8Bit sind ein Byte

An meinen Informatik-Unterricht in der Schule kann ich mich noch düster erinnern, die XT und später die 386er SX ohne Festplatte waren bereits damals hoffnungslos überholt. Als der XT aktuell war, hatte ich zu Hause bereits Spaß mit dem Amiga 500 und 2000, später dann mit einem 486 DX266 – eine absolute Hochleistungsmaschine! Für den 8 MB Ram-Riegel zahlte ich damals alleine beinahe 900,00 DM.  Mann, ist das lange her. Mein Sohn wird mit Computern aufwachsen, die mit echter Sprachsteuerung und Touchscreen funktionieren. Diskussionen um seinen Ersten wird es sicherlich trotzdem geben, denn auch ich lege Wert auf einen guten Mix aus Schlamm und Bytes. Mal sehen ob es uns gelingt den Spagat zwischen iPad und Holzbausteinen zu schaffen. Aktuell steht es 1:0 für iPiet. 😉

Ich möchte Piet diese Technik und auch moderne Kommunikationsmittel nicht vorenthalten. Es wäre auch schwierig zu erklären, warum ich ständig mit Fernbedienungen, selbst unsere Lampen werden fern bedient, der Stereo-Anlage und dem iPad hantiere und er nicht daran gehen sollte. Auch findet er den ganz normalen PC bereits jetzt sehr spannend.

Wir werden sehen.

Da mein Sohn vor einiger Zeit per Zufall die Titelmelodie eines Computerspiels vom Amiga ganz gut getroffen hatte, erinnerte ich wieder an die ganze coole 8-Bit Mucke von damals. Was die Künstler mit den begrenzten Mitteln zu dieser Zeit aus den Brotkästen zauberten war wirklich enorm. Eigentlich dachte ich, dass diese Art von Musik ausgestorben sei. Dem ist aber gar nicht so. Über facebook machte mich ein „Freund“ auf LukHash aufmerksam, einem Künstler, der mit einem C64 und einem umgebauten Nintendo Gameboy von 1989 eben genau diese Musik produziert.

Das Album heißt „Digital Memories“ und darf kostenlos heruntergeladen werden, über Spenden wird er sich aber bestimmt freuen.

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