Vollzeitvater (über mich)

Als Hausmann und Vater zu Hause zu bleiben, war mir früher nie in den Sinn gekommen.

Nach über zehn Jahren als Vollzeitvater kann ich es mir schon fast nicht mehr anders vorstellen, auch wenn ich mich nun wieder nach einem „normalen“ Job umsehe, da unser Kind mittlerweile sehr selbstständig ist und nun auf die fortführende Schule geht.

Das wird vermutlich nicht gerade einfach, denn meine chronische Erkrankung mit Myalgischer Enzephalomyelitis (MECFS) und nun zusätzlich diagnostiziertem Posturalen-Orthostatischen-Tachykardie-Syndrom (POTS) schränkt meine Auswahl an Tätigkeiten erheblich ein.

Ein neuer Lebensabschnitt liegt vor uns beiden, aber fangen wir zuerst vorne an:

 

Elternzeit

2011 wurde unser Sohn geboren, ich ging am Tag der Geburt für ein ganzes Jahr in Elternzeit.

Das hat meinem Arbeitgeber damals nicht besonders gut gefallen. Mir wurde mitgeteilt, dass ich nach dem Ablauf der Elternzeit nicht zurück kommen brauche.

Seitdem kümmere ich mich um den Haushalt und um unser Kind, meine Frau ging nach den zwei „Vätermonaten“, in ihrem Fall die Mutterschutzfrist, wieder arbeiten. Diese Aufteilung haben, trotz des Elterngeldes, nach wie vor nur sehr wenige Eltern.

Wir haben einen echten Rollentausch durchgeführt, mit allen Nebenwirkungen, die man hier im Blog wunderbar nachlesen kann. Die Umstellung hat einige Monate gedauert. Auch meinen Blick auf die Geschlechter hat der Rollentausch erheblich verändert, ich habe lernen müssen, meine „Männlichkeit“ von Rollen- und Genderklischees zu lösen, sonst kann man als Vater daheim kaum glücklich werden. Das war nicht immer einfach.

Meinen alten Beruf als Produktmanager konnte ich nach dem Jahr zu Hause tatsächlich nicht wieder aufnehmen, denn ich wurde, wie zuvor durch meinen Arbeitgeber angedeutet, in der Elternzeit gekündigt.

Fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich vermutlich eh in einen anderen Job hätte wechseln müssen, weil ich das Arbeitspensum schlicht nicht mehr mit meiner Erkrankung vereinbaren konnte. In stolperte damals von einem Crash zum nächsten, das hätte auf Dauer die Prophezeiung meines damaligen Neurologen, dass ich mit 40 bettlägerig sein würde, wahr gemacht. Erstaunlicherweise war das Jahr zu Hause dann mindestens genau so anstrengend, aber ich hatte zumindest weniger Stress.

Zertifizierter Tagesvater

Ein Freund brachte mich, eigentlich durch Zufall, auf die Idee, in den zwei Jahren nach der Elternzeit die Ausbildung zur Kinder-Tagespflegeperson zu machen. Er meinte das eher als Witz. 2013 habe ich das Bundeszertifikat erworben und war anschließend zwei Jahre offiziell Tagesvater mit Pflegeerlaubnis in Neuss. Mit dem Umzug nach Mönchengladbach habe ich die Tätigkeit als Tagesvater allerdings eingestellt.

Warum ich blogge:

Vor einigen Jahren, genauer gesagt bis 2008, wusste ich noch gar nicht, was Bloggen eigentlich ist. Als mir jemand das Konzept erklärte, fragte ich ganz offen, wozu das gut sein soll und wer sich überhaupt die Zeit nimmt, so viel zu schreiben. Und wer liest das ganze auch noch?

Nachdem ich die Verantwortung für das Firmenblog meines letzten Arbeitgebers dann übernommen hatte, machte es mir sehr schnell viel Freude. Ich lese gerne auch andere Blogs, es gibt wirklich wahnsinnig gute, leider stellen viele ihre Blogs wieder ein oder veröffentlichen ein Buch, was dann zumeist auch das Ende des Blogs bedeutete.

