Herbstferien

Die Herbstferien sind vorbei, die ersten „Ferien“ für unser Kind, seit es in der Schule ist. Er hat sich nach den Ferien tatsächlich auf die Schule gefreut, ich kann mich nicht erinnern, dass mir das jemals passiert ist, aber gut.

Am ersten Schultag sollten die Kinder in Kunst malen, was sie in den Ferien erlebt haben, der Klassiker.

Wir haben uns wirklich Mühe gegeben, dem Kind ein wenig Abwechslung zu verschaffen, der Kalender war zwar nicht ganz voll, dafür waren aber einige sehr außergewöhnliche Unternehmungen dabei, zumindest für uns.

Durch einen glücklichen Zufall kamen wir kostenlos an drei VIP-Tickets für das letzte VLN-Rennen am Nürburgring. Dort war ich selber noch nie, aus gutem Grund, denn Autorennen sind nun wirklich nicht mein Ding, aber als Erlebnis insbesondere für den Sohn doch sicherlich nicht ganz verkehrt und einen Ausflug Wert.  Am 21. Oktober waren wir daher den Tag über am Nürburgring, schauten auch hinter die Kulissen und beobachteten den Start und das Rennen aus einer VIP-Lounge heraus. Für den Sohn das Highlight: Mini-Croissants.

Nürburgring, VLN, Vip-Lounge

Soviel dazu, er ist ja auch kein Fan von „Cars“. Weiterlesen

Vorpremiere mit Pony

Wir haben ein ganz brauchbares Heimkino, nicht mehr ganz so schön wie früher (damals mit mit THX-Ultra), aber immerhin noch 5.1 mit Beamer und Leinwand.

Ein echtes Kino hatte unser Kind bisher nicht gesehen, daher war er völlig aus dem Häuschen, als wir mit ihm recht spontan in ein richtiges Kino gefahren sind. Am letzten Wochenende gab es einen Film, von dem wir sicher waren, dass er ihn gut finden würde: „My little Pony – Der Film“.

 

Am Sonntag war die Vorpremiere und das Kino war voll. Voll mit Mädchen und unserem Sohn. Parallel lief noch „Ninjago“, da waren offenbar die meisten Jungen zu finden: Weiterlesen

„Sind Sie der neue Hausmeister?“

Da ich auch im Kindergarten ausgeholfen habe, wo ich konnte, sah ich keinen Grund, warum ich das in der neuen Schule unseres Sohnes nicht auch machen sollte. Eltern, die sich „freiwillig“ für Tätigkeiten melden, sind üblicherweise selten genug, so dass es nie einen Mangel an Nachfrage gibt. Nach zwei Wochen an der Grundschule bin ich allerdings schon geschockt, in welchen Umfang eigentlich Hilfe gebraucht würde.

Es haben mir schon Eltern entgegnet, dass es wohl kaum Aufgabe der Erziehungsberechtigen sein kann, Schulräume zu putzen oder zu streichen und sie es daher bewusst ablehnen zu helfen, denn das würde ja den Missstand auch noch unterstützen.

Ja nun, das ist grundsätzlich natürlich nicht falsch. Leider ist die Realität aber eben eine andere. Und am Ende bleiben die Aufgaben an den wenigen Händen kleben, die sich dazu bereit erklären. Die anderen Eltern sind ja fein raus, profitieren deren Kinder doch vom Einsatz anderer.

Vermutlich ist das eher kein neues Problem, sondern besteht eher schon seit Jahrzehnten. Es gibt auch Tätigkeiten in der Schule und im Kindergarten, die haben mit „Missständen“ wenig zu tun, sondern gehören einfach dazu. Das Sammeln von Geld für St. Martin, Aufgaben der Schulpflegschaft, Ausflüge, wo Eltern als Aufsichtspersonen einfach gebraucht werden, um einige zu nennen. Aber auch hier melden sich immer die gleichen, die auch schon an anderer Stelle aushelfen. Daran erkennt man, dass das Hinweisen auf „Fehler im System“ nur vorgeschoben ist. Es ist die gleiche Denke, die Eltern in großen Autos direkt auf dem Fußweg vor der Schule halten lassen. Hauptsache das eigene Kind kommt sicher dort an. Andere Kinder werden dadurch gefährdet? Das betrifft mich ja nicht.

