Erfahrungsbericht: Landal-Park Coldenhove

Wir sind nun schon seit einigen Jahren auf Campingplätzen unterwegs, weder meine Frau noch ich haben als Kinder über unsere Eltern Kontakt mit dieser Art Urlaub gehabt. Für uns war der erste Urlaub auf einem Campingplatz eine wirklich neue Erfahrung. Begonnen hat alles mit einer Miet-Lodge (Mobilheim) auf dem Ardoer-Platz „De Pekelinge“ in Zeeland, der immer noch bei uns sehr hoch im Kurs steht und mindestens einmal im Jahr angefahren wird.

Campingplatz im Landal Park "Coldenhove"

Campingplatz im Landal Park „Coldenhove“

Später sind wir dann auf ein Zelt umgestiegen und einige Jahre dabei geblieben, seit diesem Urlaub im Landal Park Coldenhove in Gelderland (Niederlande) sind wir ganz offziell Wohnwagen-Camper und haben mit den Osterferien unsere persönliche „Saison“ eröffnet. Wenn man so eine Kiste erstmal hat, will man auch damit unterwegs sein.

Ein Arbeitskollege meiner Frau hatte uns die niederländischen Landal-Parks empfohlen, auf Empfehlungen dieser Art, die auf tatsächlichen Erfahrungen beruhen, greifen wir gerne zurück. Für uns war es der erste Urlaub auf einem Campingplatz dieser Gruppe, bisher hatten wir nur eine Reihe Plätze der Ardoer-Gruppe besucht. Ein Vergleich drängt sich daher schon fast auf. Insbesondere, weil die Landal-Parks, ebenso wie die Ardoer-Plätze, einen „Fünf-Sterne-Anspruch“ haben. Weiterlesen

Wohnwagen waschen, wiegen und beladen

1-2-3 Reiniger für den Wohnwagen

Als Besitzer eines Wohnwagens (Caravan) sind wir noch recht unerfahren. Da wir nun bald in die neue Saison starten, standen noch einige Anschaffungen an, mittlerweile haben wir wohl alles beisammen.

Wenn wir den Caravan aus dem Winterschlaf holen, wollen wir ihn direkt außen reinigen, also waschen. Das wirft die Frage auf, wie und wo man das machen kann. Die meisten Leute raten von einer Waschstraße für LKW ab, auf der Straße reinigen ist auch verboten. Zumindest bei uns, das regelt aber jede Gemeinde selber. Online findet man kaum Infos über die Durchfahrtshöhe und Wende-Möglichkeiten von Waschparks. Idealerweise fährt man ja vorwärts rein und ebenso auch wieder raus.

Durch Zufall haben wir gesehen, dass im Nachbarort jemand schneller war als wir und in einem Waschpark seinen Fendt gereinigt hat. Gut zu wissen, da sind wir nun ebenfalls hin gefahren. Weiterlesen

Bärlauch-Pesto und Bärlauch-Butter

Bärlauch-Pesto

Wir haben nicht wirklich einen Nutzgarten, aber wir haben in unserem Garten viele Nutzpflanzen. Die stehen einfach zwischen Stauden, Büschen und Heckenpflanzen und fallen so meist wenig auf. Der ein oder andere Besuch fragt schon mal, was da denn so toll blüht und schaut dann recht verwundert, wenn die Antwort zum Beispiel: Feldsalat, Radieschen oder Mangold lautet.

Aktuell ist es Zeit den ersten Wintersalat zu ernten und vor allem den Bärlauch zu pflücken, am besten, bevor dieser beginnt zu blühen. Bärlauch hat eine schöne Knoblauch-Note und ist ein Wildgemüse, was man auch in der freien Natur finden kann. Weiterlesen

Taekwondo, oder sonst?

Taekwondo Schutzausrüstung

Unser Kind hat mit vier Jahren den Wunsch geäußert Ballett zu lernen. Seitdem ist er konstant mit Begeisterung dabei, vor knapp zwei Jahren wollte er dann noch Taekwondo lernen, was für mich der Anlass gewesen ist, auch selber wieder mit dem Kampfsport anzufangen.

Obwohl er eigentlich die richtige Beweglichkeit für das Taekwondo mitbringt, kam bei ihm nie die richtige Begeisterung für den Sport auf, in den letzten Wochen war er kaum noch zum Training zu motivieren. Die nächste Kup-Prüfung fällt für ihn damit aus.

Meine Frau und ich diskutieren nun schon seit einiger Zeit darüber, ob wir ihn weiterhin dorthin „schleifen“ oder nicht lieber eine andere Ergänzung zum Ballett suchen.

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Der große „O“

Die neue Camper-Saison nähert sich mit großen Schritten, auch wir freuen uns bereits auf den den ersten Ausflug mit unserem „Chateau“.