Für mich  lag es nahe in der Elternzeit einen privaten Blog zu beginnen, er sollte später auch als Homepage für meine Tätigkeit als Tagesvater dienen. Mittlerweile komme viel zu selten dazu einen Beitrag zu schreiben, aber Bloggen macht mir immer noch eine Menge Spaß und ich finde die Kommunikation mit den Lesern auch sehr wichtig. Auch wenn in den letzten Jahren das Kommentieren aus der Mode zu kommen scheint. Vermutlich weil andere Social Media wie Instagram und Twitter eine direktere Kommunikation ermöglichen. Wer dennoch im Blog kommentiert muss ein wenig Geduld haben, denn ich schalte aus Sicherheitsgründen jeden Kommentar persönlich frei, das kann auch mal einen Tag dauern.

Für mich ist das Blog mittlerweile vor allem ein Tagebuch. Regelmäßig lese ich in alten Artikeln und frische so meine Erinnerungen auf. Vielleicht freut sich später auch mein Sohn darüber, etwas mehr über meine Gedanken zu erfahren, wenn er alt genug dafür ist.

Worum geht es sonst noch?

Eine kleine Übersicht über die Themen der vergangenen Jahre.

Grundsätzlich schreibe ich in diesem Blog über meine Hobbys und alles, was mich als Vater und Hausmann so bewegt und natürlich über Myalgische Enzephalomyelitis, Fibromyalgie, Polyneuropathy und meine Erfahrungen damit.

Mit dem Alter des Kindes ändern sich auch die Inhalte des Blogs mit der Zeit.

Eines der Basis-Themen ist die glutenfreie Ernährung und die Auswirkungen auf Autoimmunerkrankungen, wie Myalgische Enzephalomyelitis (ME/CFS) und Fibromyalgie.

Myalgische Enzephalomyelitis/das Chronische Fatigue-Syndrom (ME-CFS)

Myalgische Enzephalomyelitis/das Chronische Fatigue-Syndrom (ME-CFS)

Myalgische Enzephalomyelitis (ME/CFS) wurde bei mir 2008 diagnostiziert, erkrankt bin ich daran vermutlich 2005 nach einer schweren Grippe, bzw. einem unbekannten Virusinfekt. Diese Erkrankung gilt als die unbekannte Schwester der Multiplen Sklerose (MS) und gerät seit kurzem verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit, da durch die Pandemie zahlreiche neue Fälle dazu gekommen sind. In Deutschland sind ca. 250.000 Personen betroffen, darunter gut 40.000 Kinder und Jugendliche.  Es ist eine schwere neurologische Erkrankung, die oft zu einem hohen Grad körperlicher Behinderung führt. Auch ich habe, nach einer weiteren schweren Grippe 2018, nun Probleme mit meinem autonomen Nervensystem. Es betrifft bei mir die Augen, den Magen, den Darm, das Gleichgewicht, das Kreislaufsystem und die Atmung und vor allem meine Blase.

Das Posturale-Orthostatischen-Tachykardie-Syndrom (POTS) wurde bei mir 2022 nun eindeutig festgestellt, ein klarer Hinweis auf eine Schädigung des autonomen Nervensystems (ANS). Die Probleme mit dem ANS überwiegen die Probleme mit der „Erschöpfung“ mittlerweile bei weitem, diese habe ich durch PACING gut im Griff und kann so einem beinahe normalem Alltag nachgehen. Arbeiten im Stehen und körperlich anstrengende Tätigkeiten kann ich nur sehr bedingt durchführen, daher suche ich einen Bürojob mit bewusst wenig Verantwortung und weit unter meiner eigentlichen Qualifizierung. Eine Überforderung will ich in jedem Fall vermeiden.

Die glutenfreie, anti-entzündliche Ernährung, was den „Paleo-Livestyle“ mit einschließt, bleibt in meinem Alltag immer ein Thema. Egal ob beim Einkaufen, beim Ausgehen, oder im Urlaub.

Ich habe stets viel trainiert, der Wettkampfsport war fester Bestandteil meines Lebens, dennoch haben sich in der Zeit zu Hause einige Kilos eingefunden, die ich eigentlich nicht gebrauchen kann. Die Tatsache, dass ich durch die Erkrankung nicht so Sport machen kann, wie ich es gerne möchte, hat daran natürlich auch seinen Anteil.

