Bio-Saatgut-Kettenbrief-Aktion von „Autark-Leben und Permakultur“

Ich hatte es im letzten Artikel erwähnt, dass ich mich gerne an sinnvollen Community-Aktionen beteilige. Der Bio-Saatgut-Kettenbrief von „Autark-Leben und Permakultur“ ist zwar nicht von einem Blogger gestartet worden, sondern von einer Gemeinschaft Gleichgesinnter bei Facebook, aber da ich den Zweck und die Idee dahinter einfach genial finde, bin ich auch dabei.

Es geht um die Verbreitung von biologischem und weiter vermehrbarem Saatgut, an denen kein großer Konzern Geld verdient, indem er Patente darauf hat. Es dient dem Sortenerhalt alter Gemüsesorten, die aus meiner Sicht unbedingt erhalten werden müssen. Je mehr Privatleute sich engagieren, egal wie klein den Garten ist, desto sicherer überleben diese wichtigen Sorten.

Mit jedem Empfänger soll das Päckchen wachsen, also sollte mehr rein kommen, als raus. Ich selbst habe auch vier schöne Samentütchen für mich gefunden und 20 hinein getan, am Ende sollte also eine beachtliche Anzahl zusammen kommen. Diese Sortenvielfalt wird dann gespendet an das Projekt: „Urbane Gärten Magdeburg„.

Ich selbst werde von meinem Saatgut noch einiges an den Kindergarten übergeben, die ebenfalls ein kleines Gemüsebeet pflegen. Nicht von allen Pflanzen konnte ich eine große Menge Saatgut gewinnen, viele reichen 2015 nur für den Eigenbedarf, bei einigen war es aber mehr als reichlich.

Selbst vermehrtes Bio-Saatgut

Selbst vermehrtes Bio-Saatgut

Hier eine kleine Auflistung der von mir selbst vermehrten Sorten, die ihren Weg in den Saatgut-Kettenbrief gefunden haben:

  • Pak Choi #22788
  • Kohlrabi #25072
  • Spaghetti-Kürbis #32330
  • Rettich „Dresdner Graugelber Runder“ #54258
Rechnung von Dreschflegel

Rechnung von Dreschflegel

Die Nummern beziehen sich auf die Bestell-Nummern von Dreschflegel, wo ich meine Erstausstattung an biologischem Saatgut erworben habe.

Dass diese Aktion doppelt Wertvoll ist, erkennt man schnell, wenn man einen Blick auf meine alte Rechnung wirft, die für biologisches Saatgut zusammen kommt. Alleine die Samen, die ich beigesteuert habe, würden ca. 40-50 Euro kosten, das Saatgut-Paket stellt am Ende also einen echten Wert dar, nicht nur einen ideologischen.

2 Gedanken zu „Bio-Saatgut-Kettenbrief-Aktion von „Autark-Leben und Permakultur“#8220;

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