Probe-Campen mit dem Chateau Calista 450 im Herbst

Wir haben den Wohnwagen ja bereits im Herbst gekauft, waren aber kurz vor dem Saisonende nur wenige Tage damit unterwegs, bevor wir den Caravan in den Winterschlaf geschickt haben. Uns war bereits klar, dass mit dem Kauf des Wohnwagens noch ein ganzer Rattenschwanz an weiteren Anschaffungen anstehen würde. Die Gesamtmenge hat uns dann aber doch überrascht.

Damit meine ich nicht unbedingt die offensichtlichen Dinge, wie Kabel, Fahrradträger, Markise oder Vorzelt, das haben wir ja netterweise direkt mit gekauft. Wir haben dann noch in neues Emaille-Geschirr investiert, sowie Auffahrhilfen, Bremsblöcke, Gasanschlüsse, einen zweiten Campingtisch zum Kochen, Toilettenchemie und für die Markise Abspanngurte angeschafft. Weiterlesen

20c° im Februar – Wer braucht da ein Frühbeet?

Seit gut zwei Wochen werkle ich im Garten bereits herum, dabei hat noch nicht einmal die Zierquitte geblüht. Der Wintersalat erfreut sich bester Gesundheit, der Feldsalat sprießt in jeder Ecke und selbst Mangold und Pak-Choi haben begonnen zu wachsen. Der Senfkohl oder auch Asia-Salat „Green in Snow“ ist bereits ernte-reif gewachsen.

„Merveille des quatre saisons“ – Feldsalat – roter Mangold

Wir haben immer noch Februar und in wenigen Tagen werde ich den ersten Freiland-Salat ernten. Ich habe noch nicht einmal mein Frühbeet fertig gemacht und gerade erst damit begonnen, das Hochbeet vorzubereiten. Weiterlesen

Wärmestrahlung mit T10 Heizkörpern nach Konrad Fischer – Erfahrungsbericht

Da bin ich schon so viele Jahre Blogger und wundere mich dann doch noch manchmal, zu welchen Beiträgen auch noch nach Jahren Nachfragen kommen. Was mich übrigens freut.

In den letzten Wochen habe ich zahlreiche Nachfragen per E-Mail und Kommentare im Blog zur Haussanierung vor einigen Jahren gestellt bekommen. Wir haben damals ja bewusst weitestgehend auf eine „energetische“ Sanierung verzichtet und haben zuerst einen anderen Weg ausprobiert.

Wir hatten den Plan alle Heizkörper auf Wärmestrahlung umzustellen und zwar altmodisch mit T10-Heizkörpern, was eher preiswert ist, und nicht mit einer trägen Fußboden- oder Wandheizung. In der Theorie braucht man dadurch eine geringere Raumtemperatur, als mit herkömmlichen Heizkörpern mit hoher Konvektion, bei gleichem Wohlbefinden. Das soll Energie sparen und besser für die Raumluft sein. Dazu soll man laut, dem leider mittlerweile verstorbenen, Konrad Fischer auf die Nachtabsenkung verzichten und möglichst auf massive Baustoffe setzen.

Die T10-Heizkörper von Viessmann wurden anfangs gerne übersehen, wir wurden oft gefragt, ob wir eine Fußbodenheizung eingebaut hätten.

Nicht alles was her Fischer schrieb oder sagte findet meine Zustimmung, aber ich dachte, dass wir es im Bezug auf seine Tipps für Altbauten ruhig ausprobieren können, insbesondere was seine Hinweise zur Dämmung und der ENEV angeht.

Da wir nun einige Winter in dem Haus mit Baujahr 1962/63 verbracht haben, ist es vielleicht kein Fehler, noch einmal den Erfolg oder auch Nicht-Erfolg in einem kleinem Erfahrungsbericht zusammen zu fassen.

Auch wenn wir auf große Maßnahmen wie Fassaden-,  Dach-, und Kellerdämmung verzichtet haben, einige kleinere „energetische“ Maßnahmen haben wir dann doch gemacht: Weiterlesen

Old School Judo?

In meinem Artikel: „Noch mal von vorn mit Ü40: Judo, JiuJitsu und Taekwondo“ hatte ich bereits darüber geschrieben, wie ich mit dem Kampfsport praktisch von vorne angefangen habe. Mittlerweile mache ich seit beinahe zwei Jahren wieder Taekwondo und vor recht genau einem Jahr habe ich mit BJJ angefangen, kurz darauf auch wieder mit dem Judo.

In dieser Zeit hatte ich zahlreiche Verletzungen, aber auch unfassbar viel Spaß. Mir war gar nicht klar, wie sehr ich diese Art Sport vermisst habe, die gut 20 Jahre meines Lebens geprägt hat.

