Ein Tag im Odysseum

„Museum“ ist nun nicht unbedingt ein Begriff, mit dem man Abenteuer, Spiel und Spaß verbindet. Bisher hatte unser Kind noch kein Museum von innen gesehen, im Urlaub besuchte Burgen einmal ausgenommen.

Das Odysseum in Köln, auch bekannt als das „Museum mit der Maus“, ist umgangssprachlich bei uns im Bekanntenkreis eher als „Mauseum“ bekannt. Das Odysseuem richtet sich im Angebot speziell an Kinder ab fünf Jahren. Mit sechs Jahren war unser Kind in der optimalen Altersgruppe, die ich persönlich bei 6 – 10 Jahren sehe.

Eine Familienkarte kostet 44,00 Euro, die Sonderausstellung „Ice Age“ kostet allerdings extra, zusammen sind das dann 69,90 Euro für zwei Erwachsene und zwei Kinder.

Aktuell gibt es die Themenwelten „Erde“ und „Leben“ zu sehen, zusätzlich noch die „Eiszeit“.  Dazu gibt es noch das Museum mit der Maus, das sind Lach- und Sachgeschichten zum Anfassen.

In den Ferien war natürlich ordentlich was los, es war aber noch nicht zu voll. Beinahe fünf Stunden rannte unser Kind durch die Räume und probierte vieles aus. Danach waren wir alle ganz gut geschafft.

Das Odyssuem hat bei unserem Sohn regelrecht Begeisterung ausgelöst, es war wohl ein tolles erstes Mal im Museum.

Im Odysseum, anfassen erlaubt

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„Camping International“

Sieben Wochen Ferien, meine Frau weiß schon gar nicht mehr wohin mit ihrer guten Laue, ein Arbeitgeberwechsel macht es möglich und erleichtert uns die lange Zeit zwischen Kindergarten-Ende und der Einschulung erheblich. Da nicht sicher war, dass wir (meine Frau) drei Wochen zusätzlich frei bekommt, hatten wir vorerst keinen Urlaub gebucht.

Letzte Woche sind wir dann noch einmal spontan Zelten gefahren, diesmal nach Nieuwvliet (Zeeland) zum „Camping International„, auch ein Platz von Ardoer, ebenso wie zuvor „De Pekelinge„, „Julianahoeve“ und „Ginsterveld„. Unsere Fahrräder waren auch wieder dabei, dem Dachlift sei Dank, der Sohn musste auf seinen Wipproller zurück greifen, sein Kinderrad passt leider nicht mehr auf den Träger.

Der Strand gehörte uns, eine Burg muss sein.

Der Platz „Camping International“ ist viel kleiner als alle anderen Plätze auf denen wir bisher waren, rechnet man die Mobilheime raus, ist es eher „Mini-Camping“. Leider auch, was die Ausstattung des Platzes angeht. Weiterlesen

Der Wipproller, oder wie es bei uns heißt: Wuppelroller

Während unseres Aufenthalts in Holland auf den Campingplätzen war uns immer wieder ein uns nicht weiter bekanntes Gefährt aufgefallen. Die Kinder kreuzten in jede Richtung mit erstaunlicher Geschwindigkeit und Wendigkeit über den Platz. Unser Sohn war total fasziniert und nannte dieses tolle Gerät „Wuppelroller“.

Natürlich wollte er auch einen.

Wir planten diesen also als Weihnachtsgeschenk ein. Dann begann die Suche, erst beim Fahrradhändler, dann im Spielzeugladen, verschiedene Kaufhäuser, wir wurden einfach nicht fündig. Also doch im Internet bestellt, dabei hätten wir uns den Roller gerne vorher in Ruhe angesehen. Günstig ist das Teil nicht so wirklich, mit gut 130 Euro ist er eher vergleichbar mit einem Fahrrad. Gebraucht konnten wir ihn nirgends finden.

Zu Weihnachten stand der neue Wuppelroller dann doch unterm Baum und wurde begeistert ausgepackt.

Wipproller im Einsatz

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Unter den eigenen Verhältnissen leben?

Vor einigen Tagen las ich durch Zufall einen Artikel bei „Zeit-Online“ mit dem Titel:

Wozu der ganze Stress.“

Dieser Artikel beleuchtete etwas, was mich seit mindestens fünf Jahren beschäftigt und es auch heute noch tut. Er ging der Frage nach, ob Familien wirklich so oft auf zwei Einkommen angewiesen sind, wie es einem die Statistiken zeigen. Da bei uns je nur ein Elternteil arbeitet und der andere „nur“ zu Hause ist, haben wir für uns ja schon klar gestellt, dass wir mit einem Einkommen gut zurecht kommen können. Nach allen üblichen Definitionen gehören wir dabei ganz klar „nur“ zur „Mittelschicht“.

