7 Jahre Vollzeitvater

Gestern wurden Kind und Blog 7 Jahre alt. Sieben Jahre Vollzeitvater und Hausmann, eine ganz schön lange Zeit.

Die Kinderparty startet erst am nächsten Wochenende, gestern war dafür die Familie da. Bisher ist noch nicht so ganz raus, welches das beste Geschenk in diesem Jahr gewesen ist, aber es gibt einen heißen Kandidaten.

Insgesamt waren seine Wünsche zum Geburtstag recht überschaubar, vor allem Bastelsachen standen hoch im Kurs, dazu kamen solch eher ungewöhnliche Wünsche, wie eine Salzkristall-Lampe, eine Zimmerpflanze und einen Kindersessel.

7 Jahre, Lufballon, orange

Den Geburtstag nehme ich gerne zum Anlass einen Blick  in die Blog-Statistik zu werfen: Weiterlesen

Ein Gruß vom Meniskus

Tja, gerade hatte ich noch darüber geschrieben, dass ich nach gut 10 Jahren Unterbrechnung wieder mit dem Kampfsport begonnen hatte, da ist auch schon wieder Zwangspause. Es lief technisch gerade wieder halbwegs rund im Taekwondo, wenn auch noch nicht auf altem Niveau, im Judo und Jiu Jitsu (BJJ) kam das alte Wissen langsam aber sicher wieder an die Oberfläche.

Whitebelt Jiu Jitsu (BJJ), Caveirinha

Kleinere Schwierigkeiten hatte ich bereits öfter in den letzten sechs Monaten nach dem Training, beim Judo beschwerte sich meine Schulter und die Bänder an den Sprunggelenken, beim Jiu Jitsu die Finger und beim Taekwondo die Schienbeine über die mittlerweile ungewohnte Belastung.

Aber das war alles zu erwarten gewesen. Weiterlesen

Hummelfutter im Frühjahr

Viele Pflanzen in unserem Garten sind schon sehr alt und stehen dort bereits viele Jahrzehnte, entweder in der ersten Generation oder durch Selbstvermehrung. Einige schöne Pflanzen brauchten wir daher nicht kaufen und haben bei der Neugestaltung des Gartens während der Haussanierung überwiegend auf vorhandenen Bestand zurück gegriffen.

Zum einen sparte (und spart) das eine Menge Geld, zum anderen kann man so sicher sein, dass die Pflanzen auch überleben und gedeihen werden. Viele nachgekaufte Pflanzen sind uns eingegangen oder kümmern etwas vor sich hin. In einem Nordgarten mit schwerem Lehmboden und viel Nässe fühlt sich halt nicht jede Pflanze wohl.

geflecktes Lungenkraut, tolles Hummelfutter im Frühjahr

Bereits vor einiger Zeit haben wir darauf geachtet, blühende Pflanzen im Garten zu haben, die als Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen geeignet sind. Einige haben wir nachgekauft, andere waren bereits vorhanden. Insbesondere den Hummeln wollen wir etwas gutes tun, denn wir haben einige Nester bei uns im Garten, meist sind es Erdhummeln, oder solitäre Bienen, die sich bei uns sehr wohl fühlen. Wir haben ja auch was davon, denn unsere Obstbäume und Sträucher müssen schließlich auch bestäubt werden. Weiterlesen

Die Fahrrad-Codierung als Diebstahlschutz: CODE-No.com

„Klassische“ Codierung über eine Gravur

Uns ist bereits einmal ein nagelneues Fahrrad direkt vor der Haustüre gestohlen worden. So etwas ist extrem ärgerlich und damals waren wir nicht einmal für den Fall versichert. Wir haben beim Abschluss der neuen Hausratversicherung besonders auf diesen Punkt geachtet und sind nun zumindest ausreichend gegen Verlust geschützt. Besser wäre es natürlich, das Fahrrad käme gar nicht erst weg.

Vor einem Jahr hat die Polizei in Hamburg hunderte (ca. 1500) gestohlene Fahrräder auf einmal sichergestellt. Das war sicher ein großer Erfolg, allerdings ist es für die Polizei oft kaum möglich anschließend die Eigentümer zu ermitteln. Weiterlesen

Ruhr.Topcart 2018

Beim letztem Aufenthalt in der Jugendherberge hörten wir zum ersten Mal von der Ruhr-Topcard, liebevoll von den Inhabern und Nutzern der Karte „Ruhrpottkarte“ getauft.

Mit der Ruhrtopcard schneller in den Zoo.

Als man uns das Konzept und die Ausflugsziele der Ruhrtopcard näher brachte, war für uns direkt klar, die müssen wir haben. Bisher hatten wir immer eine Jahreskarte für eine bestimmte Attraktion, zum Beispiel einen Zoo, gekauft, um immer einen Ort zu haben, an den wir spontan ohne große Kosten einen Ausflug machen können. Allerdings legt man sich damit auf ein bestimmtes Ziel fest, Abwechslung hat man damit leider nicht. Die Kosten sind dabei ähnlich wie bei der „Ruhrpottkarte“: Weiterlesen

Noch mal von vorn mit Ü40: Judo, JiuJitsu und Taekwondo

Budo-Pass (Judo-Pass) des DJB

Es ist jetzt etwas über 10 Jahre, da musste ich das Judo als Sport aufgeben, meine Fibromylagie machte das Training immer mehr zur Quälerei. Das traditionelle Jiu Jitsu hatte ich bereits zwei Jahre zuvor (2005) aufgeben müssen, meine Gelenke machten die zahlreichen Hebel nicht mehr mit und die Gelenkentzündungen machten es beinahe unmöglich effektiv zu trainieren.

