„Ärzte haben überraschend eine Gluten-Unverträglichkeit ohne Gluten entdeckt „

Also das hätte ich denen vorher sagen können. 🙂

Aktuell werden Menschen wie ich, die eine Gluten-Intoleranz haben, ohne jedoch an Zöliakie erkrankt zu sein, von so ziemlich allen Ärzten sehr schräg angesehen, um nicht zu sagen für bekloppt gehalten. Schön, wenn auf einmal überraschend Hilfe aus wissenschaftlicher Sicht hinzu kommt. Ich bin beinahe aus allen Wolken gefallen, als ich heute per Zufall in einen Bericht auf 3Sat im Format „Nano“ gestoßen bin.

„Nicht Gluten, sondern ein Protein, das Insekten abwehrt, sorgt für manche „Gluten-Unverträglichkeit“, sagt der Mainzer Gastroenterologe Prof. Detlef Schuppan. Hochleistungs-Weizensorten wurden auf das Protein Adenosin-Triphosphat-Amylase gezüchtet, um Schädlinge abzuhalten. Diese Stoffe erklären, warum es heutzutage mehr Glutenunverträglichkeiten gibt: weil es durch Kreuzung und Züchtung mehr dieser Substanzen in den neuen Sorten gibt.  Die Zöliakie, die typischen Schäden an den Zotten der Darmschleimhaut, bleiben aus, schildert Prof. Wolfgang Holtmeier. Es scheint so zu sein, dass es eine Unverträglichkeit gegen Gluten gibt, die nichts mit der Zöliakie zu tun hat.“  3Sat.de

Zum Glück bin schon vor einiger Zeit darauf gekommen, ohne die Hilfe eines Arztes allerdings, wobei es auch einige Ärzte gibt, die sich mit dem „Phänomen“ auseinander setzen. Vielleicht werden diese nun auch erhört und kommen aus ihrer „mystischen Ecke“ endlich heraus. Zu Wünschen wäre es den geschätzen 5% der deutschen Bevölkerung, die arge Probleme haben und denen niemand bisher helfen will, oder kann.

Hier ist das Video zu Beitrag: SWR

2 Gedanken zu „„Ärzte haben überraschend eine Gluten-Unverträglichkeit ohne Gluten entdeckt „#8220;

    • Also, ich werde die Symptome, die mit der Zeit immer schlimmer werden, einfach mal der Reihenfolge nach, wie diese auch bei mir nacheinander aufgetreten sind, niederschreiben: Durchfall, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gliederschmerzen (leichte Myalgie), Gelenkentzündungen, Erschöpfung, Migräne, Juckreiz, Lernschwierigkeiten, Gedächtnisverlust, Wortfindungsschwierigkeiten, Schreib-Leseschwäche, Stottern, Nervenschmerzen (Myalgie), am Ende ist man u.U. bettlägerig, diese Symptome sind mit Bluttests nicht nachvollziehbar (bis jetzt) und werden daher unter den Krankheitsbildern Reizdarm, CFS (CFIDS) und Fibromyalgie zusammengefasst. Es gibt aber sicher noch andere Ursachen für die genannten Krankheiten, eine davon ist eben die Intolenranz gegen die Eiweiße aus Getreidesorten und Milch (nicht nur Kuhmilch). Das hat mit Lactose übrigens nicht zu tun, Lactoseintoleranz ist eine Unverträglichkeit gegen den Milchzucker. Ich vertrage Milchzucker ganz wunderbar.

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