„Ich will das, was Papa hat.“ #MissionFood4Kids

Carnivore

Carnivore

Diese Blogparade lachte mich vor einigen Tagen von meinem Pad aus an, ein heikles Thema, wie ich immer wieder feststelle.

Vermutlich liegt das auch daran, dass wir schon sehr speziell sind, was Essen angeht. Meine Vorgeschichte mit Fibromyalgie und einer gfcf-Diät (Zöliakie), dazu meine Frau, die nicht einmal eine Kirsche essen kann und dann auch noch unser Kind, das eben, wie die meisten Kinder, bei weitem nicht alles isst.

Die Blogparade „MissionFood4Kids“ von Mamaontherocks ist sehr allgemein gehalten, aber das ist vielleicht das gute daran, denn wenn es um Essen und Kinder geht, hat jeder etwas zu erzählen.

 

Unsere Freunde wissen, mit uns wird es kompliziert, was aber eigentlich am wenigsten am Kind liegt. Für mich sind kleinste Krümel Brot schon ein Problem, Gluten wirkt sich katastrophal auf mein Wohlbefinden aus, für meine Frau sind Früchte absolut tabu. Einfach mal Essen gehen kommt bei uns nicht vor, Einladungen bei Freunden können kompliziert werden.

Unserem Sohn enthalten wir nichts vor, aber wir achten darauf, dass seine Gluten-Dosierung nicht zu hoch ausfällt, da eine erbliche Veranlagung meiner Erkrankung nicht ausgeschlossen werden kann, bisher gibt es aber zum Glück keine Anzeichen bei ihm dafür.

Das große „M“ kennt er nicht und auch sonst hat er kaum Kontakt zu Fast-Food, was daran liegt, dass wir als Eltern dort nicht hin gehen (können). Das hat direkte Auswirkungen auf die Vorlieben unseres Sohnes, Soßen sind suspekt, Fleisch muss man erkennen können, die einzige Ausnahme sind Chicken-Nuggets.

Da kamen wir nicht dran vorbei, die hat er im Kindergarten kennen gelernt, dort konsumiert er auch mehr als genug Nudeln, ohne Sauce. Der Kindergarten hat unser Kind nicht ganz versauen können, aber einige Nebenwirkungen gab es dann doch.

Gemüse wird am liebsten roh verzehrt, Gurke, Paprika und Karotte stehen ganz oben auf der Snack-Liste. Zum Frühstück isst er am liebsten ein Ei und einen Quark, aber auch schon mal einen GF-Toast mit Mett oder Schoki.

Highlight ist „Bacon and Eggs“, das gibt es auch bei Brunch oder Frühstück im Hotel, er leidet also nie Hunger. Eier gibt es auf der ganzen Welt, er wird also immer was zu Essen finden. Auch Reis steht auf seiner Beilagen-Liste ganz oben, vorzugsweise mit Pute. Ganz der Papa. 😉

Als erfahrender Tupperdosenjäger versorgt sich unser Kind auf Spielplätzen meist selbst, er stellt sich einfach irgendwo an und staubt etwas ab. Wobei wir immer eine Salami in der Tasche haben, oder ein gekochtes Ei. Damit kommt man gut über den Tag, dazu etwas Wasser, ohne Blubber, denn Säfte mag er nicht.

Gekochtes Gemüse ist immer ein Problem, aber das kommt sicher auch noch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.