Seit dem Verschwinden der Fibromylgie und der CFS durch die Ernährungsumstellung 2010/2011 habe ich nicht mehr anaerob trainiert. Im Fitness-Studio achtete ich stets darauf genug Puste zu behalten, Ausdauertraining machte ich nur im Pulsbereich bis 140, vermutlich habe ich das Gefühl der völligen Erschöpfung auch nicht mehr ertragen wollen. Vielleicht hatte ich einfach unbewusst Angst, dass es nicht mehr verschwinden würde.

Als unser Kind nun im letzten Jahr den Wunsch äußerte Taekwondo zu lernen, meldete ich mich kurzerhand ebenfalls an. Weiterlesen

Motiviert Antolin wirklich zum Lesen von Büchern?

Am letzten Elternabend kam die Klassenlehrerin des Kindes mit einem Passwortzettel daher, für „Antolin„. Ich musste mir das buchstabieren lassen, ich hatte davon noch nie gehört, zum Entsetzen einiger Mütter.

Mir wurde kurz das Konzept erklärt: Die Kinder sammeln durch Lesen und das Beantworten von Fragen Punkte für die Klasse und die Schule und sollen so zum Lesen motiviert werden.

Meine Antwort:„Oh, super, 10 Punkte für Gryffindor!“, kam leider nicht so gut an.

Da unser Sohn gerne liest, schauten wir uns das natürlich zu Hause an. Er war auch sofort hellauf begeistert und machte 100 Punkte in 30 Minuten, Jahresziel für die erste Klasse erfüllt.

Das ist ja eine super Motivation, denn jetzt muss er nichts mehr tun.

Die Bücher aus der Bibliothek der Schule sind in Antolin vorhanden.

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Es ist wieder „Kanöwal“

Unser Kind liebt Karneval und freut sich wochenlang darauf: Kostüme probieren, Schmink-Ideen finden, Haarfarben austesten.

Kanöwal am Rhein.

Hin und und wieder wünschte ich, ich könnte diese Begeisterung teilen.

Kann ich aber nicht. An Karneval würde ich selbst am liebsten nicht vor die Türe gehen, ich konnte es als Kind schon nicht leiden, geschminkt zu werden und mich zwangsweise zu kostümieren. Wenn überhaupt, dann aber nur, wenn es dazu Waffen gab. Das war leider mit meiner Mutter nicht zu machen, also war für mich schon als Kindergartenkind ganz klar: Karneval ist blöd.

Unser Sohn kommt aber überhaupt nicht auf die Idee, sich ein Kostüm auszusuchen, für das er dann auch Waffen bekommt.  Sein größter Wunsch in diesem Jahr: Weiterlesen

Das vierte Kinder-Fahrrad

Bulls Kinderrad 24″

In den letzten Wochen wurde klar, unser Kind benötigt ein größeres Fahrrad.

Dabei hatte er doch gerade ein größeres bekommen, oder ist das doch schon wieder länger her?

Wir hatten das letzte Mal sehr günstig ein Kinderrad (20 Zoll) von Pegasus gebraucht erwerben können, 50 Euro waren das nur und der Zustand war erstaunlich gut. Das zweite Fahrrad von Puky mit 18 Zoll hatten wir neu gekauft, da es schon nach einem Jahr zu klein war, haben wir uns gesagt, dies machen wir sicher nicht noch einmal, wenn es sich vermeiden lässt. Sein erstes richtiges Fahrrad hatte noch 12 Zoll Reifen, darauf lernte er Radfahren, als er drei Jahre alt war. Jetzt sollte es ein 24 Zoll-Rad werden.

In Holland waren wir immer wieder überrascht, was für toll ausgestattete Kinderräder dort zu sehen waren, nicht nur auf dem Campingplatz, sondern auch in den kleinen Fahrradläden. Solche Räder sahen wir in Deutschland praktisch nie. Ich kann mich gut erinnern, wie ich mit einem Freund staunend vor einem Schaufenster stand, zu sehen gab es ein Kinder-Rennrad, 24 Zoll Räder, 21 Gänge Shimano-Schaltung, Scheibenbremsen, hydraulisch und auch sonst gute Komponenten. Gut, 600 Euro sollte das kosten, aber so was hatten wir als Kinderrad noch nie gesehen und den Preis empfanden wir als durch aus angemessen.

Hier in Mönchengladbach schließen gerade zwei große Fahrradläden, auch meine Lieblingswerkstatt. Das nahmen wir zum Anlass uns die hiesigen Kinderräder anzusehen. Was folgte, war Ernüchterung. Weiterlesen