Ab in’s Bett

wieder gut gelaunt

wieder gut gelaunt

Auch wenn ich gerade noch davon geschrieben habe, wie mein Sohn üblicherweise auf meinem Bauch pennt, ist mir heute ein wenig der Kragen geplatzt. Ich bin seit Wochen erkältet und mein Kopf war nicht sehr strapazierfähig. Gegen 14:00 Uhr war Piet sichtlich müde und fertig mit der Welt, aber jedesmal, wenn ich ihm die Flasche geben wollte, hat er mich wütend angebrüllt uns sich gewunden wie ein kleiner Aal, nur eben mit Armen und Beinen, was die Sache noch schwieriger machte. Nach dem vierten Versuch mit lautem, wütendem Gebrüll war es mir dann genug.

Ich habe Piet geschnappt, in den Schlafsack verfrachtet und in sein Zimmer „abgeschoben“. Über das Babyphon was das Gebrüll wesentlich leichter zu ertragen und das Beste daran: Man kann die Lautstärke regulieren. 😉
Es war ein Experiment, bisher hatte das noch nie geklappt, aber diesmal war mein Wille stark und Piet besonders müde. Siehe da, nach kurzer Zeit, vielleicht nach zwei oder drei Minuten, war Ruhe im Zimmer. Gefühlt war es eine halbe Ewigkeit. Ich staunte wegen der unerwarteten Stille und traute mich kaum irgendwas zu machen, aber er schlief.

Inzwischen haben wir gelernt, dass es besser ist, wenn Piet am Nachmittag:

a) nicht zu spät seinen Mittagsschlaf hält, da er sonst direkt in den Nachtschlaf übergeht, was zu einer sehr, sehr kurzen Nacht führt

b) nicht länger als eine Stunde schläft, da er sonst in der Nacht in seinem Zimmer Samba tanzt und uns damit um unseren Schlaf bringt

Um 15:00 Uhr, genau eine Stunde später, habe ich ihn wieder geweckt. Er brauchte einige Minuten, um wieder richtig wach zu werden, aber er war kurz darauf gut gelaunt. Toll gelaufen. Etwas später konnten wir eine Runde um den Block gehen und den neuen, gerauchten Kinderwagen probe fahren. Meine Frau wollte unbedingt noch eine Alternative zu unserem Quinny haben und hat bei den Kleinanzeigen einen Teutonia ergattert. Wir werden demnächst einen kleinen Erfahrungsbericht zu beiden Kinderwagen schreiben, denn den perfekten Kinderwagen gibt es offenbar, zumindest für uns, nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.