Dennoch beschloss ich, mit der Geburt unseres Kindes, abzunehmen, in diesem Blog berichte ich daher auch über die Erfahrungen während der verschiedenen Diät-Phasen.

Ein Thema, was immer wieder eine Rolle spielt, denn mein niedriges Gewicht lange Zeit zu halten ist mir nie wirklich gelungen. 2015 hatte ich mein bisher geringstes Gewicht erreicht, ca. 85Kg bei deutlich unter 10% Körperfettanteil. Nach einer Verletzung konnte ich diesen Zustand leider nicht beibehalten, die Corona-Lockdowns, was das komplette Einstellen meiner sportlichen Aktivität bedeutete, hatten ebenfalls sehr negative Auswirkungen, so dass ich nun beinahe von vorne anfangen musste, aber ich bin wieder auf einem gutem Weg.

 

Außenansicht unseres 60er-Jahre-Reihenmittelhauses

Außenansicht unseres 60er-Jahre-Reihenmittelhauses

2013 war die Modernisierung unseres Reihen-Mittel-Hauses aus den 60er Jahren eines der Themen, über die ich vermehrt geschrieben habe, auch heute noch schreibe ich gelegentlich zu diesem Thema ein paar Zeilen. Mit dem Haus kam 2014 auch der Garten, der ebenfalls seinen fairen Anteil in meinen Berichten hat.

2012 bis 2015 habe ich immer wieder über „Natural-Bodybuilding“ geschrieben und natürlich über meine Erfahrungen mit den Diäten, die man dafür möglichst konsequent umsetzen muss. Insbesondere das intermittierende, also unterbrochene Fasten (Intermittent Fasting) ist an dieser Stelle zu erwähnen, diese Artikel sind nach wie vor Dauerbrenner bei mir im Blog. Aber auch das „Punkte zählen“, die „Steeve Reeves-Diät“ und die „Paleo-Ernährung“ haben ihren Anteil an meinem Gewichtsverlust.

2016 wollte unser Kind Taekwondo lernen, kurzerhand meldete ich mich mit im Verein an und trainiere nun wieder mehrmals die Woche einen Kampfsport.

Whitebelt Jiu Jitsu (BJJ), Caveirinha

2018 war es für meinen Sohn mit dem Taekwondo schon wieder vorbei, er ging doch lieber zum Ballett. Das Taekwondo habe ich ebenfalls wieder beendet, es war nie so richtig mein Sport. Dafür habe ich mein Interesse und Training im Judo und vor allem im brasilianischen Jiu-Jitsu (BJJ) intensiviert. Auch über diese Erfahrungen, mit über 40 noch mal in den Kampfsport einzusteigen, berichte ich hier mit ungeschönter Ehrlichkeit. Hin und wieder nehme ich mittlerweile auch wieder an Wettkämpfen teil.

2019 ist die erste Saison für unsren Urlaub in eigenem Wohnwagen. Auch wenn wir den Caravan bereits 2018 gekauft haben ist 2019 das erste Jahr in dem wir wirklich mit dem Wohnwagen und unserem Kind in Urlaub fahren. Über das „Zelten mit Kind“ schreibe ich bereits seit Jahren, Caravaning mit Kind ist nun sozusagen neu dazu gekommen.

Probe-Campen mit dem Chateau Calista 450 im Herbst

Unser Sohn ist mittlerweile von der Grundschule auf das Gymnasium gewechselt, was meinen Job als Vater und Hausmann erheblich einfacher macht, denn ich bringe ihn ab sofort nicht mehr jeden Tag mit dem Rad zur Schule, er nimmt stattdessen den Bus. Da er auch an mindestens drei Tagen in der Woche erst nach 16:00 Uhr nach Hause kommt, gib dies mir die Gelegenheit wieder nach einem neuen Job zu suchen. Auch wenn es nach außen hin den Anschein hat, dass ich nun 10 Jahre komplett aus dem Beruf raus bin, trifft dies nicht wirklich zu, denn ich habe stets versucht mein Wissen aktuell zu halten, was ich auch durch diesen Blog und andere, ähnliche Projekte geschafft habe. Denke ich zumindest.

