Abnehmen und Tee trinken

Grüner Tee, aus China

Grüner Tee, aus China

Bevor ich von der Paleo-Diät auf die verschärfte Bodybuilding-Wettkampfdiät umgeschwenkt bin, habe ich natürlich zahlreiche Texte und Blogs zu dem Thema gelesen. Aus den Informationen habe ich mir ein Konzept für mich überlegt, dass funktionieren konnte. Ich wollte weiterhin auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten, ebenso auf Zucker und natürlich glutenfrei bleiben. Casein habe ich nach dem Lesen einer aktuellen Studie zur gfcf-Ernährung in die Wettkampfvorbereitung hinein genommen, was gut funktioniert hat, da lag die Studie wohl richtig.

(Die Studie besagt, dass das Casein nur dann die gleiche Wirkung wie Gluten hat, wenn der Darm bereits durch Gluten geschädigt wurde. Durch meine lange Abstinenz von Gluten, habe ich nun ganz offensichtlich mit Casein keine Probleme mehr, werde aber nach der Wettkampfvorbereitung weniger Milchprodukte essen und wieder näher an „paleo“ heran rücken.)

Meine Kohlenhydrate sollten in der Wettkampfvorbereitung gewohnt niedrig bleiben und der Eiweiß-Anteil nur moderat steigen. Am Ende bin ich sehr nahe an dem gelandet, was auch schon Steeve Reeves vor 70 Jahren als praktikabel empfunden hat. Für mich scheint es ebenfalls gut zu funktionieren, diese Aussage bezieht sich auf das Ganzkörpertraining und die Ernährung gleichermaßen.

Eine Sache allerdings, die heute im Bodybuilding üblich ist, früher aber beinahe unbekannt war, ist das sogenannte Entwässern.

In den letzten Wochen vor dem Wettkampf wird die tägliche Flüssigkeitsaufnahme erheblich gesteigert, um dann ein bis zwei Tage vor dem Wettkampf beinahe eingestellt zu werden. Aus erster Hand wusste ich, dass mein „Vorbereiter“, der selbst Wettkampfathlet ist, in der finalen Phase über 12 Liter am Tag trank. Als er mir das erzählte, kam mit das völlig abstrus viel vor. Ich dachte zwei bis drei Liter am Tag wären schon O.K. .

Aktuell trinke ich bereits an Trainingstagen bis zu 8 Liter, an trainingsfreien Tagen immerhin noch 5 Liter und das ganz freiwillig. Vermutlich ist es ein Nebeneffekt der strikten Diät. Das hat gewisse Nebenwirkungen, ich kenne inzwischen jede Toilette in 2 Kilometer Umkreis mit Namen und Adresse, so wie viele Rentner über 70 auch. 🙂

Was ich trinke stelle ich diese Tage um, die „Zero“-Getränke fliegen aktuell wieder raus, die hatten sich still und heimlich hinein geschlichen, vermutlich an einigen warmen Tagen. Jetzt bin ich wieder bei grünem Tee, Wasser und Kaffee. Der grüne Tee soll auch beim Abnehmen helfen, ebenso das Koffein und gleichzeitig den Hunger zügeln. Das kann ich so jetzt nicht bestätigen, aber von grünem Tee bekomme ich zumindest nicht immer noch mehr Durst, was vor allem abends wichtig ist, denn ich möchte ungern fünf mal aus dem Bett aufstehen, ich bin auch schon so fertig genug.

Vier Wochen sind noch übrig, dann wird es wieder etwas entspannter, Morgen möchte ich das 29. Kilo knacken und den KFA unter 10% bringen, am Freitag ist wieder eine Körperanalyse fällig.

 

 

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