essbar sind, sowie einigen Kräutern die ich für die Küche benötige.

In direkter Nähe zur Haustüre kamen verschiedene Salbei, Rosmarin, verschiedene Thymian, Majoran, Estragon, Pfefferminze, echte Spearmint, Katzenminze und Curry- sowie Bohnenkraut.

Über die Haustüre und die Garageneinfahrt lasse ich eine Tafeltraube ranken, dazu gesellen sich ein Feigenbaum, eine Aprikose, ein Pfirsichbäumchen, ein Birnenbaum, eine Nektarine und eine Feige und einige Lavendel-Büsche.

Wenn man das so liest, könnte man meinen, wir hätten einen riesengroßen Vorgarten, es sind aber nur gut 25 qm, inkl. Aufgang zur Haustüre.

Der Vorgarten und die Haustüre liegen nicht beschattet in voller Südseite, was unsere Pflanzenauswahl erklärt. Weiterlesen

Das Stelzenhaus: Erfahrungsbericht ISIDOR Domizilio Spielturm

Isidor Domizilio Stelzenhaus mit 2 Meter Plattformhöhe

Isidor Domizilio Stelzenhaus mit 2 Meter Plattformhöhe

Seit weit über einem Jahr sprach unser Kind davon, ein neues Spielhaus oder Baumhaus haben zu wollen, da sein altes Smoby-Spielhaus aus Kunststoff nun wirklich viel zu klein geworden war. Wir haben es so lange wie irgend möglich heraus gezögert, denn so ein Stelzenhaus geht ordentlich ins Geld, macht eine Menge Arbeit beim Aufbau und wird voraussichtlich nur wenige Jahre bespielt werden.

Der Sohn ist mittlerweile acht Jahre alt und kommt nun in die 3. Klasse. Wie viele Jahre soll er damit noch spielen können und vor allem wollen? Das Stelzenhaus musste also auf jeden Fall eine gewisse Größe haben, um irgendwie Sinn zu machen. Die Plattformhöhe sollte mindestens zwei Meter sein, was die Auswahl erheblich einschränkte, die Stehhöhe im Haus selber sollte mindestens 1,60 Meter betragen.

Wir haben also dem Kind ein Jahr lang gesagt, dass es sonst nichts zum Geburtstag bekommen würde und wir in der Verwandtschaft zu diesem Zweck zusammenlegen werden. Er war einverstanden und wollte es dennoch auf jeden Fall haben. Nun gut. Weiterlesen

Bärlauch-Pesto und Bärlauch-Butter

Bärlauch-Pesto

Wir haben nicht wirklich einen Nutzgarten, aber wir haben in unserem Garten viele Nutzpflanzen. Die stehen einfach zwischen Stauden, Büschen und Heckenpflanzen und fallen so meist wenig auf. Der ein oder andere Besuch fragt schon mal, was da denn so toll blüht und schaut dann recht verwundert, wenn die Antwort zum Beispiel: Feldsalat, Radieschen oder Mangold lautet.

Aktuell ist es Zeit den ersten Wintersalat zu ernten und vor allem den Bärlauch zu pflücken, am besten, bevor dieser beginnt zu blühen. Bärlauch hat eine schöne Knoblauch-Note und ist ein Wildgemüse, was man auch in der freien Natur finden kann. Weiterlesen

20c° im Februar – Wer braucht da ein Frühbeet?

Seit gut zwei Wochen werkle ich im Garten bereits herum, dabei hat noch nicht einmal die Zierquitte geblüht. Der Wintersalat erfreut sich bester Gesundheit, der Feldsalat sprießt in jeder Ecke und selbst Mangold und Pak-Choi haben begonnen zu wachsen. Der Senfkohl oder auch Asia-Salat „Green in Snow“ ist bereits ernte-reif gewachsen.

„Merveille des quatre saisons“ – Feldsalat – roter Mangold

Wir haben immer noch Februar und in wenigen Tagen werde ich den ersten Freiland-Salat ernten. Ich habe noch nicht einmal mein Frühbeet fertig gemacht und gerade erst damit begonnen, das Hochbeet vorzubereiten. Weiterlesen

Wärmestrahlung mit T10 Heizkörpern nach Konrad Fischer – Erfahrungsbericht

Da bin ich schon so viele Jahre Blogger und wundere mich dann doch noch manchmal, zu welchen Beiträgen auch noch nach Jahren Nachfragen kommen. Was mich übrigens freut.

In den letzten Wochen habe ich zahlreiche Nachfragen per E-Mail und Kommentare im Blog zur Haussanierung vor einigen Jahren gestellt bekommen. Wir haben damals ja bewusst weitestgehend auf eine „energetische“ Sanierung verzichtet und haben zuerst einen anderen Weg ausprobiert.

Wir hatten den Plan alle Heizkörper auf Wärmestrahlung umzustellen und zwar altmodisch mit T10-Heizkörpern, was eher preiswert ist, und nicht mit einer trägen Fußboden- oder Wandheizung. In der Theorie braucht man dadurch eine geringere Raumtemperatur, als mit herkömmlichen Heizkörpern mit hoher Konvektion, bei gleichem Wohlbefinden. Das soll Energie sparen und besser für die Raumluft sein. Dazu soll man laut, dem leider mittlerweile verstorbenen, Konrad Fischer auf die Nachtabsenkung verzichten und möglichst auf massive Baustoffe setzen.