Diese nicht solidarische Einstellung geht auf die Kinder natürlich über. Weiterlesen

Plötzlich selbstständig

Mit drei Jahren war Fahrradfahren kein Problem mehr. Aber mit sechs soll er nicht zur Schule fahren können?

Mit drei Jahren war Fahrradfahren kein Problem mehr. Aber mit sechs soll er nicht zur Schule fahren können?

Es ist schon erstaunlich zu beobachten, wie schnell sich Kinder an neue Situationen anpassen können. Zumindest kann ich mit gutem gewissen behaupten, dass sich unser Kind schneller an den neuen Rhythmus gewöhnt hat, als ich.

Heute ist gerade mal der dritte „richtige“ Schultag und wenn ich ihn morgens am Tor abgebe, habe ich den Eindruck, er macht das schon seit Jahren so. Wir fahren nun doch mit dem Fahrrad zur Schule, der Wipproller erfreut sich nicht mehr der nötigen Beliebtheit, was mir persönlich auch ganz recht ist, mit dem Rad geht es dann doch mittelfristig schneller.

Es gibt genau zwei Kinder, die mit dem Rad zur Schule kommen. Zwei, in allen vier Stufen mit je zwei Klassen. Das liegt vermutlich auch daran, dass die Polizei auf dem Info-Abend ausdrücklich davon abgeraten hat, dass die Grundschulkinder mit dem Rad fahren. Weiterlesen

„Der Tornister ist aber schwer.“

Schulanfang, sieben Wochen Pause zwischen Kita-Ende und einem neuem Anfang in der Grundschule. Zeitgleich beginnt meine Frau in einem ebenfalls völlig neuem Job, das bedeutet viele Umstellungen.

Die Ferien haben wir, auch dank des ungeplanten Extra-Urlaubs  meiner Frau, gut rum bekommen. Zwei Wochen waren wir noch einmal in Ginsterveld (Zeeland, Niederlande) zelten, in der letzten Woche dann die Vorbereitungen für die Einschulung, die Zeit ging flott vorbei, ohne größere Zwischenfälle. Weiterlesen

Ein Tag im Odysseum

„Museum“ ist nun nicht unbedingt ein Begriff, mit dem man Abenteuer, Spiel und Spaß verbindet. Bisher hatte unser Kind noch kein Museum von innen gesehen, im Urlaub besuchte Burgen einmal ausgenommen.

Das Odysseum in Köln, auch bekannt als das „Museum mit der Maus“, ist umgangssprachlich bei uns im Bekanntenkreis eher als „Mauseum“ bekannt. Das Odysseuem richtet sich im Angebot speziell an Kinder ab fünf Jahren. Mit sechs Jahren war unser Kind in der optimalen Altersgruppe, die ich persönlich bei 6 – 10 Jahren sehe.

Eine Familienkarte kostet 44,00 Euro, die Sonderausstellung „Ice Age“ kostet allerdings extra, zusammen sind das dann 69,90 Euro für zwei Erwachsene und zwei Kinder.

Aktuell gibt es die Themenwelten „Erde“ und „Leben“ zu sehen, zusätzlich noch die „Eiszeit“.  Dazu gibt es noch das Museum mit der Maus, das sind Lach- und Sachgeschichten zum Anfassen.

In den Ferien war natürlich ordentlich was los, es war aber noch nicht zu voll. Beinahe fünf Stunden rannte unser Kind durch die Räume und probierte vieles aus. Danach waren wir alle ganz gut geschafft.

Das Odyssuem hat bei unserem Sohn regelrecht Begeisterung ausgelöst, es war wohl ein tolles erstes Mal im Museum.

