„Camping International“

Sieben Wochen Ferien, meine Frau weiß schon gar nicht mehr wohin mit ihrer guten Laue, ein Arbeitgeberwechsel macht es möglich und erleichtert uns die lange Zeit zwischen Kindergarten-Ende und der Einschulung erheblich. Da nicht sicher war, dass wir (meine Frau) drei Wochen zusätzlich frei bekommt, hatten wir vorerst keinen Urlaub gebucht.

Letzte Woche sind wir dann noch einmal spontan Zelten gefahren, diesmal nach Nieuwvliet (Zeeland) zum „Camping International„, auch ein Platz von Ardoer, ebenso wie zuvor „De Pekelinge„, „Julianahoeve“ und „Ginsterveld„. Unsere Fahrräder waren auch wieder dabei, dem Dachlift sei Dank, der Sohn musste auf seinen Wipproller zurück greifen, sein Kinderrad passt leider nicht mehr auf den Träger.

Der Strand gehörte uns, eine Burg muss sein.

Der Platz „Camping International“ ist viel kleiner als alle anderen Plätze auf denen wir bisher waren, rechnet man die Mobilheime raus, ist es eher „Mini-Camping“. Leider auch, was die Ausstattung des Platzes angeht.

Der angeschlossene Spielplatz mit Werkhalle und eigener kleiner Indoor-Hölle gehört genau genommen nicht dazu, darf aber kostenlos mit genutzt werden.

Achtung: Hier klebt mehr, als man denkt.

Die Sanitäranlagen waren sauber, mehr fällt mir dazu aber auch nicht ein. Handwaschbecken an den Toiletten? Leider nein. Seife? Eher nicht. Die Bewertung von 8,5 in Portalen für die Sanitäranlagen sind mir ein Rätsel. Den Toiletten bei den Basic-Plätzen würde ich keine 3,0 geben, dem Haupthaus eine 6,0. Höchstens. Dass konnten alle anderen Ardoer-Plätze viel besser, bei gleichem Preis.

Ne, da waren wir von Ardoer bisher besseres gewohnt. Zum Einkaufen war man mit dem Rad gut 8 Kilometer unterwegs, nicht gerade um die Ecke.

Wir haben viel Zeit auf dem Spielbauernhof „Pierewiet“ verbracht, auch bei dem mäßigem Wetter konnte unser Kind sich dort ausleben, besonders der Werkraum (3,00 Euro extra) hat ihn begeistert. Auch das Animationsprogramm am Vormittag durch den Platzbetreiber hat unser Sohn gerne genutzt.

Ein kleiner Teil vom „Pierewiet“

Der Wasserspielplatz war wirklich nur etwas für sehr kleine Kinder, wir waren daher täglich am Strand. Dorthin waren es mit dem Rad gut 3,5 Kilometer, das war für uns noch absolut in Ordnung.

Die Gegend bot sich für Radtouren sehr gut an, ich bin jeden Tag gut 40 Kilometer über die Kontenpunkt-Strecken geradelt, die oft durch Naturschutzgebiete führten. Wir hatten aber mächtig Wind, was die Planung etwas schwieriger machte. Eine Knotenpunkt-Karte gab es kostenlos an der Rezeption, allerdings ohne Kilometer-Angaben, aber auch diese Karten konnte man käuflich erwerben.

Fazit: Ein kinderfreundlicher Platz, insbesondere für Kinder bis 10 Jahre durch den angegliederten Spielplatz „Pierewiet“ zu empfehlen. Der Platz selber war sauber und gepflegt, Abzüge gibt es aber für die beschränkten Einkaufmöglichkeiten und vor allem für die Toiletten und Duschen an den Basic- und Comfort-Plätzen. Hier merkte man, dass die meisten Besucher im Mobilheim unterkommen.

Wir fahren eher nicht noch einmal hin, das Preis-Leistungsverhältnis an den anderen oben genannten Plätzen ist einfach besser.

 

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