Die Elternzeit nähert sich dem Ende

Mein Jahr Elternzeit nähert sich rapide dem Ende zu. Am 15. April wird mein Sohn ein Jahr alt und somit auch dieser Blog. Da ich am Geburtstag sicher besseres zu tun haben werde, als Statistiken zu lesen, dachte ich mir, dass jetzt ein guter Zeitpunkt dafür wäre.

Was ist in einem Jahr im Blog eigentlich passiert?

Man sagt, ein Blog braucht mindestens sechs Monate, um zu reifen. Damit ist auch gemeint, von genügend Lesern akzeptiert zu werden. Ich denke, dies habe ich tatsächlich hinbekommen. Hier mal ein paar nackte Zahlen:

  • 230 Artikel
  • 253 Kommentare, das könnten mehr sein, aber viele kommentieren auf Facebook und nicht hier im Blog
  • 1269 Schlagwörter
  • 700 Leser im April/Mai 2011
  • 5000 Leser im März/April 2012
  • Meistgelesener Artikel: Erfahrungsbericht zum Child Transport System (CTS), 960 Leser
  • 23.453 Besucher insgesamt

Mit 5000 Lesern im Monat gehört der Blog „vollzeitvater.de“ bereits zu den 10% der meist gelesenen, privaten Blogs im Netz, vielen Dank an alle Leser!

Viele haben mir gesagt, dass der Blog nach dem Jahr Elternzeit verschwinden wird. Ich kann heute mit gutem Gewissen behaupten: Das wird nicht passieren!

Auch unser Sohn hält mich mit seiner täglichen Todo-Liste auf Trab, hier ein Beispiel für die erste Stunde des Tages:

  • Papa wecken: check
  • Duplo im ganzen Zimmer verteilen, so dass man drauftreten muss: check
  • Wickelkommode ausräumen: check
  • Finger in der Wickelkommode klemmen und dafür Papa anbrüllen: check
  • Windeln auf dem Boden ausbreiten: check
  • Alle Bücher aus dem Regal ziehen und neben den Windeln drappieren: check
  • Die Zimmertür immer wieder gegen die Kleiderschranktür donnern und Papas rufe ignorieren: check
  • Den Finger an der Zimmertür klemmen und Papa die Schuld geben: check
  • Die Socken aus dem Schrank räumen und elegant hinter sich werfen: check
  • Die Leiter gegen die Wand hauen und damit ganz sicher die Nachbarn wecken: check
  • Papa klarmachen, dass ich die Windel bis zum Hals vollgeschissen habe: noch offen

Auch immer schön:

Zweihundert Bälle befinden sich im neuen Bälle-Bad von unserem Sohn, seiner Osterüberraschung von uns für ihn. Unser Kind klettert inzwischen sehr erfolgreich selber rein und raus. Als wir heute noch am Frühstückstisch saßen und den zweiten Kaffee tranken, denn die Nacht war wieder unglaublich anstrengend, begann er die Bälle, einen nach dem Anderen, aus der Muschel in unser Wohnzimmer zu werfen. Meine Frau zählte mit: „…34,35,36…“

Irgendwo nach 50 hatte er dann aufgegeben, das Wohnzimmer war auch schon bereits gut bunt geworden. Wir begannen die Bälle wieder in die Muschel zu werfen. Da meine Frau nicht besonders zielsicher ist, traf sie eher mich, als das Bällebad.

Na gut, wenn sie einen Krieg möchte, kann sie einen haben.

Innerhalb von Sekunden entbrannte eine umfangreiche Schlacht, unser Sohn konnte es gar nicht fassen, dass Mama und Papa mit SEINEN Bällen spielen. Kurz entschlossen machte er mit und begann ebenfalls mit den Bällen zu werfen und das erstaunlich treffsicher.

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