Für meinen Vater, der bis zuletzt noch ein Fotogeschäft und Fotostudio betrieben hat,  habe ich bis zu seinem überraschenden Tod im Januar 2020 die vorbereitende Buchhaltung erledigt, mit dem Erbe fiel auch sein Geschäft komplett an mich. Da ich aber, besonders zu diesem Zeitpunkt, nicht in der Lage war Vollzeit und dann auch noch selbstständig zu arbeiten, habe ich mich dazu entschlossen das Geschäft zu schließen und es nicht fortzuführen. Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung, denn durch die Corona-Krise mit den erzwungen Geschäftsschließungen wäre es vermutlich nicht gut für mich ausgegangen.

Topfoto Düsseldorf, Rethelstraße, dauerhaft geschlossen im März 2020

In welche Branche es mich nun verschlägt, kann ich noch nicht sagen, aber ich bin offen für neue Eindrücke. Da ich meinen Sohn nicht mehr täglich mit dem Rad begleite, wäre es für mich toll, wenn ich stattdessen mit dem Rad ins Büro fahren könnte. Vielleicht klappt es ja.

 

Ich wünsche nun viel Spaß beim Lesen meines Blogs und freue mich über Kommentare.

Man ist nie bereit für Kinder, bis man das Erste hat, dann ist man einfach Vater.

Was Eltern nie vergessen sollten: Kinder haben ist auch schön

16 Gedanken zu „Vollzeitvater (über mich)#8220;

  1. Hallo Guido,

    da es diese Möglichkeit nun gibt, möchte ich unsere Glückwünsche für Euch an dieser Stelle auch digital verewigen. Wir sind gespannt, welche Einträge in zukunft folgen und um welche Uhrzeit Du diese vornimmst.
    So, nun können wir es kaum erwarten, Piet persönlich kennenzulernen und auch ihm zu seinem „Geburtstag“ zu gratulieren.

    Lieben Gruß
    Jochen, Sandra & die Kid´s

    • Hallo,

      sehr interessanter Blog, ich finde es gut, dass du über dein Leben mit der Erkrankung ME/CFS schreibst. Ich bin selbst seit Jahren erkrankt und kenne die furchtbare Ärzte Odyssee und z. T. abfälligen Bemerkungen mancher Ärzte. Leider wissen die wenigsten Ärzte mit der Diagnose ME/CFS was anzufangen. Auch, wenn es durch Long Covid weiter in den Fokus rückt, bin ich doch mehr als erschüttert darüber das sich die letzten Jahre so wenig bis gar nichts getan hat. Ich frage mich, wie viele Generationen noch an dieser furchtbaren Krankheit ohne medizinische Unterstützung leiden müssen. Hoffen wir mit Long Covid das endlich bessere Forschung und Ansprechpartner. Im übrigen wird ME/CFS auch sehr oft von POTS begleitet. Falls du davon schonmal was gehört hast, ist dies auch eine Erkrankung die zahlreiche Symptome verursachen kann.

      Liebe Grüße 🙂

      • Hallo Ina, vielen Dank für deinen Kommentar. Ich war lange, ca. 10 Jahre lang, in der Community inaktiv, in Deutschland gab es 2009 praktisch keine, daher war ich nur in UK und den USA/Kanada unterwegs. Da sich meine ME 9 Jahre praktisch nicht verändert hatte, war ich an den Status Quo gewöhnt und hatte mich arrangiert, Ärzte habe ich in diesen Jahren nicht aufgesucht, es konnte ja eh keiner helfen. Nach einer Grippe 2018/2019 (nicht Covid) haben sich viele neue Symptome gezeigt, auch mein Schwindel, besonders nach dem Aufstehen, hat erheblich zugenommen. Seit einen Jahr habe ich nun praktisch jede Woche einen Termin und, ganz im Gegensatz zu früher, wird nun auch organisch zumindest etwas gefunden, sei es der Neuo-Urologe, der Augenarzt, der Gastroenterologe oder bald vermutlich die Neurologen.