Das Taekwondo unterscheidet sich erheblich von dem Stil, den ich in meiner Jugend gelernt habe, was vor allem am Regelwerk für die Wettkämpfe liegt. Insbesondere das Sparring macht mir immer noch sehr viel Spaß, auch wenn ich mich erst umstellen musste, die Zeiten, in denen ich einen Spagat konnte, sind nun wirklich lange vorbei. Das WTF-Teakwondo ist durch das Regelwerk erheblich „beinlastiger“ geworden, als es früher mal gewesen ist, was mich aber nicht weiter stört.

Zum BJJ (Brasilian Jiu Jitsu) bin ich durch absoluten Zufall gekommen, ich wusste nicht einmal genau, was das eigentlich ist. Für mich sah es halt aus wie Judo am Boden (Ne-Waza), damit lag ich zwar nicht grundlegend falsch, aber für einen Judoka kann es eine ziemliche Überraschung sein, wie viel besser BJJ-ler hier sind. In den 90ern haben wir auf dem Schulhof Videokassten mit den UFC Kämpfen getauscht, damals war ich sehr beeindruckt von dem „Judoka“, der da alle anderen am Boden fertig machte.

Immer wieder gehen erfahrende Judoka zum BJJ und bekommen dort am Boden die Hucke voll. Erstaunlicherweise kommen offenbar nur wenige zu dem Schluss, dass man daher am besten BJJ parallel zum Judo trainiert. Für mich war diese Entscheidung absolut klar, nachdem ich gegen Blaugurte praktisch keine Chance hatte – zwar nach einer langen Pause im Judo, aber dennoch mit 15 Jahren Judo-Praxis, 7 Jahre davon als Wettkämpfer. Für mich war sofort klar, das will ich auch lernen.

 

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Es gab Zeiten, da dachte ich, das wären viele Bodentechniken – dann kam #BJJ. #Judo #Oldschool #Newaza

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Umgekehrt bin ich immer wieder überrascht, wie schlecht BJJ-ler sich manchmal im Stand verhalten, viele trainieren nur einen „Guard-Pull“, dabei könnten die ersten 8 Würfe der Gokyo im Wettkampf schon gute Dienste leisten, also die Würfe, die man in meiner Jugend für den Gelbgurt im Judo brauchte.

Auch im BJJ gilt: „Every Fight Starts Standing!“ Weiterlesen

Für eine Handvoll Gi’s

Für die meisten Kampfsportarten benötigt man einen passenden Anzug, dem japanischen angelehnt schlicht „Gi“ (Keikogi / Trainingsanzug, ganauer „Dogi“) genannt, oder „Dobok“ für die koreanische Bezeichnung. Üblicherweise setzt man die jeweilige Budo-Sportart noch davor, also zum Beispiel  „Judo-Gi“ oder auch „Karate-Gi“.

Dobok, Judogi, Bjj-Gi, mit Gürteln

Während meiner Kampfsport-(Zwangs)-Pause von knapp 10 Jahren habe ich beinahe meine gesamte „Ausrüstung“ verschenkt, ich musste und muss also einiges neu anschaffen. Für das Judo war es recht einfach, denn der von mir schon vor Jahren bevorzugte Judo-Gi von DAN-Rho war bei KWON immer noch im Programm, der „Sensei“ in 180M passt nach wie vor perfekt, die Qualität und der Preis stimmen auch noch. Mit rund 85 Euro ist eher im mittleren Preissegment, mit günstigen Judo-Anzügen habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Daher war klar, dass der „Sensei“ für mich die erste Wahl war, auch um ohne  Probleme beim brasilianischen Jiu Jitsu (BJJ) mit trainieren zu können.

Nun haben Judo-Gi aber im BJJ einige Nachteile. Zum einen ist der Schnitt viel weiter, was es dem Partner einfacher macht zu greifen und zu würgen. Zum anderen falle ich als „Judoka“ ungewollt auf, was ich eigentlich nicht möchte, denn so habe größere Chancen auf den „Takedown“ beim Rollen in anderen Schulen und vor allem natürlich beim Wettkampf. Davon abgesehen sind BJJ-Gi’s wegen der vielen möglichen „Patches“ und Farbvarianten einfach hübsch anzusehen.

Pink gibt es aber leider nur für Frauen, wer das als Mann möchte, muss es machen wie Gene LeBell und einen roten Socken mitwaschen.

Lesetipp: Gene LeBell, the sadistic pink gi Judo stuntman, born October 9, 1932

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Ein Blick ins Haushaltsbuch, 2018

Wir sind so umweltbewusst, wir recyceln sogar unsere guten Vorsätze in jedem Jahr. 😉

Die Zucchini im Vorgarten – BIO und spart Verpackung. 🙂

An meinem persönlichen „Haushalts-Masterplan“ ändert sich in der tat nur wenig, was aber nicht bedeutet, dass es keine Erfolge gäbe. Wir kommen insgesamt mit unseren guten Vorsätzen in jedem Jahr ein Stück weiter, was die Angelegenheit natürlich auch immer schwieriger macht. Wer mein Blog nicht so regelmäßig ließt, hier die Kurzübersicht: Weiterlesen