„Früher reichte ein Gehalt, um eine Familie zu ernähren. Heute braucht es zwei, heißt es. Aber stimmt das wirklich?“ Zeit-Online

In unserem Freundes- und Bekanntenkreis sind wir damit aber eher die Ausnahme, in den meisten Fällen geht der Partner zumindest einem Teilzeit-Job nach, einige haben auch die Doppel-Teilzeit-Lösung, eine Variante, die auch uns prinzipiell vorgeschwebt hat, aber nicht umsetzbar war. Ich will jetzt gar nicht weiter darauf rumreiten, der Artikel ist ganz gut geschrieben und mit vielen Zahlen versehen, ich brauche das ja nicht zu wiederholen.

Mir geht es um eine andere Frage, die auch dem Artikel entstammt: „Wäre es wirklich so schlimm auf dem Niveau der 80er-Jahre zu leben?“

1987

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Silvester in der Jugendherberge: Erfahrungsbericht zum Silverster-Programm in Leutesdorf 2016/2017

Zum fünften Mal Silvester in der Jugendherberge, fünf verschiedene Herbergen, fünf verschiedene Programme, diesmal ging es in das ehemalige Kloster in Leutesdorf.

Rheinblick über einen Teil der ehemaligen Kloster-Anlage aus dem Zimmer

Wie in den letzten Jahren auch, fuhren wir mit mehreren Familien, diesmal waren es insgesamt vier mit 7 Kindern zwischen einem Jahr und 7 Jahren. Auch diesmal gaben wir vorab den Hinweis „glutenfrei“ für mich an.

Hier kurz die Übersicht über die letzten vier Jahre:

Als wir die Jugendherberge in Leutesdorf gebucht haben, war diese noch im Bau, daher gab es damals auch noch keine Informationen zum Silvester-Programm oder irgendwelche Erfahrungsberichte oder Bewertungen. Da „Leutesdorf“ zur Kategorie „IV+“ gehört, machten wir uns aber nur wenig Sorgen um die Qualität, womit wir auch richtig lagen.

Anlage und Ausstattung Weiterlesen

Zelten mit Kind im Herbst, oder Erfahrungsbericht „Julianahoeve“ bei Renesse

Im Oktober noch einmal ein paar Tage raus, noch einmal an die Nordsee. Nach unseren Erfahrungen im Sommer, bei 12 c° und Dauerregen, dachten wir, uns kann auch im Herbst nichts schocken, wenn wir das Zelt nehmen. Vorausgesetzt, wir rüsten bei den Schlafsäcken und Isomatten etwas auf.

Wir entschieden und für „Julianahoeve“ bei Renesse, wieder ein Campingplatz mit Schwimmbad, Indoor-Spielmöglichkeit und zahlreichen Spielplätzen, ganz ähnlich wie „De Pekelinge“ und nicht weit weg von „Ginsterveld„, wo wir im Sommer zum ersten Mal gezeltet haben.

Auf dem Platz waren wir übrigens die einzigen im Zelt. Na ja, nicht ganz, neben uns war auch eine Familie mit Zelt angereist, die zelteten zum ersten Mal. Vermutlich auch zum letzten Mal, nach einer Nacht flohen die regelrecht vom Campingplatz. Ich vermute, es lag an der mangelhaften Schlafausstattung, nur eine Decke, keine Schlafsäcke und Yoga-Matten als Isolation zum Boden. Im Sommer kann das gut gehen (muss aber nicht), im Herbst ist das aber in keinem Fall eine gute Idee.

Strand, Wasser, Schippe, mehr braucht es nicht.

Strand, Wasser, Schippe, mehr braucht es nicht.

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Zelten mit Kind: Ginsterveld bei Renesse in Zeeland, Holland

Strand bei Burgh-Hamsteede, Zeeland, Ginsterveld

Strand bei Burgh-Hamsteede, Zeeland, Ginsterveld

Der Sommerurlaub war bei uns eigentlich gestrichen, mit Ausflügen wollten wir uns und unseren Sohn beschäftigt halten und dabei die Kosten übersichtlich gestalten.

Kurz bevor die Sommerferien dann los gingen, schauten wir noch mal in ein Reiseportal, eine Woche in den Süden, vielleicht… dann traf uns der Schlag.

Für die Woche sollte es praktisch ein Riese pro Person sein, wobei unser Kind voll zahlen sollte. Och, so dringend war es dann doch nicht.