        In zwei Wochen werde ich in einer ANS-Klinik vorstellig, da sich mein Puls vom Liegen zum Stehen an manchen Tagen praktisch beinahe verdoppelt (56-64 auf 92-122), ist POTS als Diagnose sehr wahrscheinlich, daher ja, ich habe davon gehört. 😉

        Seit einem Jahr bin ich auch wieder im Internet aktiver, was die Erkrankung angeht und habe mich (erneut) Foren und Mitleidenden bei Twitter und Instagram angeschlossen. Ich war überrascht festzustellen, dass es bereits seit einigen Jahren Patienten-Verbände gibt, das war ein mir völlig vorbeigegangen. Ich finden den Austausch mit anderen Betroffenen mittlerweile wirklich wichtig, auch die Erfahrungen mit Ärzten sind so oft ähnlich, aber es gibt auch immer wieder kleine Erfolgsberichte, das baut auf.

        Alles Gute!

  2. Hallo..
    Finde es toll, das es noch andere Vollzeitpapis hier in der Gegend gibt…
    Sorry. Habe mich noch nicht Vorgestellt..
    Wir hatten uns heut kurz beim Kinderarzt gesehen.
    Ich bin seit 5 Jahren Vater und habe die Rolle des Vollzeitpapis seit der Geburt meiner Tochter vor 5 Jahren übernommen. Ich habe dazu noch einen Sohn der jetzt 4 geworden ist.
    Vor 3 Jahren hat uns meine Ex-Frau verlassen und somit verbringe ich jede Minute mit den Kindern und Haushalt….
    Weiß also sehr gut, wie schön, aber manchmal auch ganz schön streßig es sein kann Kinder und Haushalt in den Griff zu bekommen. Kann nur sagen…Respeckt und mach weiter soo..
    Vielleicht sieht oder schreibt man sich ja..
    Gruß Dirk..

  3. Hallo Ihr 2,

    IHR HABT SO EINEN SÜßEN SOHN!!!! Ein so freundliches und aufmerksamer Blick, interssiert am Leben und an allem was um ihn herum passiert. EINFACH ZUM KNUDELN und LIEBHABEN!!!! Eure Susi

  4. Hallo Guido,
    Ich darf doch „du“ sagen? Meine Name ist Timo, ich und meine kleine Familie sind zuhause in Rheinland-Pfalz, in der Nähe von Kaiserslautern.
    Seit im November 2011 unsere Tochter geboren wurde, bin ich auch Vollzeitpapa.
    Auf deinen Blog bin ich auf meiner Suche nach einem Fahrradanhänger gestoßen, weil ich auch einen Chariot Cougar kaufen möchte und auch diese Woche noch kaufen werde.
    Seit Montag haben wir auch die U4 und die zweite Impfung hinter uns. Die Kleine ist fit und gesund von den üblichen
    Babydingen abgesehen über die du ja in deinem Blog auch immer wieder schreibst, ist die Kleine wirklich ein Sonnenschein.
    Ich finde deinen Blog toll und werde sicherlich noch oft darin lesen, auch daraus lernen, das war Das was ich eigentlich sagen wollte!
    Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute, mach weiter so.
    Liebe Grüße,
    Timo

  5. Hallo Guido,

    ich finde es toll, dass es auch Frauen gibt die nicht nur an sich selbst denken und den Partner mit dem gemeinsamen Kind verlassen sondern den Part des Partners zu übernehmen wie in Deinem Fall. Herzlichen Glückwunsch. Deine Frau muß etwas ganz Besonderes sein.
    Den Deal, wie Du ihn mit Deiner Frau vereinbart hattest auf den Deal ist leider meine nun mehr Ex nicht eingestiegen.
    Ich bin froh, eine Seite wie Deine im Internet gefunden zu haben.
    Einer von wenigen Vätern in Wien war auch ich 4. Monate in Karenz mit unserem Sohn der bald 4 Jahre wird. Ich möchte diese wunderbare Zeit nicht missen denn sie hat mein Leben total verändert.
    Ich habe mich auch entschlossen, die Ausbildung zum Tagesvater (so wie es bei uns heist) zu absolvieren und werde voraussichtlich im Feb./März 2013 beginnen U4 Kinder zu betreuen. Natürlich werde ich Deine Blogs weiterhin mit großem Interesse lesen und mir so Manches abgucken:-)

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie noch eine besinnliche Adventzeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest.

