10% der Kinder werden vermutlich LongCovid bekommen – und keinen interessiert es?

Mitte September, das muss ich noch einmal deutlich betonen, VOR DREI MONATEN (!), gibt das Gesundheitsministerium in Jerusalem (Isreal) bekannt, dass über 10% der Kinder, die sich mit Covid19 infiziert haben, unter LongCovid leiden.

“Mehr als zehn Prozent von israelischen Kindern, die mit dem Coronavirus infiziert waren, könnten unter Langzeitfolgen leiden. Eine Studie dazu veröffentlichte das Gesundheitsministerium in Jerusalem am Dienstag.”  14.09.2021 Jüdische Allgemeine

 

Man hätte die Gefährlichkeit, die eine Infektion für Kinder haben kann, wohl völlig unterschätzt, die Lage sei “viel ernster als angenommen.”

Jedes 10. Kind hat dort nach aktueller Schätzung LongCovid bekommen – und wir durchseuchen bei uns gerade die Kinder.

Jetzt, erst im Dezember, empfiehlt die STIKO eine Impfung für Kinder u12 bei Vorerkrankung. Was bitte soll das?

Auf besonderen Wunsch der Eltern kann man Kinder ab 5 nun auch offiziell Impfen – Wie viele Impfungen bei den Kindern schaffen wir denn bis “Omikron” hier ist?

Ich bin fassungslos und stinksauer, ich halte das für absolut verantwortungslos. Israel und die USA impfen Kinder U12 bereits seit Wochen, warum dauert das bei uns immer so viel länger? Warum können nicht auch einmal wir voran gehen?

Wenn wir immer warten, bis andere Länder Ergebnisse liefern, werden wir der Situation immer hinterher laufen.

Ich habe schon die Sätze in wenigen Wochen im Ohr: Es hätte keiner ahnen können, das dieses Virus für Kinder doch gefährlich ist, auch bei milden Verläufen.

Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen mit ME-CFS, was, nach aktueller Datenlage, eine direkte Folge von LongCovid sein kann, und zwar mit bis zu 50% Wahrscheinlichkeit, muss ich folgendes sagen:

JEDES KIND MIT MYALGISCHER ENZEPHALOMYELITIS (ME-CFS) IST EINES ZUVIEL!

Wir haben über 10 Millionen Kinder u14 in Deutschland, der Großteil wird sich mit Covid infizieren in den nächsten Wochen und die meisten davon werden völlig ungeschützt sein, da die Impfung kaum zu bekommen ist und nicht uneingeschränkt empfohlen wird.

Wenn die Zahlen aus Israel halbwegs realistisch sind, und davon bin ich überzeugt, dann werden wir im April hunderttausende Kinder mit LongCovid haben. Gut ein Drittel wird an ME erkranken. Denen und den Eltern wird man dann freilich einreden, dass diese nur nicht wollen, so wie es den meisten betroffenen mit ME/CFS geht. Immer noch glauben offenbar die meisten Ärzte, dass die Symptome psychosomatisch sind, was natürlich nicht stimmt.

Hoffentlich kommen Herr Drosten und Herr Lauterbach bald auf den richtigen Weg.

2 Gedanken zu „10% der Kinder werden vermutlich LongCovid bekommen – und keinen interessiert es?#8220;

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