Freunde luden uns ein, mit ihnen einige Tage zu zelten. Da gab es nur einige Schwierigkeiten:

  • Ich habe noch nie in meinem Leben in einem Zelt geschlafen
  • Meine Frau hat noch nie in ihrem Leben in einem Zelt geschlafen
  • Wir haben gar kein Zelt

Da wir mit den Aufenthalten in Mobilheimen in De Pekelinge gute Erfahrungen gemacht haben, wollten wir es mal riskieren zu zelten. Natürlich sollten die Kosten niedrig bleiben und wir kauften daher nur, was wir wirklich nicht hatten und schauten im Keller nach, was so zum Campen verwendbar wäre, auch wenn es nicht die optimale Lösung darstellt. Wir reisen ja mit Auto an und nicht mit dem Rad oder gar zu Fuß. Weiterlesen

Noch mal zum Kitskensberg bei Roermond

Kitskensberg

Kitskensberg

Ja, ein Ausflug jagt den nächsten, aber unser Kind soll ja was erleben. 😉

Nach dem Toverland bei Venlo und dem Brückenkopf-Park bei Jülich (Aachen) fuhren wir noch mal mit Freunden gemeinsam zum Kitskensberg in der Nähe von Roermond. Der große, private Spielplatz liegt wunderbar im Wald, was angenehme Temperaturen und einem eher niedrigen Geräuschpegel (für einen Spielplatz dieser Größe) garantiert. Wer zum ersten Mal anreist, wundert sich, wie versteckt der Spielplatz liegt, die Einfahrt kann man sehr leicht übersehen.

Es ist schon ein echter Geheimtipp, zumindest für Deutsche. 🙂

Am Wochenende war es gut gefüllt, aber immer noch ein Plätzchen zu finden, das Auto passte allerdings nicht mehr auf den Parkplatz, den Wagen stellten wir im gegenüber liegendem Wohngebiet ab, dort war noch reichlich Platz. Weiterlesen

Der Brückenkopf-Park bei Jülich (Aachen)

DSC06121Auf der Empfehlungsliste von Freunden für Ausflüge mit Kind stand auch der Brückenkopfpark bei Jülich. Der Park ist von uns aus eine ganze Ecke weiter weg, als zum Beispiel das Toverland bei Venlo oder der Kitskensberg bei Roermond.

Brückenkopf-Park, Adresse:

52428 Jülich, Rurauenstraße 11

 

Als wir ankamen waren wir ein wenig überrascht, denn obwohl gerade große Ferien sind, war der Parkplatz nicht sonderlich gut gefüllt. Der Eintritt kostete für ein Kind, zwei Erwachsene und eine Oma knapp 20,00 Euro. Die Toiletten waren doch sehr provisorisch (Container), die zweite Überraschung. Das Gelände ist sehr weitläufig, aber durch zahlreiche kleine Spielplätze kann man auch mit Kindern ein wenig „Strecke“ machen. Es gibt einen großen Haupt-Spielplatz, der wirklich schön ist und einige weitere im angrenzendem Wald, sowie auf dem ehemaligem Gelände der Landesgartenschau in der Zitadelle. Weiterlesen

Toverland bei Venlo? Kennen wir nicht.

Die Holz-Achterbahn ist leider erst ab 140 cm zugelassen-

Die Holz-Achterbahn ist leider erst ab 140 cm zugelassen-

Wir bleiben in den Ferien daheim, was bedeutet, dass wir mit unserem Kind irgendwie „raus“ müssen. Da wir ja nicht weg fahren, können wir dafür aber auch mal einen etwas aufwendigeren Ausflug machen.

Freunde von uns hatten uns vom Toverland erzählt und betonten, dass dies insbesondere auch für kleinere Kinder gut geeignet wäre. Das Toverland geistert nun in unserem Umkreis schon seit Jahren herum. Wir hatten bisher keine Ahnung, was und wo das eigentlich ist, dabei ist es von uns auch wirklich gut zu erreichen, wir waren selber überrascht.

Toverland Adresse: Toverlaan 2, 5975 MR Sevenum, Niederlande

Das Toverland gibt es nun 15 Jahre, was nicht gerade seit gestern ist, aber eben viel zu kurz, als dass meine Frau und ich es in unserer Jugend hätten erleben können, das Phantasialand und auch De Efteling gibt es halt schon was länger und sind uns recht gut bekannt. Da die Eintrittspreise kein Schnäppchen sind, vor allem nicht als Familie, fahren wir jetzt nicht regelmäßig in diese Parks, aber einmal im Jahr kommt es schon vor. Das Phantasialand haben wir zuletzt noch ohne unseren Sohn besucht, wir sind der Meinung, dass sich das für ihn noch nicht lohnt, da er zu viele Fahrgeschäfte noch nicht benutzen darf. Im Toverland sollte das anders sein, wir waren gespannt und fuhren mit Kind hin, in den großen Ferien. Weiterlesen