    Liebe Grüße

    Heinrich

  6. Tag Guido,

    klasse Blog, hab mal den RSS-Feed abonniert und freue mich über neue Einträge. Bin seit September in Elternzeit und spiele mit dem Gedanken Tagesvater zu werden. Mal sehen, auf jeden Fall helfen deine Informationen sehr weiter.

    Beste Grüße aus Würzburg
    Kalli

  7. Hi Guido,
    Ich bin gebürtiger Engländer und wohne in die Nahe von Dortmund
    ich habe dein Blog zufällig gefunden als ich mich über das Intermittant Fasting im Netz informierte.
    Ich habe „fast“ mein Leben lang Sport getrieben, in den 80 gern war ich ski Langläufer & Triathlet, später habe ich Natrual Bodybuilding gemacht (ohne Wettkämpfe) leider habe ich nach 2 komplizierte Bein Ops knapp 18 Monate im Rollstuhl gesessen und danach fast 2 Jahre gebraucht um wieder „fast“ normal laufen zu können.
    In dieser Zeit habe ich viel zugenommen und wog vor ein Jahr knapp 95 Kilo (bin 1,70cm) also war ich ziemlich dick 🙂
    Habe wieder angefangen zu trainieren (habe alles zu hause,- Laufband, Cross & Rüdergerät und leichte Gewichte) ich mache auch Pole Running auch auch als Ski Gang bekannt, bisschen wie Ski Langlauf ohne Schnee, nicht zu vergleichen mit Nordic Wakling. Die Stöcke sind viel länger (also viel intensiver für den Oberkörper) da macht Man Jogging, Sprints, Berg Auf Intervalle usw.
    Alles gar nicht so einfach da ich jetzt Ü 50 bin…..bin zwar junggeblieben aber ich merke dass ich keine 25 mehr bin
    Habe jetzt ca 85 Kilo
    Vor kurzem habe ich auch intermittant fasting angefangen um munter die 80 Kilo zu kommen ,mein Wohlfühlgewicht ist irgendwo zwischen 76 -79 Kilo
    als ski Langläufer wog ich ca 67 kg.
    ich möchte gerne mit andere hier in Deutschland austauschen die ähnliche Fitness Ziele, in natürliche und gesunde weise erreichen möchten und würde mich sehr freuen wenn wir in Kontakt kommen.
    ich habe dein Blog abonniert und freue mich auf Neuigkeiten.
    bis bald.

    Steve

  8. Klasse Seite :)))

    Leider werden die Arbeitsleistungen von Eltern finanziell ausgebeutet. Der „Paygap“ von außer Haus und innerfamiliär geleisteter Care-Arbeit beträgt 100%. (Kein Wunder, dass die Geburtenrate seit 50 Jahren mit 1,3 – 1,5 weit unter der Generationenerhaltszahl 2,1 herumdümpelt, der sog. demografische „Wandel“ ist nicht vom Himmel gefallen sondern eine ganz direkte Folge der systematischen langzeitlichen Finanzbenachteiligung von Eltern bzw. der Familienerosionspolitik).

    Toll, dass Sie sich dennoch nicht abhielten ließen, Vollzeitvater zu werden.

  9. Hey,

    Bin auch Vollzeitpapa – die Mama verdient einfach besser.
    Und jetzt haben wir auch ein älteres Haus gekauft was renoviert werden muss (leider überteuert). Heizkörper, Mauernischen, Elektrische Rolladen, Fenster, Kellertür, …Kommt das bekannt vor?

    Vielleicht eine doofe Frage: Aber wie kommt man mit einer 2 jährigen Tochter zum Renovieren? Ich komme zu fast nichts, auch aus Sicherheitsgründen ist es schwierig hier mit einer Flex zu arbeiten („Ich auch!“) oder Mörtel anzurühren („Lecker!“).

    Wie hast du das gemacht?

    • Für heikle Sachen, oder wenn ich Ruhe brauchte, sind die Schwiegereltern eingesprungen, davon abgesehen: Schutzausrüstung wie bei den Profis gibt es auch für Kinder.

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