Die T10-Heizkörper von Viessmann wurden anfangs gerne übersehen, wir wurden oft gefragt, ob wir eine Fußbodenheizung eingebaut hätten.

Nicht alles was her Fischer schrieb oder sagte findet meine Zustimmung, aber ich dachte, dass wir es im Bezug auf seine Tipps für Altbauten ruhig ausprobieren können, insbesondere was seine Hinweise zur Dämmung und der ENEV angeht.

Da wir nun einige Winter in dem Haus mit Baujahr 1962/63 verbracht haben, ist es vielleicht kein Fehler, noch einmal den Erfolg oder auch Nicht-Erfolg in einem kleinem Erfahrungsbericht zusammen zu fassen.

Auch wenn wir auf große Maßnahmen wie Fassaden-,  Dach-, und Kellerdämmung verzichtet haben, einige kleinere „energetische“ Maßnahmen haben wir dann doch gemacht: Weiterlesen

Ein Blick ins Haushaltsbuch, 2018

Wir sind so umweltbewusst, wir recyceln sogar unsere guten Vorsätze in jedem Jahr. 😉

Die Zucchini im Vorgarten – BIO und spart Verpackung. 🙂

An meinem persönlichen „Haushalts-Masterplan“ ändert sich in der tat nur wenig, was aber nicht bedeutet, dass es keine Erfolge gäbe. Wir kommen insgesamt mit unseren guten Vorsätzen in jedem Jahr ein Stück weiter, was die Angelegenheit natürlich auch immer schwieriger macht. Wer mein Blog nicht so regelmäßig ließt, hier die Kurzübersicht: Weiterlesen

Gemüse-Eintopf mit roten Linsen, vegan, gfcf, glutenfrei

Wir haben eine Zucchini-Pflanze im Vorgarten, nur eine einzige Pflanze, und ich weiß schon beinahe nicht mehr, wie ich die Erträge alle verarbeiten soll. Ein Gemüse-Eintopf ist da am ehesten geeignet, eine oder zwei Zucchini verschwinden zu lassen. 😉

Über Twitter habe ich erfahren, dass wir nicht die einzige Familie mit diesem Problem sind:

In diesem Jahr legt sich der Vorgarten so richtig ins Zeug, die Nektarine hat so viele Früchte getragen, wie noch nie, die Aprikose hängt wegen der viele Früchte schon beinahe auf der Erde, die Zucchini hat sicher schon 7 bis 8 Kilogramm abgeworfen, die Weinrebe hängt unfassbar voll mit leckeren, kernlosen Trauben, die Birne und die Feige tragen auch zum ersten Mal einige Früchte.

Ja, wir haben das tatsächlich alles im Vorgarten. Einige Pflanzen waren leider nicht so von diesem Rekordsommer begeistert, die ostpreußischen Walderdbeeren sich offensichtlich anderes gewöhnt und haben desertiert. Auch die Blaubeeren kämpfen um ihr Überleben, einige Stauden sind bereits vertrocknet. Vielleicht pflanze ich stattdessen eine Avocado. 🙂

Die Zucchini im Vorgarten

Zum Rezept:

Das Gemüse wird vorbereitet und gewürfelt, Kartoffeln, Möhren, Zucchini, Paprika Zwiebeln anschließend in Olivenöl anschwitzen und mit Wasser oder Brühe ablöschen. Die Tomaten aus der Dose zugeben, mit Salz, Pfeffer, Paprika und Muskat würzen. Ein Schuss Obst-Essig kommt noch dazu sowie etwas Zucker, beides zusammen wirkt wie ein Geschmacksverstärker. Alles schön aufkochen und die gewaschenen roten Linsen unterheben, alles nun 15 bis 20 Minuten köcheln lassen und gelegentlich umrühren.

Gemüseeintopf mit Kartoffeln und Linsen, vegan, gfcf, glutenfrei

Am Ende der Kochzeit Ajvar zum Abschmecken verwenden und mit Tomatenmark binden, wenn das nötig sein sollte. Die Menge ergibt ca. 10 Portionen, ich esse zwei, meiner Frau reicht eine, um satt zu werden. Für mich bedeutet das für das ein eher kleines aber sättigendes Abendessen mit nur 480 Kcal, bei immerhin 19g Protein.

Zutaten: Weiterlesen

Linseneintopf mit Spinat (Palak Dal), vegan, gfcf

Nach langer, langer Zeit wieder mal ein Kochrezept. Wer weniger Fleisch konsumieren möchte, ohne dabei weniger Protein zu sich zu nehmen, kommt um Hülsenfrüchte nicht herum. Eintöpfe mit Bohnen und Linsen waren schon zur Römerzeit das „Kraftfutter“ für Legionäre und Gladiatoren, zusammen mit Getreidebrei. Römische Rezepte wären sicherlich auch mal interessant, aber ich greife zuerst auf die indische Küche zurück, da habe ich stets alle Zutaten im Haus. 😉

Hülsenfrüchte erfüllen nicht die üblichen Paleo-Richtlinien, aber das hat mich schon früher nicht davon abgehalten, diese in meiner Küche zu verwenden, frei nach dem Motto: Was bei Oma auf den Teller kam, kann nicht falsch sein. Wobei meine Oma sicher kein indisches Rezept genommen hätte.  Weiterlesen