Im Odysseum, anfassen erlaubt

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„Camping International“

Sieben Wochen Ferien, meine Frau weiß schon gar nicht mehr wohin mit ihrer guten Laue, ein Arbeitgeberwechsel macht es möglich und erleichtert uns die lange Zeit zwischen Kindergarten-Ende und der Einschulung erheblich. Da nicht sicher war, dass wir (meine Frau) drei Wochen zusätzlich frei bekommt, hatten wir vorerst keinen Urlaub gebucht.

Letzte Woche sind wir dann noch einmal spontan Zelten gefahren, diesmal nach Nieuwvliet (Zeeland) zum „Camping International„, auch ein Platz von Ardoer, ebenso wie zuvor „De Pekelinge„, „Julianahoeve“ und „Ginsterveld„. Unsere Fahrräder waren auch wieder dabei, dem Dachlift sei Dank, der Sohn musste auf seinen Wipproller zurück greifen, sein Kinderrad passt leider nicht mehr auf den Träger.

Der Strand gehörte uns, eine Burg muss sein.

Der Platz „Camping International“ ist viel kleiner als alle anderen Plätze auf denen wir bisher waren, rechnet man die Mobilheime raus, ist es eher „Mini-Camping“. Leider auch, was die Ausstattung des Platzes angeht. Weiterlesen

Wackelzahn-Pubertät

Es war uns schon seit einigen Wochen aufgefallen, das Kind hatte mit heftigen Wutanfällen zu kämpfen, dazu kamen Zeiten totaler Frustration.

Laute Musik aus dem Kinderzimmer, knallende Türen, fliegende Gegenstände, zerschnittene Klamotten und nette Sprüche wie: „Ich ziehe aus!“ „Ich weiß es aber besser!“ oder „Ich esse nie wieder etwas!“

Hinweis: Türen ohne Häuschendichtung aus den 60er-Jahren knallen besonders gut.

Erstaunlich laut, die kleine Kiste.

Wir bemühten uns möglichst gelassen damit umzugehen, manchmal war es einfach nur lustig, was jetzt nicht wirklich geholfen hat. Weiterlesen

Probetag in der Schule

Die Abschlussfeier im Kindergarten kommt unweigerlich näher, die Termine rund um die Schule nehmen merklich zu. Nach Vorschultest und Schuluntersuchung kam nun der Probetag in der Schule und der erste Elternabend. Den Probetag über begleitete meine Frau unser Kind, den Elternabend habe ich wahrgenommen. Weiterlesen

Die Schultüte

Nur noch wenige Wochen, dann ist es soweit, unser Kind wird ein Schulkind. Die Vorbereitungen laufen langsam aber stetig an, die Schuluntersuchung haben wir längst hinter uns, das Kind ist sozusagen T1 gemustert, als nächstes steht der Schnupper-Unterricht an.

Dass die Schultüte im Kindergarten gebastelt werden würde, war von Anfang an klar, wir hatten daher auch überhaupt nicht daran gedacht, eine zu kaufen. Bei einem Gespräch unter Freunden, die in benachbarten Orten wohnen, wurde uns klar: So selbstverständlich ist das gar nicht. Es scheint so zu sein, dass es an anderer Stelle ebenso einen Hype um die Schultüte gibt, wie um den Schulranzen. Letzteren haben wir zwar nicht selbst gebastelt, aber ohne unser Kind ausgesucht, ein Vorsaisonmodell, dies ist wohl anderenorts ein „No-Go“.

Was die Schultüte angeht, da konnte man sich Vorlagenhefte im Kindergarten ansehen, das Kind sucht dann eine passende Vorlage aus. Nach dieser Vorlage wird dann die Schultüte individuell gebastelt, mit Hilfe eines Elternteils. Als ich die Vorlagenhefte das erste Mal sah, bekam ich einen kleinen Schrecken: Weiterlesen