Besuch im Baumarkt

So langsam pendelt sich unser „Haushalts-Leben“ ein, die ersten Tage waren noch etwas schwierig. Falls sich meine Frau demnächst auch noch den Bohrhammer nimmt, um einige Dübel in die Wand zu bringen, bekomme ich doch noch eine Krise.  So weit muss der Rollentausch dann doch nicht gehen. 😉

Heute Nachmittag war wieder die „Milchbar“. Diesmal habe ich direkt das Fahrrad genommen, so war ich auch pünktlich dort. Sieben Kilometer eine Strecke, eher kurz für Piet und mich. Er war richtig sauer, dass nach kaum zwanzig Minuten schon Schluss mit der Radtour sein sollte. Der Nachmittag war dafür, auch für meinen Sohn, wieder sehr unterhaltsam.
Für mich aber auch informativ.

Ich erfuhr zum Beispiel, dass am Sonntag in Büttgen (Kaarst) ein Kindertrödelmarkt ist. Insgesamt ist es für mich als Mann schon etwas schwierig, mich an den Gesprächen zu beteiligen. Wenn acht Frauen über mindestens fünf Themen gleichzeitig reden, habe ich schon so meine Probleme. Ich muss mich dann für ein Thema entscheiden und konzentriert zuhören. 🙂

Überrascht war ich darüber, dass die etwas älteren Kinder bereits die volle Dröhnung Gluten und Casein bekommen. Das werde ich bei unserem Sohn als Vorsichtsmaßnahme vermeiden. Da ich hier zu Hause nur gfcf-frei koche, wird er zumindest von mir nichts mitbekommen, wenn er später im Kindergarten „Nudeln in roter Sauce“ bekommt, ist es halt so.

Auf dem Rückweg waren wir dann noch im Baumarkt, einige Kleinigkeiten besorgen. Dafür habe ich den Chariot zum Kinderwagen umgebaut und bin mit Piet durch die Gänge gefahren. Er darf sich ruhig schon mal an den Anblick gewöhnen.
Eigentlich ist der Umbau sehr schnell gemacht, könnte ich ruhig öfters nutzen, diese Funktion. Der Kinderanhänger lässt sich mit dem Buggy-Set viel einfacher schieben, als unser Quinny Kinderwagen.

Beim Bauern waren wir auch noch und haben einige Kilo Obst und Gemüse eingekauft. Die habe ich allerdings nicht in den Kofferraum vom Cougar geladen, sondern unter die Baby-Hängematte auf den Kindersitz. Die Gewichtsverteilung haut sonst nicht hin und zieht den Anhänger über die Achse nach hinten. Beim Fahren fühlt sich das nicht gut an und ruckt durch das ganze Fahrrad. Ich habe zwar mehr als genug Gewicht auf dem Hinterrad, aber ich weiß nicht, inwieweit die Weber-Kupplung belastbar ist. Also besser gleich richtig beladen.

Die Milchbar macht nun Sommerpause, dies finde ich wirklich Schade. Ich werde mich mal alternativ um eine Krabbelgruppe bemühen. Andere Eltern, mit Kindern im gleichen Alter, kenne ich noch nicht.

Meine Frau baut übrigens, während ich diesen Artikel schreibe, gerade den Tripp Trapp auf. 🙂

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