Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Brille…

…auf der Mauer, auf der Mauer sitzt ne kleine Brille – seht euch mal die kleine Brille an, wie die Brille fliegen kann – auf der Mauer auf der Lauer saß ne kleine Brille.

Tja, so kann es gehen, ich schaute gerade mit meinem Sohn aus dem Fenster, als er sich meine Brille schnappte, um nachzusehen, ob die auch fliegen kann.

Kann sie übrigens nicht.

Das ging alles unglaublich schnell und ich sah nicht nur meine Brille aus dem Fenster im dritten Stock fliegen, sondern direkt ein aktuelles Monats-Netto-Einkommen von mir gleich mit. Ich sehe zwar aus wie ein Bär, bin aber leider blind wie ein Maulwurf, da kostet eine Brille schon mal schnell einige hundert Euro. Was noch schlimmer ist, eine neue Brille zu bestellen dauert gut zwei Wochen. In den zwei Wochen wäre ich aufgeschmissen.

Glücklicherweise hatte unser Nachbar im Erdgeschoss frischen Rindenmulch verteilt, meine Brille landete knapp neben seinem Liegestuhl und blieb heile. Schwein gehabt und wieder was gelernt:

  1. Brillen fallen genau so schnell wie alles andere
  2. Lieber auf Rindenmulch landen, als auf Beton
  3. Mein Sohn hat die Reaktionszeiten einer Fliege
  4. Immer eine Ersatzbrille parat haben
  5. Lieber ohne Brille aus dem Fenster sehen
Kinderwagen im Suzuki Swift

Kinderwagen im Suzuki Swift

Meine Frau wechselt gerade die Arbeitsstelle. Da sie im Außendienst tätig ist, fährt sie normalerweise einen Firmenwagen, den wir außerhalb der Arbeitszeiten auch privat nutzen dürfen. Das war zuletzt ein Skoda Superb Kombi, mit dem wir unglaublich zufrieden waren. Kein Van, aber wahnsinnig viel Platz für Passagiere und Gepäck, ein wirklich schönes Auto.

Das ist jetzt weg, einen neuen hat meine Frau noch nicht bekommen, daher sind wir auf „meinen“ Wagen angewiesen, einen kleinen, roten Suzuki Swift. Dieser Wagen ist auch bekannt als der „Mini für Arme“.

Unser Swift wurde in den letzten drei Jahren unglaubliche 11000 Kilometer bewegt, ich glaube, ich bin in dieser Zeit mehr Kilometer mit dem Rad gefahren. In den letzten Tagen hat sich der Kleine wohl gewundert, warum der plötzlich so oft gefahren wird. Erstaunlicherweise geht das auch, mit einigen Kompromissen, sehr gut. Sicher ist der Swift ohnehin: ESP, ABS und sechs Airbags, alles an Bord.

Da wir vor einiger Zeit speziell für den winzigen Kofferraum einen Buggy besorgt hatten, kamen wir ganz gut zurecht. Für den Urlaub würde es wohl nicht reichen, aber für die Fahrt zu den Großeltern ist es allemal in Ordnung und völlig ausreichend.

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